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Orgel: Ostseebad Zinnowitz – Evangelische Kirche

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Gebäude oder Kirche

Evangelische Kirche

Konfession

Evangelisch-lutherisch

Ort

Ostseebad Zinnowitz

Postleitzahl

17454

Bundesland / Kanton

Mecklenburg-Vorpommern

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

 

 

Glockenvideo von User FranziskanerGlocke auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1895 mechanische Schleifladenorgel mit mittig fest eingebautem Spielschrank, erbaut von Orgelbau Gebrüder Dinse (Berlin).
1958 Klangumbau durch Orgelbauer Barnim III Grüneberg (Greifswald).
1983 Renovierung durch Orgelbau A.Schuster & Sohn (Zittau).
1993 erneute Renovierung des Werkes durch Orgelbauer Rainer Wolter (Zudar) II/11 – Einweihung am zweiten Adventssonntag, 5. Dezember 1993. Die Orgel erhält eine Oboe 8′ im zweiten Manual anstelle einer Zimbel. Somit verfügt die Zinnowitzer Orgel als einzige Orgel auf der deutschsprachigen Inselseite über eine Zungenstimme.

Disposition

I Hauptwerk C – f“‘

Principal 8 Fuss.         C – F Holz offen, ab FS Prospekt, ab c‘ innen 

Koppelflöte 8 Fuss.     C – H Holz ged., ab c° Metall konisch

Octave 4 Fuss.            C – H Prospekt, ab c° innen

Waldflöte 2 Fuss.         Metall leicht konisch

Mixtur 2-3 fach.            ist 3-4 fach – rep. c°/c’/c“‘, ab c‘ 4 fach

II Manual C – f“‘

Gedact 8 Fuss.         C – H Holz ged., ab c° Metall ged., ab g“ offen

Quintade 4 Fuss.      Metall ged., ab g“ offen konisch

Prinzipal 2 Fuss.       Metall

Oboe 8′                     Stiefel/Becher Metall, Becher C – H konisch, ab c° doppelt konisch (ehem. Zimbel 3f. 1′)

Tremulant (wirkt aufs gesamte Werk)

 

Pedal C – d‘

Subbass 16 Fuss.       Holz ged.

Choralbass 4 Fuss.     Zink

 

 

Anordnung am Spieltisch

Linke Seite aussen

Octave 4 Fuss.

Mixtur 2-3 fach.

Manual=coppel.

 

Linke Seite innen

Principal 8 Fuss.

Waldflöte 2 Fuss.

Koppelflöte 8 Fuss.

Rechte Seite innen

Tremulant

Gedact 8 Fuss.

Prinzipal 2 Fuss.

Subbass 16 Fuss.

 

Rechte Seite aussen

Oboe 8′

Quintade 4 Fuss.

Choralbass 4 Fuss.

Pedalcoppel

 

Prospektpfeifen

Principal 8 Fuss. im Prospekt – FS bis H grosse Flachfelder, c° bis h° kleine innere Flachfelder

Octave 4 Fuss. im Prospekt – C und CS Aussenfelder, D – H kleine Flachfelder

Die restlichen Prospektpfeifen sind Blindpfeifen

 

Zusammensetzung Mixtur HW

C                                      1 1/3′  +  1′  +  2/3′

c°                             2′  +  1 1/3′  +  1′

c‘               2 2/3′  +  2′  +  1 1/3′  +  1′

c“‘     4′  +  2 2/3′  +  2′  +  1 1/3′

Spielhilfen

Linke Seite: Manual=coppel. als Registerzug Nr. 3
Rechte Seite: Tremulant (wirkt aufs gesamte Werk), Pedalcoppel als Registerzüge Nr. 9 und 13

Bei Betätigung beider Koppeln, wird das zweite Manual ins Pedal durchgekoppelt.

Gebäude oder Kirchengeschichte

1495/96 Erwähnung einer Wallfahrtskapelle St. Marien.
1534 Einzug der Reformation.
1869 Sammlung zum Bau einer Kirche auf einem gestifteten Bauplatz.
1894 – 1895 Bau der Kirche nach Plänen der Architekten Eduard Franck jr. & Richard Hoßfeld (Berlin) und Baumeister Albert Ramm (Zinnowitz) – Grundsteinlegung 15. Juli 1894, Einweihung am 16. Juli 1895.
1894 Aufzug einer Bronzeglocke.
1925 Ersatz zweier im Jahr 1917 abgegebener Glocken.
1926 Ablösung vom Pfarramt Krummin.
Nach 1940 Abgabe der beiden Glocken aus dem Jahr 1925 zu Rüstungszwecken.
1955 neue Innenausmalung und Aufzug eines zweistimmigen Glockengeläuts der Giesserei Ulrich & Weule (Apolda) – Nominale c‘ (1894) + fs‘ (1955) + d“ (1955).
1980 – 1983 Innenrenovierung.
1990 Vollendung einer Dacherneuerung und Eindeckung des Turmes mit Kupfer.
1997 Einbau einer Heizung.
2014 Erneuerung der Fassade an der Westseite.
2017 – 2020 Sanierung des Mauerwerks im Aussen- und Turmbereich.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Roman Hägler, Andreas Schmidt und Horst-Georg Schmidt 1973, 2011, 2022 und 2025
Kirchengeschichte: Informationen von Christa Heinke (Zinnowitz), zitiert von dem Heft „Kleiner Inselkirchen-Führer – Kirche auf Usedom“ 2018 der Kirchengemeinden auf Usedom und aus dem Buch von Brigitte Metz „Kirchen auf Usedom und ihre Geschichte seit Otto von Bamberg 1128“ Verlag Störr Ostklüne, 3. Auflage 2009 ISBN 3937040234
Orgelgeschichte: Bestandesaufnahme bei Konzerten mit Brita Schmidt-Essbach sel. am 24.08.1973 und 23.08.2011, zitiert aus dem Buch von Dietrich W. Prost „Orgeln auf Rügen und Usedom“ 1998 – ISBN 3921848342 Ulrike Schneider – Rensch Orgelbauverlag Lauffen ISBN 3921848342

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