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Orgel: Mücheln (Geiselt.) / Sankt Micheln – Kirche St. Michael

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Gebäude oder Kirche

St. Michael

Konfession

Evangelisch

Ort

Mücheln (Geiselt.) / Sankt Micheln

Postleitzahl

06249

Bundesland / Kanton

Sachsen-Anhalt

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1860er Jahre Neubau einer mechanischen Schleifladenorgel I/6+4 mit ankoppelbarem Pedal durch die Firma Wilhelm Heerwagen/Klosterhäseler. Die vier Pedalregister sind allesamt Transmissionen aus dem Manual.
Ab 1953 keine Nutzung der Orgel, das Instrument verfällt im Laufe der Zeit.
2016 Überlegungen der Gemeinde, die Heerwagen-Orgel zu verkaufen und die Orgel aus dem Kurhaus Bad Lauchstädt in die Kirche umzusetzen. Dies kam aber nicht zur Ausführung.
Um 2017 Aufstellung eines digitalen Sakralkeyboards Viscount Cantorum VI mit Lautsprecheranlage auf der Empore.
2022 ist die Heerwagen-Orgel noch vorhanden, aber stark beschädigt. Die Balganlage ist verschwunden, Teile der Traktur liegen im Untergehäuse. Die Holzpfeifen sind teilweise vorhanden, die wenigen vorhandenen Metallpfeifen sind stark verbeult und zerdrückt. Die Prospektpfeifen sind original vorhanden. Die Pedalklaviatur ist verschwunden, die Aufnahmen der Pedalklaviatur sind noch teilweise vorhanden. Die Orgel ist nicht spielbar und stark verschmutzt.

Disposition

Manual C – c“‘

Gedackt 8 Fuß.

Hohlfloete 8 Fuß.

Viola di Gamba 8 Fuß.

Principal 4 Fuß.

Gedackt 4 Fuß.

Octave 2 Fuß.

 

Pedal C – c‘ (? – Klaviatur nicht mehr vorhanden)

Floetenbaß 8 Fuß. (Tr.)

Gedacktbaß 8 Fuß. (Tr.)

Octaven.baß 4 Fuß. (Tr.)

Gedacktbaß 4 Fuß. (Tr.)

 

Spielhilfen

Als Registerzug links unten: Calcanten zug.
Als Registerzug rechts außen: Pedal_coppel.

Gebäude oder Kirchengeschichte

1128 Gründung einer ersten Kirche im Ort durch Bischof Otto von Bamberg.
Um 1180 Fertigstellung der Kirche auf einer ehemaligen Kultstätte.
1481 Guss der großen Glocke (Nominal: f‘) durch Claus Riman/Naumburg.
1925 Reparatur des Kirchendaches.
1964 Überführung des Taufsteines aus der Kirche Möckerling in die Kirche St. Micheln. Die Kirche Möckerling wurde durch den Braunkohletagebau abgerissen.
1968 wurden die Kanzel (16. Jhd.), Lesegestell mit Pelikan und eine Tür durch Michelner Bürger aus der Kirche Zorbau nach St. Micheln gebracht. Der Ort Zorbau und seine Kirche fielen dem Braunkohletagebau im Geiseltal zum Opfer.
Um 2010 Restaurierung der Kanzel, Reparatur des Kirchendaches.
2010/13 Einbau neuer Treppen zur Empore durch Otto Kakerbeck/St.Micheln.
2017 Eingliederung der Kirche in die Straße der Romanik

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Johannes Richter
Orgelgeschichte: Johannes Richter, Sichtung vor Ort, ergänzt durch Informationen aus Zeitungsartikel „St. Micheln freut sich über eine neue Königin“ – Autorin: Diana Dünschel in:
Mitteldeutsche Zeitung, 5.12.2016 als Online-Ausgabe, abgerufen am 3. August 2022
Kirchengeschichte: Johannes Richter, Sichtung vor Ort, ergänzt durch Informationen aus einem Beitrag der Internetseite der Straße der Romanik, abgerufen am 1. August 2022

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