Orgel: Mellenthin / Morgenitz – Dorfkirche
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Gebäude oder Kirche
DorfkircheKonfession
Evangelisch-lutherischOrt
Mellenthin / Morgenitz (Usedom)Postleitzahl
17429Bundesland / Kanton
Mecklenburg-VorpommernLand
DeutschlandBildergalerie + Videos
Dorfkirche
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Bildrechte: Datenschutz
Orgelgeschichte
1894 mechanische Kegelladenorgel mit mittig fest eingebautem Spielschrank, erbaut als Opus 375 von Orgelbau Barnim Grüneberg (Stettin) I/5.
2024 / 2025 ist eine Orgelrenovierung geplant. Das Instrument verfügt über kein elektrisches Gebläse.
Eine Prospektpfeife im linken Aussenfeld wurde zu einem späteren Zeitpunkt ersetzt.
Disposition
Manual C – f“‘Principal 8′ C – H Holz offen, ab c° Prospekt, ab f“ innen – Anm. 1 Gedackt 8′ C – h° Holz ged., ab c‘ Metall ged., ab cs“‘ offen Salicional 8′ C – H Gedackt 8′, ab c° Metall Octave 4′ C – F Holz offen, FS – ds° Prospekt, ab e° innen – Anm. 2
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Pedal C – d‘Subbass 16′ Holz ged.
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Anm. 1 – Principal 8′ im Prospekt c° – fs° Mittelfeld Zink, g° – c‘ Aussenfeld rechts Zink
Anm. 2 – Octave 4′ im Prospekt FS – A Mittelfeld Zink, B – ds° Aussenfeld links Zink
Spielhilfen
Pedal Coppel als Registerzug auf der rechten Seite
Calcant als kleiner schwarzer Zugknopf auf der rechten Seite unten
Fuß: Tutti als Rastentritt auf der rechten Seite (ohne Pedal Coppel und Subbass 16′)
Gebäude oder Kirchengeschichte
1318 (1308) erste Erwähnung einer Kapelle in Morgenitz.
1423 Erhebung zur selbständigen Pfarrei.
Um 1500 (ca. 1424 Baubeginn) Bau der Morgenitzer Kirche im spätgotischen Stil.
1702 und 1747 Beschädigungen durch Stürme.
1764 Einsturz des Kirchendaches mit massiver Beschädigung des Innenraumes und der Ausstattung.
1771 Wiederaufbau der Kirche mit neuem barocken Altaraufsatz.
1777 Ausmalung der Kirche und Bemalung der Kanzel und des Gestühls durch Maler Peter Christoph Hirt(e) (Usedom).
1820 Errichtung des freistehenden hölzernen Glockenstuhles.
1894 Entfernung der Holzdecke für den Bau der Orgel.
1898 Aufzug einer Glocke in den freistehenden Glockenstuhl von Giesser Voss & Sohn (Stettin).
1928 Sanierung des Glockenstuhles.
1933 Renovierung der Kirche.
1966 Aufzug einer zweiten Glocke (Stahlglocke).
1977 erneute Kirchenrenovierung.
2016 Innenrenovierung und Neufassung des Innenraumes.
2018 Ersatz einer Glocke durch eine Bronzeglocke nach der Restaurierung des freistehenden Glockenstuhles.
2021 Erneuerung des Fußbodens.
2024 Renovierung der Kirchenbänke.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Andreas Schmidt
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt, Mike Wyss und Horst Georg Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde vor Ort anhand Schautafeln in der Kirche, zitiert von dem Heft „Kleiner Inselkirchen-Führer – Kirche auf Usedom“ 2018 der Kirchengemeinden auf Usedom und aus dem Buch von Brigitte Metz „Kirchen auf Usedom und ihre Geschichte seit Otto von Bamberg 1128“ Verlag Störr Ostklüne, 3. Auflage 2009 ISBN 3937040234
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung und Spiel, Bestandesaufnahme Horst-Georg Schmidt 1975 und 1999, Orgelarchiv Horst Georg Schmidt, zitiert aus dem Buch von Dietrich W. Prost „Orgeln auf Rügen und Usedom“ 1998 – ISBN 3921848342 Ulrike Schneider – Rensch Orgelbauverlag Lauffen ISBN 3921848342
Mit freundl. Genehmigung der Kirchgemeinde – besten Dank an Pfarrerin Annegret Möller-Titel
Förderverein der Dorfkirchen am Lieper Winkel
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