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Orgel: Münstertal – St. Trudpert ehemalige Benediktinerklosterkirche

Gebäude oder Kirche

St. Trudpert ehemalige Benediktinerklosterkirche

Konfession

Katholisch

Ort

Münstertal

Postleitzahl

79244

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1717 – 1722 Orgelneubau durch Josef Schiedt oder Schütt (Laufenburg/Baden) II/24.
1733 – 1735 Neuaufbau der Orgel.
1750 Orgelneubau einer Chororgel durch Mathias Steyb (Breisach).
1760 Errichtung eines neuen Gehäuses für die Hauptorgel und Umbau des Werkes durch Orgelbauer Adrien J. Pottier (Burkheim).
1807 Transferierung der Chororgel in die evangelische Kirche Freiburg (ehem. Allerheiligenkloster).
1865 Gutachten über die bestehende Orgel für einen geplanten Umbau durch Orgelbau Jacob Forrell (Freiburg/Breisgau) II/23.
1867 Ausführung des Umbaus durch Forrell.

Derzeitige Orgeln

1963 Schleifladenorgel mit mechanischer Spiel-und elektrischer Registertraktur, erbaut als Opus 1261 in das Pottier-Gehäuse von 1760 durch Orgelbau Johannes Klais (Bonn) III/38. Späterer Einbau einer zusätzlichen Setzeranlage.
1988 Neue Chororgel mit mechanischen Schleifladen und einem elektrischen freistehendem Zweitspieltisch, erbaut von Orgelbau Egbert Pfaff KG (Überlingen/Bodensee) II/19 + 2 Transmissionen.
1998 neue Truhenorgel mit mechanischen Schleifladen, erbaut von Orgelbau Hermann Weber (Engerazhofen) I/4 ohne Pedal. Das Werk steht gelegentlich auch in der Pfarrkirche Staufen/Breisgau.

Disposition

Hauptorgel ab 1963 unverändert Stand 2017

 I Rückpositiv C – g“‘

Holzgedackt 8′

Prästant  4′

Principal 2′

Larigot 1 1/3′

Octävchen 1′

Cymbel 2-3 fach

Krummhorn 8′

Tremolo

 II Hauptwerk C – g“‘

Quintade 16′

Principal 8′

Holzflöte 8′

Spitzgedackt 8′

Octav 4′

Rohrflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Schwegel 2′

Acuta 3-fach

Mixtur 4-fach 1 1/3′

Cornett 3-fach ab g°

Trompete 8′

III Brustwerk im SW C – g“‘

Grobgedackt 8′

Gamba 8′

Principal 4′

Koppelflöte 4′

Blockflöte 2′

Sesquialter 1-2 fach

Scharff 3-4 fach

Dulcian 16′

Hautbois 8′

Zink 4′

Tremolo

 Pedal C – f‘

Principal 16′

Subbass 16′

Octav 8′

Gemshorn 8′

Choralflöte 4′

Nachthorn 2′

Hintersatz 4-fach

Posaune 16′

Basstrompete 8′

 

Chororgel 1988

I Hauptwerk C – g“‘

Prinzipal 8′

Rohrgedackt 8′

Octave 4′

Quinte 2 2/3′

Waldflöte 2′

Terz 1 3/5′

Mixtur 4-fach 1 1/3′

Trompete 8′ (französisch)

Tremulant

II Schwellwerk C – g“‘

Bourdon 8′

Rohrflöte 4′

Principal 2′

Larigot 1 1/3′

Sifflet 1′

Rohrschalmey 8′

Tremulant

 

Pedal C – f‘

Subbass 16′

Octavbass 8′

Gedecktbass 8′

Choralbass 4′

Flöte 2′ TR. HW

Fagott 16′

Trompete 8′ TR. HW

 

Truhenorgel

Manual C – f“‘

Gedackt/Flöte 8′

Flöte 4′

Prinzipal 2′

Regal 8′

 

Spielhilfen

Spielhilfen Hauptorgel
2 freie Kombinationen mit je einer Zuschaltung HR an, 1 freie Pedal-Kombination mit Zuschaltung I (HR) und II (PK) linksseitig der Manuale, I/P, II/P, III/P, I/II, III/II, III/I
Spieltisch unter Klaviatur I: Freie Kombination I an, Freie Kombination II an, Auslöser, Tutti
Fuss: III/I, III/II, I/II, III/P, II/P, I/P, Schwelltritt III, Sequenzer links/rechts
Zusatzboard Setzeranlage: Separate Registerstaffel der Hauptorgel, 3 verschliessbare Ebenen, 1 – 8, A – H, S (Setzer), Sequenzer links/rechts, O (Auslöser)

Spielhilfen Chororgel
II/I, I/P, II/P
Spieltisch unter Klaviatur I: S (Setzer), A – R (16-facher Setzer), 0 (Auslöser/Rücksteller)
Fuss: II/I, I/P, II/P, Schwelltritt II

Zweitspieltisch
II/I, I/P, II/P, Einstellung M / E (Traktur), zusätzlich 1 freie Pedalkombination mit Einstellung (II) und Auslösung bzw. HR (I) linksseitig der Manuale
Spieltisch unter Klaviatur I: S (Setzer), A – R (16-facher Setzer), 0 (Auslöser/Rücksteller)
Fuss: II/I, I/P, II/P, Schwelltritt II

Spielhilfen Truhenorgel
Keine Spielhilfen

Gebäude oder Kirchengeschichte

607 – 643 Hinweise über das Leben des Märtyrers St. Trudpert.
Um 800 Bau einer Kirche mit einer Klosteranlage durch Benediktinermönche.
962 Beisetzung der Gebeine des heiligen Trudperts.
1192 Erhebung der Kirche zur Wallfahrtskirche.
1456 Neubau des gotischen Chores nach einem Brandunglück.
1632 Zersörung des Klosters, 1665 Neuaufbau mit Einwölbung im Jahr 1710.
1712 – 1722 Neubau des Langhauses unter Architekt Peter Thumb.
1727 Einweihung der Kirche.
1737 – 1738 Neubau des Klosters und Neugestaltung der Aussenfassade.
1784 Errichtung des Hochaltares durch Franz Josef Friedrich Christian (Riedlingen).
1806 Aufhebung des Klosters. Teile des Klosters wurden abgerissen und die Kirche zur Pfarrkirche ernannt.
1920 Erwerb des noch bestehenden Klosterteiles durch die Schwestern vom heiligen Josef.

Kloster St. Trudpert im Münstertal/Schwarzwald from Thomas Coch on Vimeo.

Anfahrt

Anfahrt

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Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Daten Bilder und Orgel: Christoph Mutterer
Gemeinfreie Bilder Wikipedia von Nutzer: Pierre Likissas, W. Bulach und Francesco Antonio Giorgioli (Lizenz mit Namensnennung – Bilder ohne Wasserzeichen)
Kirchengeschichte: Wikipedia und Internetseite der Gemeinde
Orgelgeschichte: Bernd Sulzmann „Historische Orgeln in Südbaden“, Orgelarchiv Schmidt

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