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Orgel: Müllheim (Baden) / Britzingen – St. Johannes

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Gebäude oder Kirche

St. Johannes

Konfession

Evangelisch

Ort

Müllheim (Baden) / Britzingen

Postleitzahl

79379

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1785 – 1787 Orgelneubau im Chorraum durch Orgelbauer Georg Marcus Stein (Durlach) I/15.
1866 Umbau und Umdisponierung durch Orgelbauer Jacob Forrell (Freiburg im Breisgau). Die Orgel erhält u.a. eine Pedalkoppel.
1883 Einbau eines Trompetenbass 8′ im Pedal anstelle des Choral Bass 4′.

Derzeitige Orgel

1906 pneumatische Membranladenorgel mit mittig freistehendem Spieltisch (Blickrichtung Chorraum), erbaut als Opus 902 von Orgelbau G.F. Steinmeyer & Co (Oettingen/Bayern) II/14.
1971 Renovierung des Werkes durch die Erbauerfirma, das Register Viola 4′ wird auf 2′ Lage verkürzt.
2012 Restaurierung des Werkes und Rückführung auf den Originalzustand durch Waldkircher Orgelbau Jäger & Brommer (Waldkirch/Breisgau).

Disposition

Steinmeyer-Orgel 1906/2012

I Hauptwerk C – g“‘

Principal 8′

Viola di Gamba 8′

Flöte 8′

Bourdon 8′

Octav 4′

Cornett 4′ (4’+ 2 2/3′ + 2′ + 1 3/5′)

II Manual C – g“‘

Principal 8′

Salicional 8′

Liebl. Gedeckt 8′

Vox coelestis 8′ ab c°

Violine 4′ *

Traversflöte 4′

Pedal C – d‘

Violon 16′

Subbass 16′

* = Violine 4′ wurde 1971 auf 2′ gekürzt und 2012 wieder rekonstruiert

 

Jacob Forrell Umbau 1866 / 1883

Manual C – d“‘

Bourdon 16′ ab c°

Principal 8′

Copel 8′

Quintathön 8′

Octav 4

Rohrflöthen 4′

Flöte traverse 4′ ab g°

Quint 3′

Super Octav 2′

Cornett 5-fach ab c‘

Cimbale 3-fach 1′

Mixtur 4-fach 1 1/2′

 

Pedal C – g°

Sub Bass 16′

Octaven Bass 8′

Trompet Bass 8′ 1883

 

Georg Marcus Stein 1795 /97

Manual C – d“‘

Bourdon 16′ ab c°

Principal 8′

Copel 8′

Quintathön 8′

Octav 4′

Rohrflöthen 4′

Quint 3′

Super Octav 2′

Tertz 1 3/5′

Cornett 5-fach ab c‘

Cimbale 3-fach 1′

Mixtur 4-fach 1 1/2′

Tremolant

 

Pedal C – g°

Sub Bass 16′

Octaven Bass 8′

Choral Bass 4′

fest angehängt

 

Spielhilfen

Steinmeyer Orgel

PedCopula z. II. M. (II/P), PedCopula z. I. M. (I/P), Manual-Copula (II/I), Suboctav Copula II. z. I (ab c°), Superoctav Copula (nicht ausgebaut), Calcant als Registerwippen
Spieltisch Druckknöpfe unter Manual I: P., MF., F., FF., 0.
Schild unterhalb des II. Manuals: Automatisches Piano-Pedal im II. Man. (fest nicht abstellbar)

Stein Orgel

Pedalcoppel (1866 anstelle Tremolant)

Gebäude oder Kirchengeschichte

Um 700 Bau einer ersten Holzkirche in Britzingen.
Um 1000 Ersatz der Kirche durch eine steinerne Kirche.
1250 Bau des Kirchturmes.
1337 erste urkundliche Erwähnung einer Kirche.
Nach 1350 Vergrösserung der Kirche – Entstehung des Mittelschiffes.
Flügelaltar eines Schülers von Hans Holbein der Ältere.
1468 Nennung des Patrons Sebastian.
1699 Guss einer Glocke für Britzingen in Basel.
1785 Bau einer Orgel im Chorraum, Abtragung des Flügelaltares.
1793 Abbruch des Triumphbogens und Erweiterung der Kirche.
1870 Aufzug zweier weiterer Glocken und 1873 Guss einer vierten Glocke durch Carl Rosenlächner (Konstanz).
1887 Bau der Kanzel durch Conrad Volz (Lörrach-Stetten).
1905 -1906 Entfernung der Seitenemporen und Erweiterung der Kirche durch die Seitenschiffe.
1917 Abgabe dreier Glocken zu Rüstungszwecken, die Glocke von 1699 bleibt vor Ort.
1921 Guss dreier neuer Glocken, welche 1942 erneut abgegeben werden.
1949 Aufzug von drei neuen Glocken der Giesserei Gebrüder Rincker (Sinn) – Nominale e‘ + h‘ + e“.
1984 – 1986 umfangreiche Innen- und Aussenrenovierung mit neuer Farbgebung.
1980 – 1986 Entstehung des Wandbehanges als Gemeinschaftsarbeit des örtlichen Frauenkreises.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Rainer Ullrich
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt – Andreas und Horst Georg Schmidt, Orgelkonzert Musik & Wort mit Brita Schmidt-Essbach am 06.01.2009, Pfarrarchiv und Aufzeichnungen Bernd Sulzmann und Horst Georg Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde, zitiert aus Buch „Kirchen und Kapellen im Markgräflerland“ 1991 von Johannes Helm ISBN: 3921709164

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