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Orgel: Marktrodach / Zeyern – Pfarrkirche St. Leonhard

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Gebäude oder Kirche

Pfarrkirche St. Leonhard

Konfession

römisch-katholisch

Ort

Marktrodach/Zeyern

Postleitzahl

96364

Bundesland / Kanton

Bayern

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1721 Neubau mit mechanischen Schleifladen durch Daniel Felix Streit (Kulmbach) mit einem Manual und Pedal.
1746 wird wieder eine Orgelaufstellung erwähnt. Es ist unklar, ob es sich angesichts der umfassenden Arbeiten in der Kirche um ein neues Instrument oder um eine Wiederaufstellung der Streit-Orgel handelt. Die Orgel besaß (dann) 14 Register, vermutlich auf einem Manual und Pedal.
1804 Reparatur der Orgel durch Johann Andreas Hofmann (Neustadt/Coburg)
1817 Aufstellung einer neuen Orgel durch Johann Conrad Wiegleb (Schney) mit I/14 auf mechanischen Schleifladen.
1873 wird die Orgel durch einen namentlich unbekannten Orgelbauer repariert.
1895 Neubau einer pneumatischen Kegelladenorgel II/12 durch Johann Wolf (Bayreuth). Die Orgel wird zur Einweihung als ein „Werk, das den Meister lobt“ beschrieben. Sie sei „mit allen Vorteilen der Pneumatik“ ausgestattet, die einzelnen Register werden in ihren Klangfarben ebenso gelobt wie die „Klangfülle des Gesammtwerkes [sic!]“
1983 Neubau durch Orgelbau Hey (Urspringen) im bestehenden Prospekt mit II/14 auf mechanischen Schleifladen.
2015 erfolgt eine Generalsanierung der Orgel für circa 25.000 Euro.
2025 die Orgel ist gut spielbar.

Disposition

Manual I – Hauptwerk C – g“‘

Prinzipal 8′ (teilw. Prospekt Zinn)

Gedeckt 8′ (Holz gedeckt)

Oktave 4′ (Metall offen, Spitzlabien)

Flauto 4′ (Holz offen mit Stimmdeckeln, ab g“ Metall offen)

Quinte 2 2/3′ (Metall offen)

Sifflöte 2′ (Metall offen, sehr weite Mensur)

Mixtur 3f. 1 1/3′ (Metall offen)

Manual II – Nebenwerk C – g“‘

Rohrflöte 8′ (C-H Holz gedeckt, Forts. Metall, Rohrflöte)

Salizional 8′ (C-H aus Rohrflöte, ab c° Metall offen)

Prinzipal 4′ (Metall offen innen, Spitzlabien)

Oktävlein 1′ (Metall offen)

Pedal C – f‘

Subbaß 16′ (Holz gedeckt, altes Material)

Oktavbaß 8′ (Holz offen C-H mit Stimmschiebern, ab c° Stimmdeckel, altes Material)

Fagott 16′ (halbe Länge, Becher Metall mit Stimmdeckeln, Stiefel Holz, Kehlen und Zungen Messing aufschlagend)

 

Spielhilfen

Fußtritte zum Einhakten links über dem Pedal: II/I, II/P, I/P

Gebäude oder Kirchengeschichte

15. Jahrhundert Errichtung einer ersten Kirche in Zeyern am heutigen Standort, allerdings deutlich kleineren Ausmaßes.
1553 wird die Kirche im zweiten Markgrafenkrieg durch Band schwer getroffen.
1560 Erhebung der Kirche zur Pfarrei
1632 Zerstörung der Kirche durch einen Brand im dreißigjährigen Krieg.
1638 Reparatur des Bauwerkes.
1643 Guss einer Glocke mit 100kg Gewicht für den Dachreiter des Langhauses.
1661 Guss dreier Glocken mit 1200, 600 und 300kg Gewicht.
1721 Errichtung des heutigen barocken Langhauses durch Maurermeister Lorenz Stöcklein und Johann Georg Neißel nach Entwürfen von Johann Andreas Tribl.
1732 Brand am Langhaus, Reparatur danach durch Johann Amb.
1733-34 neue Innenstuckatur durch Max Greupner
1744 Entstehung des Altaraufbaus
1745 Anschaffung der Seitenaltäre
1746 Aufstellung der Kanzel
1747-48 Neuerrichtung des abgebrannten Kirchturms durch Johann Jakob Michael Küchel (Bamberg)
1754 Errichtung der heutigen Sakristei.
1868 Restaurierung der Kirche, neue Deckengemälde von Sebastian Holzner
1872 Sprung der Glocke im Dachreiter, im Folgenden Umguss.
1951-52 fachgerechte Sanierung der Kirche
2025 regelmäßige Nutzung der Kirche, das Bauwerk ist in gutem Zustand.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Johannes Richter, Sichtung vor Ort und Spiel
Orgelgeschichte:
-Sichtung vor Ort J. Richter, 2025
-Erzdiözese Bamberg (Hrsg.): Schematismus des Erzbistums Bamberg. St. Otto-Verlag, 1872, S. 295f.
-Blume, Friedrich/Finscher, Ludwig: Die Musik in Geschichte und Gegenwart.Sachteil 5, Band 17. Bärenreiter-Verlag 2010, S. 889
-Orgeldatenbank Bayern

Kirchengeschichte:
-Informationen einer Schautafel vor Ort
-Erzdiözese Bamberg (Hrsg.): Schematismus des Erzbistums Bamberg. St. Otto-Verlag, 1872, S. 295f.
-Breuer, Tilmann: Landkreis Kronach. Deutscher Kunstverlag, München 1964, S. 286–288

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