WERBUNG
Mit Max Reger
WERBUNG
Katholischer Kirchenmusikverband Kanton Luzern
WERBUNG
Kirchenmusikverband-Uri

FACEBOOK   INSTAGRAM   YOUTUBE

Orgel: Neunkirch – Bergkirche Unserer lieben Frau

ACHTUNG: Liebe Besucher/innen, wir bitten Sie keine Inhalte wie Texte und Bilder vom Orgel-Verzeichnis auf andere Seiten/Medien zu übertragen (Datenschutz).

Für Anfragen kontaktieren Sie bitte das Orgel-Verzeichnis über das Kontaktformular.

Gebäude oder Kirche

Bergkirche Unserer lieben Frau

Konfession

Reformiert

Ort

Neunkirch

Postleitzahl

8213

Bundesland / Kanton

Kanton Schaffhausen

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Bergkirche Neunkirch

 

Glockenvideo von User GlockenTV auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Vor 1953 existierte keine Orgel in der Bergkirche. Begleitung der Gottesdienste durch Vorsänger.
1952 Sammlung für die Anschaffung einer Orgel für die Bergkirche. Die Bergkirche war eine der letzten Kirchen ohne Orgel im Kanton Schaffhausen.

Derzeitige Orgel

1953 elektrische Schleifladenorgel mit mittig freistehendem Spieltisch (Blickrichtung Chorraum), erbaut von Orgelbau Genf A.G. II/18 + 2 Extensionen und 3 Transmissionen – Einweihung am 23. August 1953 mit Werken von Händel, Bach und Walther. Experte war Heinrich Funk, Organist des Fraumünsters Zürich, welcher auch das Einweihungskonzert ausführte. Der Prospektentwurf stammt von Architekt Willi Wäckerlin. Das Schwellwerk der Orgel ist auf der linken Prospektseite hinter dem Prospektanbau untergebracht. Die Disposition muss im Laufe der Zeit verändert worden sein. Die Quinte ist am Spieltisch unterstrichen gekennzeichnet, was auf einen ehemaligen Auszug hindeutet. Bei der Terz wurde zumindest eine neue Registerwippe ergänzt.
2010 Renovierung des Werkes durch Orgelbau Kuhn (Männedorf/ZH).

Disposition

I Hauptwerk C – g“‘

Gedeckt 16′                Holz ged.; ab fs‘ Metall ged.

Principal 8′                 C – F innen; ab FS – g‘ Prospekt – Anm. 1; ab gs‘ innen

Gedeckt 8′                 Ext. aus Gedeckt 16′; ab fs° Metall ged.

Spitzflöte 8′                C – F Holz offen; gekröpft; ab FS Metall gekröpft; ab G Metall, konisch, offen

Octave 4′                   C -ds° Prospekt – Anm. 2; ab e° innen, Metall offen

Blockflöte 4′               C – H Metall rohrged.; ab c° Metall, offen, konisch

Quinte 2 2/3′              ab c°; flötig; Metall, leicht konisch

Terz 1 3/5′                 ab c°; flötig; Metall, leicht konisch

Mixtur 4 – 5 fch. 2′    rep. fs°/fs‘; ab fs‘ 5 fch.

 

II Schwellwerk C – g“‘

Koppelflöte 8′                 C – H Holz ged; ab c° Koppelflöte, Metall

Salicional 8′                    Metall offen

Kleinprincipal 4′              Metall

Rohrflöte 4′                     Metall rohrged.; ab fs“ Metall, offen, konisch

Principal 2′                      Metall

Cornettino 3 fch. 2 2/3′   ab f°; Metall; aufgebänkt

Zimbel 3-4 fch. 1′            rep. c°/a°/f’/d“/b“; ab c° 4 fch.; Metall 

Liebl. Trompete 8′          Stiefel Metall/Becher Naturguss

 

Pedal C – f‘

Subbass 16′               Holz ged.

Echobass 16′             Tr. Gedeckt 16′ HW

Octave 8′                    Holz offen; ab c° Metall offen

Gedeckt 8′                 Tr./Ext. aus Gedeckt 16′ HW

Choralbass 4′             Ext. aus Octave 8′; Metall offen

Trompete 8′                Tr. aus HW

 

Prospektpfeifen

Anmerkung 1 : Principal 8′ HW im Prospekt : FS – g‘ Prospekt; FS – ds° aussen; e° – g‘ Mitte

Anmerkung 2 : Octave 4′ HW im Prospekt : C/CS aussen – äusserste Prospektpfeife auf beiden Seiten; D – ds° Mitte

 

Zusammensetzung Mixtur HW

C                                        2′  +  1 1/3′  +  1′

fs°                       2 2/3′  +  2′  +  1 1/3′

fs‘               4′  +  2 2/3′  +  2′  +  1 1/3′

 

Zusammensetzung Cornettino SW

f°               2 2/3′  +  2′  +  1 3/5′

 

Zusammensetzung Zimbel SW

C                                                                 1′              +  2/3′  + 1/2′

c°                                                                1′  +  2/3′  +  2/3′  +  1/2′

a°                                                 1 1/3′  +  1′  +  2/3′              +  1/2′

f‘                                          2′  +  1 1/3′  +  1′  +  2/3′

d“                          2 2/3′  +  2′  +  1 1/3′  +  1′

b“                 4′  +  2 2/3′  +  2′  +  1 1/3′

 

Anordnung am Spieltisch (von links nach rechts)

Hauptwerk linke Reihe

Mixtur 4 – 5 fch. 2′

Terz 1 3/5′

Quinte 2 2/3′

Blockflöte 4′

Octave 4′

Spitzflöte 8′

Gedeckt 8′

Principal 8′

Gedeckt 16′

 

Koppeln Mitte links

II-I

II-P

I-P

Schwellwerk Mitte rechts

Koppelflöte 8′

Salicional 8′

Kleinprincipal 4′

Rohrflöte 4′

Principal 2′

Cornettino 3 fch. 2 2/3′

Zimbel 3-4 fch. 1′

Liebl. Trompete 8′

 

Pedal rechte Reihe

Subbass 16′

Echobass 16′

Octave 8′

Gedeckt 8′

Choralbass 4′

Trompete 8′

 

Rechts aussen

Tremolo

 

Spielhilfen

1 freie Combination

Mitte, oberhalb Manual II: Crescendo-Anzeiger 0 – 12

Linke Seite: 4 Einzelabsteller: Mixtur 4 -5 fch. 2′ (HW), Zimbel 3 – 4 fch. 1′ (SW), Liebl. Trompete 8′ (SW), Trompete 8′ (PED)

II-I, II-P, I-P als Registerwipppen Nr. 10 – 12, Tremolo (SW) als Registerwippe Nr. 27

Druckknöpfe unter erstem Manual: Manual 16′ ab, FC, A, F, T

Fuß: F, T, II-I, II-P, I-P, FC, A als Pistons auf der linken Seite, Crescendo (Tritt), Schwellwerk II (Tritt), Liebl. Trompete 8′ ab, Trompete 8′ ab, Mixtur I. ab, Zimbel II. ab als Pistons auf der rechten Seite

 

Forte:

HW : Principal 8′ / Gedeckt 8′ / Spitzflöte 8′ / Octave 4′ / Blockflöte 4′
SW : Koppelflöte 8′ / Salicional 8′ / Kleinprincipal 4′ / Rohrflöte 4′ / Principal 2′
PED: Subbass 16′ / (Echobass 16′) / Octave 8′ / Choralbass 4′
II-I, II-P

Tutti:

HW : Principal 8′ / Gedeckt 8′ / Spitzflöte 8′ / Octave 4′ / Blockflöte 4′ / Mixtur 4 – 5 fch. 2′
SW : Koppelflöte 8′ / Salicional 8′ / Kleinprincipal 4′ / Rohrflöte 4′ / Principal 2′ / Zimbel 3 – 4 fch. 1′ / Liebl. Trompete 8′
PED: Subbass 16′ / (Echobass 16′) / Octave 8′ / (Gedeckt 8′) / Choralbass 4′ / (Trompete 8′)
II-I, II-P, I-P

Gebäude oder Kirchengeschichte

Die erste Kirche soll eine kleine Holzkirche aus der Zeit um 850 gewesen sein.
1155 erster urkundlicher Nachweis der Bergkirche zu Neunkirch.
1292 wird die Kirche vermutlich durch Brand zerstört.
13. Jahrhundert Bau einer grösseren Kirche mit einem Dachreiter.
Um 1300 und 14. Jahrhundert Entstehung von Malereien.
1299 und nach 1300 Aufzug zweier heute noch vorhandenen Glocken.
Um 1400 Vergrösserung der Kirche.
1484 Bau des Kirchturmes an der Nordseite.
Um 1500 Entstehung von Fresken. Aus dieser Zeit ist noch das freigelegte Bild hinter der Kanzel zu sehen.
1529 Einzug der Reformation in Neunkirch. Die Altäre (Marienaltar, Katharinen- und Heiligkreuz-Altar) werden entfernt und die Ausmalungen abgedeckt.
1598 Erneute Vergrösserung der Kirche. Entstehung des Taufsteines, Schaft und Schale werden ins frühe 16. Jahrhundert datiert. Die Schale ist ein Werk von Hans Conrad Sulzer (Schaffhausen).
1636/49 Aufzug einer Glocke des Giessers Peter Füssli (Zürich), welche 1649 umgegossen wurde – Nominale c‘ (1636) + g‘ (1299) + b‘ (nach 1300).
1642 – 1745 Entstehung der 8 Epitaphe im Kirchenraum.
1654 Bau einer hölzernen Renaissance-Empore.
1668 Renovierung der vorderen Empore.
1747 – 1750 umfangreiche Kirchenrenovierung mit Einzug der Stuckdecke von Hans Martin und Bernhardin Spengler (Schaffhausen) sowie Zumauerung des bisherigen Kircheneingangs.
1747 Entstehung der Barockkanzel durch die Schreiner Hans Caspar und Matthias Maag (Neunkirch).
1769 Abendmahlstisch aus Nussbaumholz von Heinrich Waldvogel und Johannes Pfeiffer (Neunkirch).
1854 Renovierung der Kirche.
1878 Innenrenovierung und Freilegung von Fresken aus der obersten Schicht unter der Leitung des Architekten Friedrich Hahn (Schaffhausen). Die Kirche wurde im Lauf der Jahrhunderte mehrfach mit Fresken ausgeschmückt.
1896 neue Turmuhr von Jakob Mäder (Andelfingen).
1917/18 Aussenrenovierung unter der Leitung von Hermann Uehlinger.
1935 – 1936 Innenrenovierung unter der Leitung der Architekten Samuel Meyer und Wilhelm Wäckerlin sowie Einbau einer Heizanlage und Elektrifizierung des Lichts – Einweihung am 29. März 1936. Bei der Massnahme wurden Mauerreste der romanischen Kapelle freigelegt.
1971 Aussenrenovierung nach Plänen von Architekt Willi Wäckerlin mit Entfernung eines Epitaphs.
1999 – 2000 Aussenrenovierung unter der Leitung von Hansulrich Schönberger (Neunkirch).
2009 – 2010 umfangreiche Innenrenovierung der Kirche.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Roman Hägler und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde vor Ort, Auslage mit Büchern zur Kirchengeschichte, zitiert aus dem Dokument „Geschichte der Bergkirche“ von Christoph Freitag 2015, zitiert aus dem Bericht des Inventares IBID 2023, zitiert aus dem Buch „Die Kunstdenkmäler des Kantons Schaffhausen“ Bad III, 1960 – Birkhäuser Verlag (Basel), Seiten 172 – 186
Orgelgeschichte: Angaben vor Ort, Sichtungen und Spiel 1986 und 2026, zitiert aus dem Dokument „Geschichte der Bergkirche“ von Christoph Freitag 2015, zitiert aus dem Bericht des Inventares IBID 2023, zitiert aus dem Buch „Die Kunstdenkmäler des Kantons Schaffhausen“ Bad III, 1960 – Birkhäuser Verlag (Basel), Seiten 172 – 186, Orgelarchiv Horst-Georg Schmidt sel.

Glockenvideo von User GlockenTV auf Youtube – Kanal

Internetauftritt der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Neunkirch

PARTNER | IMPRESSUM | Datenschutz | Cookie-Richtlinie (EU) | designed by st-reway.de
Fehler: Content is protected !!