Orgel: Maulburg – St. Paulus
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Gebäude oder Kirche
St. Paulus (profaniert)Konfession
KatholischOrt
MaulburgPostleitzahl
79689Bundesland / Kanton
Baden-WürttembergLand
DeutschlandBildergalerie + Videos
Orgelgeschichte
1947 elektropneumatische Membranladenorgel mit freistehendem Spieltisch, erbaut für die Kirche St. Georg in Konstanz-Allmanndorf, vermutlich unter Wiederverwendung von Teilen der 1891 als Opus 29 von Xaver Mönch (Überlingen/Bodensee) für die Allmannsdorfer Kirche erbauten Orgel durch die Orgelbau-Anstalt Xaver Mönch Söhne Inh. Otto Mönch (Überlingen am Bodensee) II/18 + 1 Windabschwächung.
1971 Renovierung, Umdisponierung und Versetzung des Werkes mit einem neuen Gehäuse in die Kirche St. Paulus Maulburg durch die Erbauerfirma Inh. Karl-Otto Mönch (Überlingen am Bodensee) II/19. Der Spieltisch wird überarbeitet sowie teilweise erneuert und freistehend auf der linken Seite aufgestellt. Orgelweihe am 17. Oktober 1971 mit Dekan Kopp (Schopfheim) und Organist/Orgelsachverständiger Kurt Binninger (Waldshut).
Disposition
I Hauptwerk C – f“‘Principal 8′ C – GS Hohlflöte 8′; A – h“ Prospekt; ab c“‘ innen Hohlflöte 8′ Zink offen Oktave 4′ Metall Rohrflöte 4′ Metall rohrged.; ab gs“ offen Gemshorn 2′ Metall; konisch Sesquialter 2 f. ab c°; Metall Mixtur 3-4 f. 1 1/3′ rep. c°/c’/c“: Metall; ab c° 4 f.
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II Manual C – f“‘Gedackt 8′ Holz ged.; ab c‘ Metall ged. Salicional 8′ Zink/Metall Schwebung 8′ ab c°; Metall Principal 4′ Metall Blockflöte 4′ Metall: leicht konisch Schwiegel 2′ Metall: zylindrisch Cimbel 3 f. 1/2′ rep. c°/c’/f’/c“/c“‘; Metall Krummhorn 8′ Stiefel Metall/Becher Messing/Metall Tremulant
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Pedal C – d‘Subbaß 16′ Holz ged. Offenbaß 8′ Zink/Metall offen Piffaro 2 f. 4′ + 2′ Metall Rauschpfeife 3 f. 2 2/3′ Metall
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Prospektpfeifen – Principal 8′ HW : A – h“ wechselnd in den Pfeifenfeldern
Eine detaillierte Inventarisierung war 2022 noch nicht vorgenommen worden und ist noch ausstehend.
Zusammensetzung Mixtur HW
C 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
c° 2′ + 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
c‘ 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′ + 1′
c“ 4′ + 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′
Zusammensetzung Cimbel OW
C 1/2′ + 1/3′ + 1/4′
c° 2/3′ + 1/2′ + 1/3′
c‘ 1′ + 2/3′ + 1/2′
f‘ 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
c“ 2′ + 1 1/3′ + 1′
c“‘ 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′
Zusammensetzung Rauschpfeife PED
C 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′
Disposition 1947
I Hauptwerk C – f“‘Principal 8′ Gedackt 8′ Oktave 4′ Rohrflöte 4′ Gemshorn 2′ Mixtur 4 f. 1 1/3′ Trompete 8′
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II Manual C – f“‘Flöte 8′ Salicional 8′ Nachthorn 4′ Dolce 4′ Waldflöte 2′ Terz 1 3/5′ Mixtur 4 f. 2 2/3′ Krummhorn 8′ Tremulant
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Pedal C – d‘Subbaß 16′ Zartbaß 16′ Windabschw. Oktavbaß 8′ Choralbaß 4′
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Spielhilfen
1 freie Combination
II – Ped. (Nr. 5), I – Ped. (Nr. 6), Man. II – I (Nr. 14), Super II – I (Nr. 15), Sub II – I (Nr, 16) als Registerwippen
Druckknöpfe unter erstem Manual: Piano, Forte, Tutti, Fr.Comb. an, Auslöser, Cresc. an, Zungenreg. ab, Aut.Ped.an
Fuß: Walze als Tritt
Gebäude oder Kirchengeschichte
1958 Gründung des Kapellenbauvereines Maulburg, welcher später zum Kirchenbauverein umbenannt wird.
1963 Erwerb des Bauplatzes.
1965/66 Bau der Kirche St. Paulus nach Plänen des Architekten Josef Ebert (Lörrach). Die Fenster wurden von Maximilian Bartosz (Konstanz) entworfen und von der Werkstätte Karl Isele (Freiburg-St. Georgen) ausgeführt. Das kunstvoll gestaltete Hauptportal wurde von Alfred Riedel (Freiburg) entworfen und von der ortsansässigen Giesserei Knut Hesterberg gefertigt. Grundsteinlegung am 20. Juni 1965. Der erste Gottesdienst fand am 29. Januar 1967 statt; die Kirche wurde am 16. Mai 1971 geweiht.
1975 Aufzug eines dreistimmigen Bronzegeläuts der Glockengießerei Heidelberg – Nominale d“ – e“ – g“. Glockenweihe am 14. September.
1978 Entstehung des Altarkreuzes sowie des Tabernakels von dem regional ansässigen Künstler F. Spintzik – Weihe am 4. Juni 1978.
1989 Einweihung des Kreuzweges am 25. Juni 1989.
1990 wird der Kirchenbauverein am 8. Juni aufgelöst.
2022 Schliessung der Kirche auf Grund baulicher Schäden.
2024 Profanierung der Kirche am 23. Juni.
2025 Kauf des Grundstücks durch die Gemeinde Maulburg.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Andreas Schmidt
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt und Roman Hägler
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde vor Ort – Aushang Geschichte Sakristei, zitiert aus dem Buch von Johannes Helm „Kirchen und Kapellen im Markgräflerland“ 1991 von Johannes Helm ISBN: 3921709164, Seiten 190 – 191
Orgelgeschichte: Eigene Sichtungen und Spiel 1988 und 2022, Orgelarchiv Horst Georg Schmidt
Glockenvideo von User Neuenschwande auf Youtube – Kanal




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