Orgel: Ostseebad Heringsdorf – Kirche im Walde
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Gebäude oder Kirche
Kirche im WaldeKonfession
Evangelisch-lutherischOrt
Ostseebad HeringsdorfPostleitzahl
17424Bundesland / Kanton
Mecklenburg-VorpommernLand
DeutschlandBildergalerie + Videos
Kirche im Walde
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Bildrechte: Datenschutz
Orgelgeschichte
1851 Orgelneubau durch Orgelbauer Friedrich Wilhelm Kaltschmidt (Stettin) – Einweihung durch Komponist Carl Loewe (Stettin).
1914 pneumatische Kegelladenorgel (Registerkanzellen) mit mittig fest ans Gehäuse angebautem Spieltisch, erbaut als Opus 701 unter Verwendung des Pfeifenwerks der Kaltschmidt-Orgel von 1848 durch Barnim Grüneberg Orgelbau Anstalt (Stettin) II/11.
1956 umfangreiche Umdisponierung durch Orgelbau Barnim III Grüneberg (Greifswald) II/11.
1993 Restaurierung des Werkes durch Orgelbau Rainer Wolter (Zudar).
2011 Generalinstandsetzung der Orgel durch Orgelbau Christian Scheffler (Sieversdorf). Das Werk verfügt über 582 Pfeifen.
Disposition
I Hauptwerk C – f“‘Principal 8′ C – H Holz offen, ab c° Metall, b° – f‘ Prospekt, ab fs‘ innen – Anm. 1 Quintade 8′ ab G, Zink gedeckt Oktave 4′ C – f° Prospekt, ab fs° innen – Anm. 2 Waldflöte 2′ Metall konisch Mixtur 3-4 fach 1 1/3′ – rep. cs’/cs“/cs“‘, ab cs‘ 4 fach
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II Manual C – f“‘Gedackt 8′ C – H Holz ged., ab c° Zink ged. Rohrflöte 4′ Metall rohrged., ab fs“ offen konisch Principal 2′ Metall Terzian 2 fach rep. c°/c“‘
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Pedal C – d‘Subbass 16′ Holz ged. Octavbass 8′ Holz offen
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Anmerkung 1 – Principal 8′ HW im Prospekt, b° – f‘ Aussenfelder
Anmerkung 2 – Oktave 4′ HW im Prospekt, C – H Mittelfeld, c° – f° Aussenfelder
Zusätzlich Blindpfeifen im Prospekt
Zusammensetzung Mixtur HW
C 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
cs‘ 2′ + 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
cs“ 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′ + 1′
cs“‘ 4′ + 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′
Zusammensetzung Terzian II
C 1 1/3′ + 4/5′
c° 1 3/5′ + 1 1/3′
c“‘ 2 2/3′ + 1 3/5′
Spielhilfen
Manual_Coppel, Pedal_Coppel als Registerwippen Nr. 1 und 2, Wind_Anzeiger auf der rechten Seite
Druckknöpfe unter erstem Manual: Tutti, Auslösung, als Schieber Superoctavkoppel (nicht ausgebaut – nur auf HW I) mit Auslösung
Tutti schaltet alle Register ohne Superkoppel (2025 ausser dem Register Oktave 4′ HW)
Gebäude oder Kirchengeschichte
1848 Bau der Kirche im Walde in Heringsdorf nach Plänen des königlichen Hofbaurates Ludwig Persius – Einweihung am 3. September 1848. Die endgültige Ausführung des Baus übernahm nach dem Tod Persius der Bauingenieur Otto Baensch (Berlin).
1847 Glockenguss durch C.F. Voss (Stettin).
1873 Aufzug einer zweiten Glocke des Bochumer Vereins.
1890 Erhebung zur selbständigen Kirchgemeinde.
1905 Sanierung und Erneuerung des Kirchturmes und Aufzug zweier neuer Glocken.
1914 Vergrösserung der Kirche um zwei seitliche Schiffe nach Plänen der Architekten Hoppe und Lange (Berlin). Entstehung der Buntglasfenster der Kirche.
1969 Renovierung der Kirche, dabei Abdeckung der Ausmalungen aus der Zeit von 1914, welche von Ottokar Schmieder (Berlin) ausgeführt wurden. Von Schmieder stammt auch das 1914 entstandene Bild der Beweinung Christi.
1990 Guss und Aufzug zweier neuer Glocken der Giesserei Schilling (Apolda) – Nominale cs“ + e“. Die 1847 gegossene Glocke befindet sich im Chorraum der Kirche.
1998 Instandsetzungsmassnahmen auf Grund von Schwammbefall.
2005 Stabilisierung des Kirchturmes.
Die Martin-Luther-Statue stammt aus der Swinemünder Christuskirche.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Andreas Schmidt
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt, Roman Hägler, Horst-Georg Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde, zitiert aus dem Buch von Brigitte Metz „Kirchen auf Usedom“ – Verlag Störr (Ostklüne) 3. Auflage 2009 ISBN 3937040234, zitiert von dem Heft „Kleiner Inselkirchen-Führer – Kirche auf Usedom“ 2018 der Kirchengemeinden auf Usedom sowie aus dem PEDA-Kunstführer „Heringsdorf – Ahlbeck – Bansin“ Nr. 131/1994 – ISBN 3930102366
Orgelgeschichte: Eigene Sichtungen und Spiel 2022 und 2024 (Bestandesaufnahme mit Mike Wyss), sowie Konzert mit Brita Schmidt-Essbach sel. 1973 und 1975, Orgelarchiv H.G.Schmidt, zitiert aus dem Buch von Dietrich W. Prost „Orgeln auf Rügen und Usedom“ 1998 Ulrike Schneider – Rensch Orgelbauverlag Lauffen ISBN 3921848342
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