Orgel: Mönchgut / Middelhagen – St. Katharina
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Gebäude oder Kirche
St. KatharinaKonfession
EvangelischOrt
Mönchgut / MiddelhagenPostleitzahl
18586Bundesland / Kanton
Mecklenburg-VorpommernLand
DeutschlandBildergalerie + Videos
Orgelgeschichte
1862 seitenspielige mechanische Schleifladenorgel, erbaut als Brüstungsorgel mit linksseitig fest eingebautem Spielschrank als Opus 50 durch Orgelbauer Barnim Grüneberg (Stettin) I/7.
2018 Instandsetzungsarbeiten durch Orgelbauer Rainer Wolter (Zudar/Rügen).
Der Überlieferung nach soll einst Albert Schweitzer an dieser Orgel gespielt haben.
Disposition
Manual C – f“‘Principal 8 Fuss. C – d° Holz offen, innen; e° – cs‘ Prospekt, Metall; ab d‘ Metall, innen Gedackt. 8 Fuss. C – f° Holz ged.; ab fs° Metall ged. Salicional 8 Fuss. C – H aus Gedackt. 8 Fuss.; ab c° Holz, offen, innenlabiiert; ab e° Metall, offen Octave 4 Fuss. C – H Prospekt; ab c° innen, Metall Flauto amabile 4 Fuss. Metall, konisch Nassard 2 2/3 Fuss. Octave. 4 Fuss 4′ Chor Metall, ab h‘ konisch; 2 2/3′ Chor Metall ged.; ab h‘ offen, zylindrisch |
Pedal C – d‘Subbass. 16 Fuss. Holz ged.
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Prospektpfeifen
Principal 8 Fuss. im Prospekt e° – cs‘ Aussenfelder
Octave 4 Fuss. im Prospekt C – H Mittelfeld und je eine Pfeife in den Aussenfeldern
Anordnung am Spieltisch
Von links nach rechtsCalcanten Glocke. Pedal Coppel. Subbass. 16 Fuss. Nassard 2 2/3 Fuss. Octave. 4 Fuss Flauto amabile 4 Fuss. Gedackt. 8 Fuss. Salicional 8 Fuss. Principal 8 Fuss. Octave 4 Fuss. |
Winddruck gemäss Inschrift: 90mmWS
Spielhilfen
Calcanten Glocke., Pedal Coppel. (Zug zum Einhaken) als Registerzüge
Gebäude oder Kirchengeschichte
Vor 1455 soll eine erste hölzerne Kirche in Middelhagen existiert haben.
1455 Bau der Dorfkirche Middelhagen als Backsteinbau. Andere Quellen nennen die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts als Entstehungszeit der Kirche.
Zu späterer Zeit Entstehung des hölzernen Turmes.
Um 1480 Entstehung des bedeutenden Katharinenaltares, welcher ursprünglich aus Stralsund stammte und nach 1650 nach Middelhagen versetzt wurde.
Anfang des 17. Jahrhunderts Bau eines Treppenturmes als Aufgang zur Patronatsloge.
Um 1650 wird die Kirche umgestaltet, Entstehung der Kanzel, des Gestühls und des Opferstockes.
Vor 1679 Beschädigungen durch Einwirkungen des ersten Nordischen Krieges. Anschliessende Renovierungsmassnahmen und Veränderungen.
Um 1770 Erneuerung des Westgiebels.
1737 Ersatz der barocken Turmhaube durch einen Spitzhelm.
1749 Entstehung der Altarschranke.
1842 wird der Gemeinde das Votivschiff „Perth“ geschenkt.
1910 Beschaffung einer Turmuhr.
1913 Renovierung des Altaraufsatzes durch M. Kutschmann.
1917 Abgabe der Glocken zu Rüstungszwecken.
1924 Aufzug eines neuen dreistimmigen Geläuts der Giesserei Schilling & Lattermann (Morgenröthe-Rautenkranz) – Nominale h‘ + ds“ + fs“.
Nach 2014 abschnittweise Instandsetzungsmassnahmen im Innen- und Aussenbereich der Kirche.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Andreas Schmidt
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Roman Hägler, Mike Wyss, Andreas Schmidt und Brita Schmidt-Essbach sel.
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde vor Ort, Geschichtstafeln, zitiert aus dem Buch „Dorf- und Stadtkirchen auf Rügen und Hiddensee“ Edition Temmen von Jürgen Schulz 2006 – ISBN 3861084953 sowie aus dem Buch „Rügen. Burgen und Schlösser, Kirchen und Kapellen“ vom Thomas Helms Verlag 2022 – ISBN 9783944033426
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Horst-Georg Schmidt, Orgelkonzerte mit Brita Schmidt-Essbach sel. 2012 und 2014, eigene Sichtungen und Spiel 2012, 2014 und 2026




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