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Orgel: Oberbuchsiten – Maria Himmelfahrt

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Gebäude oder Kirche

Maria Himmelfahrt

Konfession

Katholisch

Ort

Oberbuchsiten

Postleitzahl

4625

Bundesland / Kanton

Kanton Solothurn

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Glockenvideo „Oberbuchsiten SO, Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, Vollgeläute“ von User Robin Marti KirchenGlocken auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1803 Renovierung der vermutlich in der Mitte des 18. Jahrhunderts entstandenen Orgel durch Konrad Tschumi (Wolfisberg).
1913 – 1914 Orgelneubau mit röhrenpneumatischen Kegelladen durch Charles Hochreutener (Wil) und wurde durch Orgelbau Goll & Cie (Luzern) fertiggestellt II/12.
1937 Verkauf des Werkes an Orgelbau Goll, welcher die Orgel 1945 in Ladir/Graubünden mit neuer Prospektfront aufstellt.
1938 – 1942 steht ein Harmonium in der neuen Kirche zur Begleitung zur Verfügung.

Derzeitige Orgel

1942 Schleifladenorgel mit mittig freistehendem Spieltisch und geschwungen angelegten Freipfeifenprospekt, erbaut mit elektrischer Spiel- und elektropneumatischer Registertraktur von Orgelbau Th.Kuhn A.-G. (Männedorf) III/32 und 3 Transmissionen. Die Expertise lag bei Pater Stefan Koller (Einsiedeln) – Einweihung am 3. Adventsssonntag 1942 mit Organist Pater Stefan Koller (Einsiedeln) – das Werk weist 2624 Pfeifen auf.
1954 Renovierung und Nachintonation der Zungenstimmen durch Orgelbau Kuhn. Das Register Nasat wird als Auszug separiert III/32 + 1 Auszug und 3 Transmissionen.
1972 Generalreinigung mit Veränderung der Stimmtonhöhe.
1987 Renovierung und Nachintonation einzelner Register.
2005 Überarbeitung des Spieltisches mit neuer Verkabelung durch die Erbauerfirma.
2016 Renovierung, Regulierung der Traktur und Nachintonation der Orgel durch Orgelbau Kuhn (Männedorf) – Einweihung am 20. November 2016 mit dem Domorganist i.R. Bruno Eberhard (Solothurn) – Werke von Georg Muffat, Dietrich Buxtehude, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Franz Liszt und Johann Sebastian Bach.

Disposition

Disposition der Kuhn-Orgel Stand 2017

I Hauptwerk C – g“‘

Gedackt 16′ Tr. SW III

Prinzipal 8′

Rohrflöte 8′

Gemshorn 8′

Oktave 4′

Nachthorn 4′

Oktave 2′

Mixtur 5-6 fach 2′

Zinke 8′

II Positiv C – g“‘

Gedackt 8′

Quintaden 8′

Prinzipal 4′

Koppelflöte 4′

Prinzipal 2′

Larigot 1 1/3′

Zimbel 3-4 f. 1/4′

Krummhorn 8′

III Schwellwerk C – g“‘

Gedackt 16′

Prinzipal 8′

Hohlflöte 8′

Salizet 8′

Oktave 4′

Blockflöte 4′

Nasat 2 2/3′ Auszug Sesquialter

Waldflöte 2′

Sesquialter 2 f. 2 2/3′ u. 1 3/5′

Scharf 5-8 f. 1 1/3′

Tromp.harm. 8′

Clairon 4′

Tremolo

Pedal C – f‘

Prinzipalbass 16′

Subbass 16′

Echobass 16′ Tr. SW III

Oktave 8′

Gedackt 8′ Ext. aus Tr. SW III Gedackt 16′

Oktave 4′

Fagott 16′

 

Disposition Charles Hochreutener-Orgel 1913/1914 (Pfarreiarchiv)

I Hauptwerk C – f“‘

Prinzipal 8′

Bourdon 8′

Gambe 8′

Flöte dolce 8′

Dolce 8′

Oktav 4′

II Nebenwerk C – f“‘

Liebl. Gedeckt 8′

Salizional 8′

Aeoline 8′

Flöte 4′

Pedal C – d‘

Subbass 16′

Oktavbass 8′

 

Spielhilfen

Kuhn-Orgel

2 freie Kombinationen

Linke Seite: Generalkoppel, III – II, III – I, II – I, III – P, II – P, I – P als Registerschaltungen

Mitte oberhalb Manual III als Registerschaltungen: Clairon 4′ ab, Tromp.harm. 8′ ab, Krummhorn 8′ ab, Zinke 8′ ab, Fagott 16′ ab, Zungen ab, Man. 16′ ab

Spieltisch unterhalb Manual I Druckknöpfe: Auslöser, B (FK I), C (FK II), F (Forte), TT (Tutti), Auto Ped.ab

Fuß: Generalkoppel, III.-II., III.-P., III.-I., II.-P., II.-I., I.-P., Crescendo ab, Crescendo (Tritt), Schwellwerk III (Tritt), Auslöser, F., Tutti, B. (FK I), C. (FK II)

Hochreutener/Goll-Orgel

1 freie Kombination, II/I, I/P, II/P, Sub II/I, Super II/I, Super II, Forte, Tutti, Auslöser

Gebäude oder Kirchengeschichte

Um 1000 soll bereits eine Kapelle vorhanden gewesen sein.
1201 wird der Kirchensatz von Oberbuchsiten vom Kloster St. Urban mit dem Kirchensatz von Wynau getauscht.
1420 gelangt der Satz nach Solothurn.
1434 wird ein St. Katharinenaltar gestiftet.
1506 schwere Beschädigung der Kirche durch einen Dorfbrand.
1520 – 1522 Bau einer Hallenkirche mit Tonnendecke und polygonalem Chor in Oberbuchsiten.
1579 Bau des Turmes
1539 – 1604 wird Oberbuchsiten in der Zeit der Reformation von Oensingen, Egerkingen und Olten aus betreut.
1604 erhalten Oberbuchsiten und Niederbuchsiten einen gemeinsamen Pfarrer.
1726 Bau des Beinhauses.
1739 Renovierung der Kirche
1755 Anbau der Wendelinskapelle. Die Kapelle erhält einen Wendelinsaltar aus der Zeit um 1730.
1798 Plünderung der Kirche durch französische Truppen.
1827 neue Altarblätter für die Hauptaltäre von Maler Johann Georg Volmar (Bern).
1885 erneute Kirchenrenovierung.
1888 neues Altarblatt für den Wendelinsaltar von Maler Georg Keiser (Zug/Münchenstein).
1926 Aufzug eines sechsstimmigen Geläuts der Giesserei Rüetschi (Aarau) – Nominale c‘ + es‘ + f‘ + g‘ + b‘ + c“.
1937 wird die Kirche im März abgetragen.
1938 Einweihung der heutigen Pfarrkirche am 22. Mai. Die Kirche wurde nach Plänen des Solothurner Architekten Otto Sperisen erbaut. Die Altäre der alten Kirche und der Taufstein wurden in die neue Kirche übernommen.
1986 – 1987 umfangreiche Kirchenrenovierung. Die Kirche erhält einen Zelebrationsaltar und einen neuen Ambo von Hansruedi Stritt.
2008 Instandsetzungsarbeiten im Innenraum.
2013 Aussenrenovierung.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Johannes Pommer und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde, zitiert aus „Katholische Kirchen des Kantons Solothurn“ 1937 Band II Verlag Otto Walter A.-G. (Olten) von Autor Anton Guldimann
Orgelgeschichte: Angaben der Kirchgemeinde – Akten Pastoralraum Gäu, Archiv Oberbuchsiten, Orgelarchiv Schmidt – Horst und Andreas Schmidt, Ars Organi – Bericht von Bernhard Hörler 2011 Heft 1
Glockenvideo von User Robin Marti KirchenGlocken auf Youtube – Kanal

Internetauftritt der Kirchgemeinde

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