FACEBOOK   INSTAGRAM   YOUTUBE

Orgel: March (Breisgau) / Holzhausen – St. Pankratius

ACHTUNG: Liebe Besucher/innen, wir bitten Sie keine Inhalte wie Texte und Bilder vom Orgel-Verzeichnis auf andere Seiten/Medien zu übertragen (Datenschutz).

Für Anfragen kontaktieren Sie bitte das Orgel-Verzeichnis über das Kontaktformular.

Gebäude oder Kirche

St. Pankratius

Konfession

Katholisch

Ort

March (Breisgau) / Holzhausen

Postleitzahl

79232

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Um 1820 Orgelneubau vermutlich durch einen südbadischen Orgelbaumeister. Es wird Martin oder Schaxel genannt.
1831 Reparatur durch Orgelbauer Alois Järger (Freiburg-Zähringen).
1905 Umbau der Orgel durch Orgelbauer Josef Schneider (Freiburg).
1930 Umbau und Aufstellung der alten Orgel der Pfarrkirche Tengen/Hegau durch Orgelbauer Xaver Mönch Söhne (Überlingen/Bodensee).
Nach 1970 Aufstellung einer 1958 als Opus 676 für die Pädagogische Hochschule Freiburg im Breisgau von Orgelbau Gebrüder Späth (Mengen-Ennetach) erbauten Übungsorgel II/6.

Derzeitige Orgel

2001 mechanische Schleifladenorgel, erbaut mit fest eingebautem Spieltisch und rein mechanischer Traktur als Opus 974 (gemäß Schild an der Orgel, wird als Opus 977 auf der Werksliste genannt) von Freiburger Orgelbau Späth (March-Hugstetten) II/16.

Disposition

Disposition heutige Orgel

Manual I + II Wechselschleifen (Halbzug) C – g”’

Prinzipal 8′ nur I nicht im SW

Holzflöte 8′

Salicional 8′

Bourdon 8′

Lamento 8′

Oktave 4′

Flöte 4′

Quinte 2 2/3′

Flöte 2′

Terz 1 3/5′

Mixtur 4-fach 2′ nur I HZ Oktave 2′

Hautbois 8′

Pedal C – f’

Subbass 16′

Oktavbass 8′

Oktavbass 4′

Trompete 8′

 

Disposition Späthorgel 1958

I Hauptwerk C – g”’

Rohrflöte 8′

Principal 4′

Cymbel 3-fach

II Nebenwerk C – g”’

Gedeckt 8′

Nachthorn 4′

Pedal C – f’

Subbass 16′

 

Disposition um 1820 nach Sulzmann

Manual C – f”’

Bourdon 8′

Solicional 8′

Principal 4′

Flöte 4′

Quint 3′

Octav 2′

Cornet 5-fach ab c’

Mixtur 3-fach

Pedal C – f°

Subbass 16′

Octavbass 8′

Flötbass 4′

 

Spielhilfen

Spielhilfen Orgel 2001

Tremulant für die Manualregister
Fuß: Sub II, II – I, II – P, I – P als Einhaktritte, Schwelltritt für alle Manualregister außer Prinzipal 8′

Spielhilfen Orgel bis 2001

Fuß: II/I, I/P, II/P als Einhaktritte

Gebäude oder Kirchengeschichte

1362 wird eine Kapelle in Holzhausen nachgewiesen.
1471 – 1472 Bau der ersten Kirche in Holzhausen. Der Altar wurde von Rolf Bodenseh (Aichtal) erschaffen.
1471 Aufzug von Glocken.
1496 Weihe des Chores und zweier Altäre.
1504 Erhebung zur selbständigen Pfarrei.
1614 Stiftung eines Taufsteines der ortsansässigen Familien Harsch und Haitzmann, welcher bis heute mit den beiden Familienwappen erhalten ist.
1681 Sanierungsarbeiten nach Beschädigungen durch Kriegseinwirkung.
1741 Bau des Pfarrhauses.
1756 Guss dreier Glocken.
1776 wird die Kirche als baufällig bewertet.
1780 – 1782 wird die neue Kirche erbaut unter Beibehaltung des Kirchturmes und der Nordwand des Kirchenschiffs unter der Leitung von Baumeister Johann Gaisser (Freiburg im Breisgau). Die Altäre stammen von Thomas Hechinger und dem Bildhauer Matthias Faller (St. Märgen). Das Altarbild des Hauptaltares stammt von Johann Pfunner, die Bilder beider Seitenaltäre wurden vermutlich bei der Renovierung im Jahr 1869 ersetzt. Die Stuckarbeiten führte Joseph Meisburger aus.
1805 – 1807 Reparatur des Dachstuhls.
1814 Malung des Kreuzweges mit 14 Stationen durch Simon Göser (Freiburg im Breisgau). Die Stuckatur stammt vermutlich von Johann Joseph Meisburger (Freiburg) und das Deckengemälde von Dominikus Riesterer (Kenzingen).
1869 Innenrenovierung der Kirche.
1870 Rahmung des Kreuzweges.
1917 Abgabe einer Glocke zu Rüstungszwecken.
1919 elektrische Beleuchtung.
1935 Weihe und Aufzug von vier neuen Glocken der Giesserei Grüninger (Villingen).
1940 Abgabe von drei Glocken zu Rüstungszwecken.
1960 Weihe des heutigen Geläuts mit vier Glocken der Giesserei Friedrich Wilhelm Schilling (Heidelberg) – Schlagtöne e’ + g’ + a’ + h’.
1988 Anschaffung einer neuen Heizanlage.
1989 – 1993 Restaurierung der Kirche unter der Leitung von Architekt Manfred Friedrich.
1995 Restaurierung der Seitenaltäre durch E.J.Geschöll (Freiburg).
1996 Restaurierung des Hochaltares.
1999 Anschaffung des neuen Zelebrationsaltares und des Ambo von Künstler Rolf Bodenseh (Aichtal).
2017 Renovierung der Läutanlage.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Rainer Ullrich
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt – Horst und Andreas Schmidt, erste Orgel Bernd Sulzmann zitiert aus „Die Orgelbauerfamilie Martin“ Verlag Breitkopf & Härtel 1975 ISBN 9783765100765
Kirchengeschichte: St. Pankratius March-Holzhausen Kunstführer Kunstverlag Josef Fink 2002 (Hermann Brommer)
Glockengeschichte: Seite der Glocken des Erzbistums Freiburg
Internetauftritt der Pfarrgemeinde

PARTNER | IMPRESSUM | Datenschutz | Cookie-Richtlinie (EU) | designed by st-reway.de

You cannot copy content of this page