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Orgel: Nördlingen – St. Salvator

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Gebäude oder Kirche

Stadtpfarrkirche St. Salvator

Konfession

Katholisch

Ort

Nördlingen

Postleitzahl

86720

Bundesland / Kanton

Bayern

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Die erste Orgel war von österreichischen Soldaten ruiniert worden.
1833 Orgelneubau durch Orgelbau Johann Wolfgang Eichmüller (Heilsbronn). Das Werk wird als sehr reparaturanfällig beschrieben.

Derzeitige Orgel

1889 mechanische Kegelladenorgel mit freistehendem Spieltisch (Blickrichtung Chor), erbaut als Opus 29 von Orgelbau Gebrüder Sieber (Holzkirchen/Ries) II/21.
1970 Generalüberholung und Neuintonation durch Orgelbau Deininger & Renner (Wassertrüdingen)
1991 Restaurierung durch Orgelbau Gebrüder Link (Giengen an der Brenz)
2012 Restaurierung und Erweiterung um 6 neue Steimmen durch Orgelbau Kubak Inhaber Robert Knöpfler (Augsburg) II/28. Die neuen Stimmen wurden auf einer zusätzlichen elektrischen Lade hinzugefügt.

Disposition

 I Hauptwerk C – f”’

Bourdon 16′

Principal 8′

Gedeckt 8′

Flöte 8′

Viola di Gamba 8′

Salicional 8′

Octav 4′

Gemshorn 4′

Octav 2′

Mixtur 4-fach 2 2/3′ nicht repetierend

Trompete 8′

 II Oberwerk C – f”’

Geigen-Principal 8′

Lieblich-Gedeckt 8′

Dolce 8′

Aeoline 8′

Vox coelestis 8′ ab c’ 2012

Fugara 4′

Traversflöte 4′ 2012

Nasard 2 2/3′ 2012

Flautino 2′ 2012

Terz 1 3/5′ 2012

Harmonietrompete 8′ 2012

Clarinett 8′ aufschlagend

 

 Pedal C – d’

Violonbass 16′

Subbass 16′

Octavbass 8′

Cello 8′

Posaune 16′

 

Spielhilfen

Copplung II/I, Retrograd, Auslösung Collectivtritte, Copplung I/P, Copplung II/P, Calcant
Seitlich unter der Manualklaviatur befinden sich die erweiterten Register mit einer Einschaltung zum II. Manual mit Calcant
Fuss: Collectiv-Tritte P, MF, F

Gebäude oder Kirchengeschichte

1385 Bau einer Kapelle nach einem Hostienwunder im Jahr 1381
1401 – 1422 Bau von Kirche und Kloster für den Karmeliterorden (Herrgottskloster). Hauptportal mit Darstellung des Jüngsten Gerichtes um 1420.
15. Jahrhundert Malereien der Künstlerfamilie Traut.
1505 – 1507 Spätgotischer Hochaltar ursprünglich für St. Michael in Fürth gefertigt, 1827 in Nördlingen aufgestellt anstelle des 1518 erbauten Altars.
1555 Übergabe an die Stadt nach Auflösung des Ordens.
1800 – 1815 Während der Napoleonischen Kriege dient die Kirche als Heu- und Pulvermagazin, Militärlazarett und Unterkunft für Kriegsgefangene oder steht leer.
Seit 1825 Umbau und Nutzung als Pfarrkirche der katholischen Gemeinde.
1879 – 1884 Seitenaltäre
1954 Erwerb der Marienstatue, welche um 1600 entstanden sein soll.
1955 Seitenaltar, Josefsaltar und Marienaltar von Joseph Steinacker (Wemding). Ersatz der 1879 und 1884 entfernten Altäre.
2006 Einweihung der erneuerten Chorfenster, gestaltet von Prof. Johannes Schreiter (Buchholz/Sachsen).
2001 – 2012 Generalsanierung der Kirche.

Homepage Pfarrei

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Wolfgang Reich
Orgelgeschichte: Pfarrgemeinde Nördlingen und Wolfgang Reich
Kirchengeschichte: Wikipedia Artikel basierend auf Informationen von der Kirchgemeinde
Internetauftritt der Kirchgemeinde

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