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Orgel: Nesselwang – St. Andreas

Gebäude oder Kirche

St. Andreas

Konfession

Katholisch

Ort

Nesselwang

Postleitzahl

87484

Bundesland / Kanton

Bayern

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

Ergänzendes Aussenbild

Frans BoschBannwaldsee2008 068CC BY-SA 3.0



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1906 wurde das Instrument von den Gebrüdern Hindelang aus Ebenhofen mit zwei Manualen und Pedal erbaut.
1957 wurde die Orgel um ein drittes Manual erweitert und umdisponiert. Die Traktur ist seitdem elektropneumatisch. Das Positivwerk, welches über das dritte Manual spielbar ist, steht auf einer Windlade links neben dem Orgelgehäuse, hinter einem im Stil des großen Gehäuses marmorierten Holzgitter.
1979 wurde das Instrument von der Firma Zeilhuber aus Altstädten renoviert.
1997 wurde das Instrument von der Firma Siegfried Schmid aus Diepolz / Immenstadt renoviert.

Disposition

I Hauptwerk C – g”’

Prinzipal 16′

Prinzipal 8′

Gedackt 8′

Gemshorn 8′

Oktav 4′

Rohrflöte 4′

Waldflöte 2′

Rauschpfeife 2 2/3′ (2 fach)

Mixtur 1 1/3′ 5-6 f.

Trompete 8′

Clarine 4′

II Schwellwerk C – g”’

Harfenprinzipal 8′

Gedackt 8′

Salizional 8′

Schwebung 8′

Praestant 4′

Traversflöte 4′

Piccolo 2′

Terz 1 3/5′

Quinte 1 1/3′

Nachthorn 1′

Scharff 1′ 4 fach

Krummhorn 8′

III Positivwerk C – g”’

Rohrgedackt 8′

Spitzflöte 4′

Nasat 2 2/3′

Sup. Oktave 2′

Cymbel 2/3′

Vox humana 8′

Pedal C – f’

Prinzipalbass 16′

Subbass 16′

Zartbass 16′

Oktavbass 8′

Bassflöte 4′

Oktav 2′

Hintersatz 2 2/3′ 4 fach

Posaune 16′

Disposition 1957

I Hauptwerk C – g”’

Prinzipal 16′

Prinzipal 8′

Gedackt 8′

Gemshorn 8′

Oktav 4′

Rohrflöte 4′

Waldflöte 2′

Rauschpfeife 2 2/3′ (2 fach)

Mixtur 1 1/3′ 5-6 f.

Trompete 8′

Clarine 4′

II Schwellwerk C – g”’

Harfenprinzipal 8′

Gedackt 8′

Salizional 8′

Schwebung 8′

Praestant 4′

Traversflöte 4′

Piccolo 2′

Terz 1 3/5′

Quinte 1 1/3′

Nachthorn 1′

Cymbel 2/3′ 4 fach

Krummhorn 8′

III Positivwerk C – g”’

Rohrgedackt 8′

Prinzipal 4′

Spitzflöte 4′

Nasat 2 2/3′

Larigot 2′ (2 fach)

Vox humana 8′

Pedal C – f’

Prinzipalbass 16′

Subbass 16′

Zartbass 16′

Oktavbass 8′

Bassflöte 4′

Oktav 2′

Hintersatz 2 2/3′ 4 fach

Posaune 16′

 

Spielhilfen

2 freie Kombinationen mit Koppeln, Anzeige für Systemspannung, Anzeige für Crescendo, Anzeige für Schwellwerk
Spieltisch unter Klaviatur I: II-I, III-I, III-II, Ped.-I, Ped.-II, Ped.-III, Zungen ab, 16′ ab, Fr. Komb 1 an, Fr. Komb 2 an
Spieltisch unter Klaviatur II: Piano Pedal II, Tremolo II
Spieltisch unter Klaviatur III: Piano Pedal III
Fuss: Ped.-I, Ped.-II, Ped.-III, Walze, Schwelltritt II, Walze ab, Tutti

Gebäude oder Kirchengeschichte

Die erste St.-Andreas-Kirche in Nesselwang stammte aus dem 15. Jahrhundert.
1480 – 1490 neue Ausstattung des Innenraumes.
1642 Wiederaufbau der Kirche nach schweren Schäden im Dreissigjährigen Krieg.
1651 Errichtung des neuen Turmes auf den Grundmauern aus dem 15. Jahrhundert.
1672 Guss von Glocken des Giessers Melchio Ernst (München).
1683 bis 1685 Neubau der Kirche nach Plänen von Johann Schmuzer (Wessobrunn) und Bauleiter Rasso Bader – Weihe 20. Mai 1685.
1698 – 1700 Erweiterung des Kirchenschiffes nach Plänen von Johann Jakob Herkomers (Füssen).
1703 – 1706 Altäre von Nikolaus Babel (Pfronten).
1706 Kreuzigungsgruppe von Babel.
1748 Neuaufstockung des durch Sturm beschädigten Kirchturmes durch Franz Xaver Kleinhans (Unterpinswang).
1762 Guss der grossen Glocke von der Giesserei Ernst (Kempten).
1778 Rosenkranzbild von Franz Anton Weiss.
19. Jahrhundert und umfangreiche Veränderungen des Kirchenraumes.
1904 – 1906 Kirchenbau im Stile des Neurokoko nach Plänen von Schildhauer. Die Ausmalung stammt von Waldemar Kolmsperger (München).
1924 Umgiessern der kleinen Glocke.
1950 Guss zweier neuer Glocken.
1954 Farbgebung des Stuckwerkes.
1977 Turmrenovierung.
1995 – 1997 Innenrenovierung und Einbau eines neuen Zelebrationsalatares und Ambo von Hannes Arnold und Klaus Dieter Eichler.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Tobias Rathgeb
Orgelgeschichte: Angabender Kirchgemeinde und Quelle der Disposition von 1957
Kirchengeschichte: Wikipedia Artikel mit Informationen von Jörg Restorff
Internetauftritt der Kirchgemeinde

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