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Orgel: Nottwil – St. Marien

Gebäude oder Kirche

St. Marien

Konfession

Katholisch

Ort

Nottwil

Postleitzahl

6207

Bundesland / Kanton

Kanton Luzern

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Glockenvideo User Robin Marti KirchenGlocke auf Youtube

 

Glockenvideo User Niklausglocke auf Youtube



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1860 wird eine gebrauchte Orgel aus der Kirche Emmen erworben, welche in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entstanden ist. Es gibt Vermutungen, dass das Werk von dem Laufenburger Orgelbauer Johann Dreyer im Jahr 1777 erbaut worden war. Dies ist auf Grund des sonstigen Wirkungsraumes von Dreyer jedoch in Frage zu stellen. Die Aufstellung des Werkes wurde 1861 abgeschlossen.
1866 wird das Werk durch den verheerenden Kirchenbrand beschädigt jedoch nicht zerstört.
1871 – 1872 wird die Orgel in der neuen Kirche aufgestellt.
1898 Orgelneubau einer pneumatischen Kegelladenorgel als Opus 178 von Orgelbau Friedrich Goll (Luzern) in ein Gehäuse, welches ursprünglich für einen Neubau der Landesausstellung Genf verwendet wurde II/19. Eine Erweiterung um zwei Oktavkoppeln wurde im Jahr 1907 vorgenommen.
1938 – 1939 Erweiterung des Werkes durch Orgelbau Gebrüder Späth (Rapperswil) II/27 + 1 Transmission.
1977 gab es Überlegungen zu einem Orgelneubau. Die Gemeinde entschied sich zu einer Renovierung durch Orgelbau Walter Graf (Sursee).

Derzeitige Orgel

1990 mechanische Schleifladenorgel mit fest eingebautem Spieltisch, erbaut unter Verwendung von 16 Registern des erhaltenen Pfeifenwerkes der Gollorgel von 1898 mit einer Erweiterung im Stil der französischen Romantik (Orgelbau Callinet) durch Orgelbau Graf (Sursee) II/27.
2006 Renovierung durch Orgelbau Graf.

Anmerkung
In diversen Beschreibungen der Orgel wird von einem mechanischen Setzersystem mit 10 Kombinationsmöglichkeiten berichtet – zuschaltbar mit einem Fusstritt. Dieses System war zum Zeitpunkt der Bestandesaufnahme (siehe Bildmaterial) nicht ersichtlich.

Disposition

I Hauptwerk C – g”’

Bourdon 16′ alt

Montre 8′ alt

Bourdon 8′ alt

Flûte 8′ alt

Viole de Gambe 8′ alt

Prestant 4′ alt

Flûte 4′ alt

Nazard 2 2/3′

Doublette 2′

Cornet 5-fach 8′ ab c’

Fourniture 5-fach 1 1/3′

Trompette 8′

II Schwellwerk C – g”’

Montre 8′ alt

Bourdon 8′ alt

Salicional 8′ alt

Jeu céleste II 8′ (2-fach) ab c° alt

Prestant 4′

Flûte 4′

Salicet 4′ alt

Flageolet 2′

Plein-jeu 6-fach 2′

Cromorne 8′ alt

Pedal C – f’

Soubasse 16’+ 8′ alt

Violon 16′ alt

Basse ouverte 8′

Flûte 4′

Bombarde 16′ alt

 

Gollorgel 1898

I Hauptwerk C – f”’

Bourdon 16′

Principal 8′

Bourdon 8′

Flauto dolce 8′

Gamba 8′

Oktave 4′

Flöte 4′

Mixtur 3-4 fach 2 2/3′

Trompete 8′

II Schwellwerk C – f”’

Lieblich Gedackt 8′

Gemshorn 8′

Salicional 8′

Aeoline 8′

Voix céleste 8′

Salicet 4′

Pedal C – d’

Violon 16′

Subbass 16′

Oktavbass 8′

Cellobass 8′

 

Umbau Orgelbau Späth

I Hauptwerk C – g”’

Principal 8′

Bourdon 8′

Gedacktpommer 8′

Flauto dolce 8′

Gamba 8′

Oktave 4′

Flöte 4′

Mixtur 4-fach 2 2/3′

Trompete 8′

II Schwellwerk C – g”’

Bordun 16′

Suavial 8′

Rohrflöte 8′

Lieblich Gedeckt 8′

Salicional 8′

Aeoline 8′

Vox coelestis 8′ ab c°

Salicet 4′

Blockflöte 4′

Gemshornquinte 2 2/3′

Superoktave 2′

Zimbel 3-fach

Krummhorn 8′

Tremulant

Pedal C – f’

Violon 16′

Subbass 16′

Echobass 16′ Tr. II

Oktavbass 8′

Oktave 4′

Bombarde 16′

 

Spielhilfen

Graforgel 1990

Tremblant für beide Manualwerke, Vent (Motor) als Registerzüge
Fuss: SW-HW (II/I), SW-PED (II/P), HW-PED (I/P), Schwelltritt II
(Setzeranlage 10 mechanische Setzer nicht ersichtlich bei der Besichtigung)

Gollorgel 1898

II/I, I/P, II/P, P, MF, F, Zunge ab, Schwelltritt II (1907 plus Sub II/I, Super II/I)

Gollorgel nach Umbau 1939

1 freie Kombinatioen mit HR ab, P, MF, F, Tutti, Zungen- und Mixtureneinzalbsteller, Man.16′ ab,
II/I, I/P, II/P, Sub II/I, II, Super II/I, Walze, Schwelltritt II

Gebäude oder Kirchengeschichte

1275 existierte eine Kapelle in Nottwil, welche seelsorgerlich von Sursee betreut wurde.
1497 Bau einer Kirche.
1686 – 1688 Bau einer grösseren Kirche.
1804 wird Nottwil zur Pfarrei erhoben.
1866 Zerstörung der Kirche durch Brand.
1868 – 1872 Bau einer neuen Kirche zu Ehren der Muttergottes und der heiligen Agatha als zweite Patronin nach den Plänen von Wilhelm Keller (Luzern). Der Kirchturm weist eine Höhe von mehr als 60 Metern auf.
1869 Aufzug von sechs Glocken der Giesserei Rüetschi (Aarau)
1921 Ersatz der grössten Glocke durch die gleiche Giesserei – Schlagtöne des’ (1921) + f’ + as’+ des”+ Dachreiterglocken f” + as”.
1987 – 1989 Innenrenovierung mit Rekonstruktion des ursprünglichen Kircheninneren, der Altäre und der Kanzel von 1872.
2000 Aussenrenovierung
2003 Neugestaltung des Kirchenplatzes.
2016 Sanierung des Geläuts.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt – Horst und Andreas Schmidt, Pfarrarchiv Nottwil, Auskunft Orgelbau Graf, Auskunft Orgelbau Späth (Rüti), Festliche Einweihung Pfarrkirche St. Marien Nottwil (Broschüre) Autoren Werner Endner und Rudolf Wyss
Glockenvideo User Robin Marti KirchenGlocke auf Youtube – Kanal
Glockenvideo II User Niklausglocke auf Youtube – Kanal
Internetauftritt der Pfarrei Nottwil

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