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Orgel: Meggen – Kapelle der Villa St. Charles Hall

Gebäude oder Kirche

Kapelle Villa St. Charles Hall

Konfession

Konfessionslos

Ort

Meggen

Postleitzahl

6045

Bundesland / Kanton

Kanton Luzern

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1924 pneumatische Taschenladenorgel, erbaut mit freistehendem Spieltisch (Blickrichtung Altarraum) als Opus 557 von Orgelbau Goll & Co (Luzern) II/12 + 2 Effektregister + 1 Transmission (2 Vacate).
1963 letztes Spiel der Orgel zum Gedenken an die verstorbenen Gutsbesitzer Fischer-Labhardt.
Das Werk wird die kommenden Jahrzehnte nicht mehr gespielt und ist vor der Restaurierung komplett unspielbar.
2015 Restaurierung der Orgel durch Orgelbau Goll AG (Luzern).
Die Orgel dürfte zu den kostbarsten romantischen Orgeln der Innerschweiz gehören, besitzt im weiten Umkreis als einzige historische Orgel ein Harfen- und Glockenspiel und beeindruckt mit ihrem weichen, runden und orchestralen Klangbild.

Disposition

I Hauptwerk C – g“‘

Liebl. Principal 8′

Rohrflöte 8′

Salicional 8′

Dulciana 8′

Fugara 4′

II Schwellwerk C – g“‘

Still-Gedeckt 16′

Concertflöte 8′

Sanfthorn 8′

Voix céleste 8′

Viola d’orchestre 8′

Tremolo

Pedal C – f‘

Subbass 16′

Echobass 16′ Tr. II

Bourdonflöte 8′

 

Spielhilfen

Spieltisch links der Klaviaturen: Automat. Pedal-Umschaltung (Zug)
Spieltisch rechts der Klaviaturen: Sanfthorn 8′ ab (Zug)
Dachboden Kapelle – durch Klappenöffnung mit Register II. Manual geleitet: Harfe (Celesta), Glockenspiel (Röhrenglocken hängend) c‘ – c“‘
1 freie Kombination, Unteroctav-Kopplung II., Oberoctav-Kopplung II., Pedal-Kopplung II., Pedal-Kopplung I., Unteroctav-Kopplung II-I., Manual-Kopplung II-I., Oberoctav-Kopplung II-I., 2 Vacate
Spieltisch unter Klaviatur: Freie Kombination (An), Auslöser, P. (Piano), MF. (Mezzoforte), F. (Forte), FF. (Fortissimo)
Fuss: Rollschweller (Walze), Echo II (Schwelltritt), Echo I (Schwelltritt) – führt über Schwellklappen in den Hinterraum der Orgel.

Gebäude oder Kirchengeschichte

1895 diente das Anwesen als Erholungsheim für französische Geistliche und erhielt den Namen St. Charles.
1921 wurde das Anwesen von dem Ehepaar von Riedemann erworben, welche die heutige Gestalt des Anwesens geprägt haben. So wurde auch die prächtige Hauskapelle zwischen 1921 und 1925 erbaut und durch den Megger Pfarrer eingesegnet.
1947 wird die Villa St. Charles Hall von dem Ehepaar Fischer-Labhardt aus St. Gallen erworben.
Nach 1960 wird der Besitz der gegründeten Stiftung „St. Charles Hall-Stiftung“ übertragen. In den folgenden Jahren wurde die Kapelle nur noch selten genutzt und zeitweise als Abstellraum genutzt.
2015 – 2016 Restaurierung und Neueinsegnung der Kapelle. Der Raum eignet sich hervorragend für Hochzeiten, Konzerte und verschiedenste Anlässe

Homepage der St. Charles-Hall Meggen

Video von Eventcatering Insomnia Veranstaltungs GmbH (Youtube)

Anfahrt

Anfahrt

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Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Orgel und Kapelle: Andreas Schmidt und Roman Hägler
Kapellengeschichte und Geschichte der St. Charles Hall – Webseite der St. Charles Hall
Orgelgeschichte: Bestandesaufnahme Andreas Schmidt bei Konzerten mit Brita Schmidt-Essbach

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