Orgel: Menzingen – Hauskapelle Maria vom Berg (ehem. Pflegeheim der Schwestern vom Heiligen Kreuz)
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Für die Orgel der ehemaligen Hauskapelle wird ein neuer Standort gesucht. Bitte melden Sie sich bei Interesse beim Institut Menzingen – Frau Claudia Burkard – Link
Gebäude oder Kirche
Hauskapelle Maria vom Berg (ehem. Pflegeheim der Schwestern vom Heiligen Kreuz)Konfession
KatholischOrt
MenzingenPostleitzahl
6313Bundesland / Kanton
Kanton ZugLand
SchweizBildergalerie + Videos
Orgelgeschichte
1936 elektropneumatische Membranladenorgel mit freistehendem Spieltisch, erbaut als Opus 47 mit Freipfeifenprospekt von Orgelbau Willisau AG II/15 + 4 Transmissionen – Einweihung am 10. Januar 1937.
1948 und 1956 Renovierungen, Überarbeitung der Transmissionsvorrichtung und der elektropneumatischen Traktur durch Orgelbau Th. Kuhn AG (Männedorf).
1980 Umbau des Werkes mit neuem seitlich freistehendem Spieltisch (linke Emporenseite), Umstellung auf rein elektrische Spiel- und Registertraktur sowie geringfügige Umdisponierung durch Orgelbau Georges Schamberger (Uster) II/15 + 1 Extension, 1 Auszug und 2 Transmissionen.
2005 Überarbeitung der Balganlage durch Orgelbau Kuhn (Männedorf).
Disposition
Aktuelle Disposition
I Hauptwerk C – g“‘Prinzipal 8′ C – cs‘ Prospekt, d‘ direkt dahinter, ab ds‘ innen Gemshorn 8′ C – B Prospekt, H direkt dahinter, ab c° innen Prinzipal 4′ Rohrflöte 4′ Ext. Rohrflöte 16′ SW (schwellbar), Metall rohrged. Oktave 2′ Auszug Mixtur HW Mixtur 1 1/3′ 3-fach (4. Chor Oktave 2′) – rep. c’/c“
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II Schwellwerk C – g“‘Rohrflöte 16′ C – h° Holz ged., ab c‘ Metall rohrged., ab g““ Metall ged. (in 4′ Ext.), ab gs““ offen konisch (in 4′ Ext.) Gedeckt 8′ C – H Holz ged., ab c° Metall ged. Salizet 8′ Metall Blockflöte 4′ C – H Metall ged., ab c° offen konisch Quinte 2 2/3′ Metall, leicht konisch Waldflöte 2′ Metall, konisch Terz 1 3/5′ Metall, leicht konisch Mixtur 1′ 4-fach – rep. d°/d’/a’/ds“ Englischhorn 8′ Stiefel Metall, Becher C – ds° Kupfer/Naturguss, ab e° nur Naturguss
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Pedal C – f‘Subbass 16′ Holz ged. Zartbass 16′ Tr. Rohrflöte 16′ SW II Flötbass 8′ Prospekt C – cs‘, ab d‘ innen (direkt hinter Prospektpfeifen) Flöte 4′ Tr. / Ext. Rohrflöte 16′ SW II
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Anmerkung Prospektpfeifen
Flötbass 8′ Pedal im Prospekt C – cs‘ linkes Prospektseite, d‘ – f‘ direkt dahinter
Prinzipal 8′ HW im Prospekt C – cs‘ rechte Prospektseite, d‘ direkt dahinter
Gemshorn 8′ HW im Prospekt C – B Mitte, H direkt dahinter
Stimmung: gleichstufig temperiert
Stimmtonhöhe a‘ = 439.37 Hz bei 21.3°C
Die Töne fs“‘ und g“‘ der Register Gedeckt 8′ / Salizet 8′ / Blockflöte 4′ / Mixtur 1′ / Englischhorn 8′) stehen auf einer Zusatzlade
3 Schwimmerbälge (1 HW / 2 SW)
Winddruck: 90 mmWS
Aug. Laukhuff – Weikersheim 11 – 79 Nr. 3038; cbm m.c. 14 Min.; W.S.Press. 120; Tour Rotat. 2’800
Zusammensetzung Mixtur HW
C (2′) + 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
c‘ 2 2/3′ + (2′) + 1 1/3′ + 1′
c“ 4′ + 2 2/3′ + (2′) + 1 1/3′
Zusammensetzung Mixtur SW
C 1′ + 2/3′ + 1/2′ + 1/4′
d° 1 1/3′ + 1′ + 2/3′ + 1/2′
d‘ 2′ + 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
a‘ 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′ + 1′
ds“ 4′ + 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′
Disposition vor Umbau (gemäss Gutachten 1944)
I Hauptwerk C – g“‘Prinzipal 8′ Gemshorn 8′ Salizet 8′ Tr. II Prästant 4′ Oktave 2′ Mixtur 2 2/3′ 3-5 fach
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II Schwellwerk C – g“‘Rohrflöte 16′ Gedeckt 8′ Salizet 8′ Blockflöte 4′ Nasat 2 2/3′ Waldflöte 2′ Terz 1 3/5′ Mixtur 1 1/3′ 4-6 fach Englischhorn 8′
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Pedal C – f‘Subbass 16′ Zartbass 16′ Tr. II Flötbass 8′ Salizet 8′ Tr. II Flöte 4′ Tr. II
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Spielhilfen
II-P, I-P, II-I als Registerwippen Nummern 10 – 12
Oberhalb Manual II: Crescendo-Anzeige (A, 1 – 5, T bzw. Stufen 1 – 14)
Linke und rechte Spieltischseite: Einstellungen der fünf freien Kombinationen (mittels schwarzer Kippschaltungen)
Druckknöpfe unter erstem Manual: A, 1 – 5 (freie Kombinationen – betätigen die Registerwippen), T
Fuß: A, 4, II-P, Tremolo (SW), 5, I-P, II-I als Pistons auf der linken Seite, Crescendo (Tritt), Schwellwerk (Tritt SW II), 1 – 3 als Pistons auf der rechten Seite
Gebäude oder Kirchengeschichte
1930 – 1932 Bau des Hauses Maria vom Berg nach Plänen des Architekten Anton Higi (Zürich) als Pensionat und Schule mit integrierter Hauskapelle.
Nach 1965 Umgestaltung der einst matt rot gestalteten Hauskapelle nach Vorgaben des Zweiten Vatikanischen Konzils.
1976 Umwandlung des Hauses zum Alterswohnheim der Menzinger Schwestern.
1979 Entstehung neuer Buntglasfenster von Willi Helbling – Ausführung Glasateliers Engeler (Andwil/SG). Das ehemalige Kruzifix im Chorraum, die Muttergottesstatue und der Engel im Eingangsbereich wurden von Josef Rickenbacher (Steinen) erschaffen.
2016 Aufgabe des Pflegeheimes.
Ab 2024 werden die Räumlichkeiten des ehemaligen Pflegeheimes als Asylunterkunft genutzt. Die entweihte Kirche bleibt vorerst erhalten.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Andreas Schmidt
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben vor Ort, Artikel bzgl. der Nutzung und Entstehung des Hauses Maria vom Berg
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung, Spiel und Bestandesaufnahme 2025




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