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Orgel: Mönchgut / Groß Zicker – Dorfkirche

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Gebäude oder Kirche

Dorfkirche

Konfession

Evangelisch

Ort

Mönchgut / Groß Zicker

Postleitzahl

18586

Bundesland / Kanton

Mecklenburg-Vorpommern

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

 

Dorfkirche Groß Zicker

 

Glockenvideo von User Glocken M auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1864 seitenspielige Brüstungsorgel mit mechanischen Schleifladen, erbaut mit linksseitig fest eingebautem Spielschrank als Opus 74 von Orgelbau Barnim Grüneberg (Stettin) I/5.
1892 und 1914 Wartungen durch die Erbauerfirma.
Ab 1924 Pflege der Orgel durch Franz Beyer (Zingst).
1990 wird die Wartung von einer Firma aus Westberlin ausgeführt, an der Orgel befindet sich die Inschrift A.L. Westberlin.
1999 Renovierung des Werkes durch Orgelbauer Rainer Wolter (Zudar).

Die Wartung der Orgel wird von Rainer Wolter (Zudar) ausgeführt.

Disposition

Manual C – f“‘

Gedackt 8 Fuss.            Holz ged.; ab fs° Metall ged.

Salicional 8 Fuss.          C – H Gedackt 8 Fuss.; ab c° Holz offen; innenlabiiert; ab e° Metall

Principal 4 Fuss.            C – DS Holz offen, innenlabiiert; E – a° Prospekt, Zink; ab h° innen, Metall

Flauto dolce 4 Fuss.      C – F Holz ged.; FS – H Metall ged.; ab c° Metall rohrged.; ab fs“ offen konisch

 

Pedal C – c‘

Subbass. 16′               Holz ged.; C – FS liegend; Zug zum Einhaken

 

Prospektpfeifen : Principal 4 Fuss. = E – a°, Rest Blindpfeifen. Von der jeweilig zweitgrössten Pfeife in den Aussenfeldern nach innen sind es Blindpfeifen. Im Mittelfeld sind die drei grössten Pfeifen blind, der Rest klingend.

Stimmtonhöhe: a‘ = 444 Hz bei 18° C

Spielhilfen

Calcanten Glocke, Pedal Coppel. als Registerzüge – Pedal Coppel. zum Einhaken

Gebäude oder Kirchengeschichte

Um 1350/60 Bau der Backsteinkirche mit Kreuzrippengewölbe und flach gedecktem Schiff. Zu Beginn entstand zunächst der Chorraum.
Um 1400 Guss und Aufzug einer Glocke.
Um 1500 Entstehung des Sakramentsschreines.
1595 Entstehung der farbigen Fensterscheiben.
1635 wird die barocke Kanzel errichtet.
17. und 19. Jahrhundert geringfügige Schäden durch Kriegseinwirkung.
1835 Entstehung des Fachwerkturmes.
1856 Taufstein aus Granit.
1868 Stiftung des grossen Radleuchters im Kirchenschiff.
18. und 19. Jahrhundert Entstehung der Grabsteine im Chorraum.
1917 Restaurierung der Kanzel. Vermutlich wurde in dieser Zeit auch die Sonnenuhr an der Südwand ergänzt.
1968 – 1982 umfangreiche Restaurierungsarbeiten im Innenraum.
1998 wird das Kirchendach neu eingedeckt.
2000 Aufzug zweier neuer Glocken der Giesserei Bachert (Neunkirchen/Baden) zur bestehenden Glocke um 1400 – Nominale cs“ (2000) + e“ + a“ (2000).
2001 Stiftung des Votivschiffes.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt und Roman Hägler
Kirchengeschichte: Angaben vor Ort – Geschichtstafeln und Faltblatt, zitiert von der Seite der Kirchgemeinde (Link folgend), zitiert aus der Broschüre „Gottes Häuser“ Dorf- und Stadtkirchen auf Rügen und in Stralsund – Seite 36 und aus dem Buch Dorf- und Stadtkirchen auf Rügen und Hiddensee – Edition Temmen 2006 – ISBN 3861084953, Seite 53 – Autor Jürgen Schulz
Orgelgeschichte: Eigene Sichtungen und Spiel 2002, 2017 und 2026, Konzerte mit Brita Schmidt-Essbach sel. 2015 und 2017

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