Orgel: Nordhausen – Christuskirche (Evangelisch-freikirchliche Gemeinde – Baptisten)
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Gebäude oder Kirche
ChristuskircheKonfession
Evangelisch-freikirchlich (Baptisten)Ort
NordhausenPostleitzahl
99734Bundesland / Kanton
ThüringenLand
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Orgelgeschichte
Vermutlich wurde bei Gründung der Gemeinde zunächst ein Harmonium für die musikalische Gestaltung der Gottesdienste genutzt.
1981 Ankauf einer gebrauchten Orgel mit augenscheinlich älterem Material (Manual-Windlade C-c“‘), die der charakteristischen Prospektgestaltung mit zwei Pfeifenfeldern aus Metall- und einem Feld aus Holzpfeifen nach vermutlich von W. Nussbücker (Plau am See) umgebaut und aufgestellt wurde – mechanische Schleifladenorgel I/7. Die Pedalwindlade wurde vermutlich nachträglich angebaut. Der Spieltisch beinhaltet älteres Material.
2026 die Orgel ist vorhanden und in gutem Zustand, wird aber selten gespielt. Das Instrument benötigt eine Stimmung.
Disposition
Manual C – c“‘Gedackt 8′ – Anm. 1 Prinzipal 4′ (C-G Zink innenstehend – Pfeifen mit aufgelöteten Rundlabien und Stimmschlitzen, G#-f° Prospekt Metall, teilw. Seitenbärte, ab f#° innen, Metall offen mit Stimmschlitzen) Rohrflöte 4′ (C – D Holz gedeckt, Ton E Metall gedeckt mit Seitenbärten, ab F Rohrflöte – Orgelmetall mit Seitenbärten, ab h“ Metall konisch ohne Bärte) Spitzflöte 2′ – Anm. 2 Quinte 1 1/3′ (Metall offen, gedrückte Dreieckslabien , Prinzipalmensur) Mixtur 3fach (1′, rep. c°, c‘, c#“) |
Pedal C – d‘Subbaß 16′ (Holz gedeckt, hinterständig, rund gedrechselte Spundgriffe) |
Anm. 1 – C-D# Holz gedeckt innen, E-G# Prospekt Holz, Aufschnitte nachträglich erniedrigt, ab A innen – Pfeifenwerk teilweise alt aus Fichtenholz prismatisch mit Seitenbärten aus Holz, ab f‘ deutlich rechteckige Pfeifen mit massiven gedrungenen Spundgriffen (Maße identisch mit den Spunden selbst), ab f“ Metall gedeckt, weite Mensur mit Aufschnittbärten
Anm. 2 – C – c“ ältere Pfeifen (Flauto amabile): Holz offen, rechteckig mit Stimmdeckeln, ab d‘ Metall konisch, weite Mensur
Spielhilfen
Fußtritt zum Einrasten: Pedalkoppel
Gebäude oder Kirchengeschichte
1897 Gründung einer ersten Baptistengemeinde in Nordhausen, die zunächst in wechselnden Lokalitäten Gottesdienst feiert.
1909 Ankauf eines Grundstückes in der heutigen Grimmelstraße. Der darauf stehende Pferde- und Schweinestall wird zum Gotteshaus umgestaltet.
1950er Jahre Reparaturarbeiten an der maroden Bausubstanz
1965 erneute umfassende Arbeiten am Baukörper.
1997 Vollendung des heutigen Kirchenraumes als rechteckiger Saal mit hohem Spitzdach und Oberlichtern/Dachfenstern
2009 zur 100-Jahr-Feier der Gemeinde wird das bestehende Gotteshaus um einen kubischen Vorbau mit Veranstaltungs- und Gemeinderäumen erweitert. Die Entwürfe dafür fertigte das Architekturbüro Contor Wienrich GmbH (Nordhausen) an.
2025 die Kirche wird regelmäßig zu Gottesdienst und übergemeindlichen Veranstaltungen genutzt. Derzeit zählt die Gemeinde circa 75 Mitglieder.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Johannes Richter
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Johannes Richter, Sichtung vor Ort und Spiel 2026
Orgelgeschichte:
-Sichtung vor Ort und Spiel 2026
-Müller, Thomas: Die Kirchen im Südharz. Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein (Hrsg.), Atelier Veit Verlag Nordhausen, 2. Auflage 2017, S. 178
Kirchengeschichte:
-Müller, Thomas: Die Kirchen im Südharz. Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein (Hrsg.), Atelier Veit Verlag Nordhausen, 2. Auflage 2017, S. 178
-Cott, Peter: „Vom Schweinestall zum Haus zu Ehren Gottes“ in: Thüringer Allgemeine, 2. Dezember 2019




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