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Orgel: Mansfelder Grund-Helbra – St. Stephanus (Helbra)

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Gebäude oder Kirche

St. Stephanus (Helbra)

Konfession

evangelisch

Ort

Mansfelder Grund-Helbra

Postleitzahl

06311

Bundesland / Kanton

Sachsen-Anhalt

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

 



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts bestand vermutlich eine erste Orgel in Helbra: Ein Organist namens „Andreas Bischof aus Helbra“ amtierte von 1623 bis 1626 an der Andreaskirche in Eisleben, bevor er verstarb.
1836 Errichtung der heute noch vorhandenen mechanischen Schleifladenorgel II/15 durch Friedrich Wilhelm Voigt (Polleben) auf der Westempore.
1917 Abgabe der Prospektpfeifen aus Zinn zu Rüstungszwecken.
1920/30 Einbau von Zinkpfeifen in den Prospekt.
nach 1950 wird die Orgel durch Eule (Bautzen) gepflegt, die Disposition im zweiten Manual wird neobarock verändert und das Instrument mit geringen Mitteln spielbar gehalten.
1999/2000 Beginn der Planungen zur Restaurierung der Orgel mit Spendensammlung
2013-2015 Restaurierung unter Beibehaltung der Disposition durch Georg Wünning (Großolbersdorf), dabei Einbau neuer Prospektpfeifen aus Zinn und Rekonstruktion der Farbfassung des Prospektes. Kleinere Arbeiten wurden in Eigenleistung übernommen.
21. August 2016 Wiedereinweihung des restaurierten Werkes.
2026 Orgel vorhanden und spielbar, 891 Pfeifen.

Disposition

Manual I – Hauptwerk C – f“‘

Bordun 16′

Principal 8′

Gamba 8′

Hohlflöte 8′

Octave 4′

Octave 2′

Mixtur 3 fach

Manual II – Oberwerk C – f“‘

Gedackt 8′

Rohrflöte 4′

Waldflöte 2′

Sifflöte 1′

Sesquialtera 2 fach

Pedal C – d‘

Subbaß 16′

Octavenbaß 8′

Gedacktbaß 4′

 

Spielhilfen

Registerzüge links oben, innen: Pedalcoppel [I/P], Manualcoppel, Kalkantenzug (unten)

Gebäude oder Kirchengeschichte

11./12. Jahrhundert Errichtung eines Wehr- und Fluchtturmes in Helbra.
13. Jahrhundert das Turmuntergeschoss erhält ein Kreuzgewölbe und diente vermutlich als Kapelle. In ähnlicher Zeit entstand das Kirchenschiff.
1486 Guss der kleinen Glocke vermutlich durch Paul Mas/Eisleben
1512 inschriftlich Anfertigung des Taufsteins.
um 1520 Anfertigung des kunstvollen Schnitzaltares.
1556 Einbau der spätgotischen Sakramentsnische.
1660 (oder 1714?) Einsturz des obersten Turmgeschosses, hernach Aufsatz eines Walmdaches.
1745 Errichtung der südwestlichen Vorhalle.
Ab 1767 Umbau der Kirche.
1770 Errichtung/Einbau der umlaufenden Empore aus Holz in doppelstöckiger Bauweise.
1772 Abschluss der Umbauarbeiten.
1906 Neuausmalung der Kirche, Malerarbeiten in volkstümlicher Motivik bis heute erhalten.
1950er Jahre Entfernung des obersten Emporengeschosses und Sanierung der Kirche.
2026 Kirche in gutem Zustand, regelmäßige Nutzung.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Johannes Richter, Sichtung und Spiel 2025
Orgelgeschichte: Sichtung vor Ort, ergänzt durch:
Kirchengemeindeverband Helbra: „Rückschau Orgelweihe Helbra“ in: Webauftritt KGV Helbra, Abruf am 5. Juni 2026

Kirchengeschichte:
KGV Helbra (Hrsg.): St. Stephanus Helbra in: Webauftritt KGV Helbra, abgerufen am 6. Juni 2026

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