Orgel: Marktrodach / Seibelsdorf – Markgrafenkirche
Für Anfragen kontaktieren Sie bitte das Orgel-Verzeichnis über das Kontaktformular.
Gebäude oder Kirche
MarkgrafenkircheKonfession
evangelischOrt
Marktrodach/SeibelsdorfPostleitzahl
96364Bundesland / Kanton
BayernLand
DeutschlandBildergalerie + Videos
Video „Markgrafenkirche in 96364 Seibelsdorf“ von User GLOCKEN.tv auf YouTube, 15. November 2017
Bildrechte: Datenschutz
Orgelgeschichte
Vor 1676 existiert bereits eine Orgel in der Seibelsdorfer Kirche
1676 Umbau des bestehenden Instrumentes durch einen unbekannten Erbauer
1737 Errichtung einer neuen Orgel mit Schleifladen durch Orgelbauer Georg Ernst Wiegleb I. aus Schney
1840 Umbau des Instrumentes, danach besaß die Orgel 19 Register auf zwei Manualen und Pedal.
1873 Neubau durch G. F. Steinmeyer (Oettingen) mit II/17 auf mechanischen Kegelladen hinter dem heutigen Prospekt
1922 Einbau neuer Prospektpfeifen aus Zink
1962 Erweiterung des bestehenden Instrumentes auf 22 Register auf zwei Manualen durch Otto Hoffmann (Ostheim/Rhön)
1984 Neubau im bestehenden Gehäuse unter Verwendung alten Materials durch Otto Hoffmann (Ostheim/Rhön), III/20+2 Vorabzüge auf mechanischen Schleifladen mit Wechselschleifen.
2025 Orgel vorhanden und spielbar, regelmäßige Nutzung und Wartung.
Disposition
Disposition Hoffmann-Orgel ab 1984
Manual I – Koppelmanual C – g“‘keine eigenen Register |
Manual II – Hauptwerk C – g“‘alle Register durch Wechselschleife auch auf III spielbar Prinzipal 8′ Oktave 4′ Quinte 2 2/3′ Oktave 2′ Terz 1 3/5′ Mixtur 1 1/3′ 4f. Oktave 1′ VZ Mixtur Trompete 8′
|
Manual III – Oberwerk C – g“‘alle Register durch Wechselschleife auch auf II spielbar Gedeckt 8′ Salicional 8′ Flöte 4′ Blockflöte 2′ Quinte 1 1/3′ Vox Hum. 8′ |
Pedal C – f‘Subbaß 16′ Violonbaß 16′ Oktavbaß 8′ Bordun 8′ Choralbaß 4′ Hintersatz 3f. 2 2/3′ Oktave 2′ VZ Hintersatz Posaune 16′ |
Disposition Steinmeyer-Orgel ab 1873 gemäß Orgeldatenbank Bayern
Manual I – Hauptwerk C – f“‘Bordun 16′ Principal 8′ Gedackt 8′ Viola di Gamba 8′ Octave 4′ Flöte 4′ Octave 2′ Mixtur 2 2/3′ [3fach?] |
Manual II – Hinterwerk C – f“‘Geigenprincipal 8′ Liebl. Gedackt 8′ Flöte 8′ Salicional 8′ Fugara 4′ |
Pedal C – d‘Subbaß 16′ Violon 16′ Oktavbass 8′ Flötenbass 4′ |
Spielhilfen
Hoffmann-Orgel ab 1984
Über dem Pedal halblinke als Fußtritte zum Einhaken: I-P, II-P
Spielhilfen Steinmeyer-Orgel ab 1873 gemäß Orgeldatenbank Bayern
Manualkoppel, Pedalkoppel I/P
Gebäude oder Kirchengeschichte
1126 wird eine Andreaskirche am heutigen Standort urkundlich erwähnt.
1733 Guss der Gebetsglocke (Nominal: c“) durch Christoph Salomon Graulich (Hof)
1735 Baubeginn der heutigen Barockkirche im Markgrafenstil nach Entwürfen von Johann Georg Hoffmann
1738 Vollendung des Langhauses
1751 Baubeginn des Turmes
1755 Fertigstellung des markanten, 50m hohen Turms mit Laterne
1760 Vollendung des Bauwerkes mit Fertigstellung der Sakristei
1762 fertigt Johann Gabriel Räntz (Bayreuth) den Kanzelaltar
1830 Fertigung des Taufsteines in klassizistischer Vasenform
1830 Guss der großen Glocke (Nominal fis‘, Gewicht 935kg) durch Georg Keller (Bamberg)
1952 Guss der zweitgrößten Glocke durch (Nominal: a‘) durch Gießerei Lotter (Bamberg)
1960 Guss der vierten Glocke durch Gießerei Rincker/Sinn (Nominal: d“)
1963 umfassende Innenraumrenovierung der Kirche
2009/2010 umfassende Restaurierung der Kirche
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Johannes Richter
Dateien Bilder Kirche und Orgel:
Johannes Richter, Sichtung vor Ort und Spiel 2025
Orgelgeschichte:
-Johannes Richter, Sichtung vor Ort und Spiel 2025
-Eintrag „Marktrodach, Seibelsdorf“ in Orgeldatenbank Bayern, abgerufen am 5. Januar 2026 (LINK)
Kirchengeschichte:
-„Markgrafenkirche Seibelsdorf“ in: Evang. Dekanat Kronach-Ludwigstadt (Webauftritt), abgerufen am 5. Januar 2026 (LINK)
-Videobeschreibung Glockenvideo „Markgrafenkirche in 96364 Seibelsdorf“ von User GLOCKEN.tv auf Youtube, 15. November 2017




Deutschland
Schweiz
Österreich
Andere