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Orgel: Luzern – St. Paul

Gebäude oder Kirche

St. Paul

Konfession

Katholisch

Ort

Luzern

Postleitzahl

6005

Bundesland / Kanton

Kanton Luzern

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Glockenvideo I von User Willisauer Glockenfreund auf Youtube

 

Glockenvideo II von User Robin Marti KirchenGlocken auf Youtube



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Bis 1920 wird der Gottesdienst mit einem Interimsinstrument begleitet.
1920 pneumatische Taschenladenorgel mit freistehendem Spieltisch, erbaut als Opus 515 durch Orgelbau Goll & Cie (Luzern) III/43 + 7 Auszüge und 2 Transmissionen.

Derzeitige Orgel

1964 Schleifladenorgel mit mechanischer Spiel- und elektropneumatischer Registertraktur, erbaut mit freistehendem Spieltisch von Orgelbau Theodor Kuhn AG (Männedorf Kanton Zürich) III/43. Planung und Beratung Victor Frund.
1978, 1994 und 2019 wird die Orgel durch die Erbauerfirma renoviert und im Jahr 2007 um eine Setzeranlage erweitert.

Disposition

I Rückpositiv C – g”’

Singend Principal 8′

Gedackt 8′

Praestant 4′

Rohrflöte 4′

Octave 2′

Larigot 1 1/3′

Sifflöte 1′

Scharf 5-6 fach 1′

Krummhorn 8′

II Hauptwerk C – g”’

Quintadena 16′

Principal 8′

Rohrflöte 8′

Gemshorn 8′

Octave 4′

Nachthorn 4′

Quinte 2 2/3′

Superoctave 2′

Waldflöte 2′

Terz 1 3/5′

Mixtur 6-8 fach 1 1/3′

Zinke 8′

III Schwellwerk C – g”’

Principal 8′

Hohlflöte 8′

Salicional 8′

Undamaris 8′ ab c°

Fugara 4′

Koppelflöte 4′

Flageolet 2′

Mixtur 5-6 fach 2′

Terzcymbel 3-fach 1/4′

Basson 16′

Trompete harm. 8′

Schalmei 4′

Tremolo

Pedal C – f’

Praestant 16′

Subbass 16′

Zartbass 16′

Principal 8′

Spillpfeife 8′

Octave 4′

Mixtur 4-fach 2 2/3′

Posaune 16′

Trompete 8′

Clairon 4′

 

 

Gollorgel 1920 nach Peter Fasler Orgel Verzeichnis Schweiz

I Hauptwerk C – g”’

Bourdon 16′

Principal 8′

Flöte 8′

Bourdon 8′

Gamba 8′

Gemshorn 8′

Dulciana 8′

Octave 4′

Rohrflöte 4′

Quinte 2 2/3′ aus Mixtur

Superoctav 2′ aus Mixtur

Cornett-Mixtur 4-fach 2 2/3′

Trompete 8′

II Schwellwerk C – g”’

Rohrflöte 16′

Hornprincipal 8′

Flûte harmonique 8′

Gedeckt 8′

Salicional 8′

Dolce 8′

Fugara 4′

Zartflöte 4′

Spitzquinte 2 2/3′ aus Mixtur

Flageolet 2′ aus Mixtur

Terz 1 3/5′ aus Mixtur

Mixtur 3-4 fach 2 2/3′

Englisch Horn 8′

Tremolo

III Schwellwerk C – g”’

Liebl. Bourdon 16′

Geigenprincipal 8′

Konzertflöte 8′

Liebl. Gedackt 8′

Quintatön 8′

Viola d’amour 8′

Aeoline 8′

Vox céleste 8′ ab c°

Traversflöte 4′

Gemshorn 4′

Quinte 2 2/3′ aus Harmonia aeth.

Piccolo 2′ aus Harmonia aeth.

Harmonia aetherea 2-3-fach 2 2/3′

Trompette harm. 8′

Euphonia 8′

Tremolo

Pedal C – f’

Principalbass 16′

Subbass 16′

Salicetbass 16′

Echobass 16′ Tr. III L.Bourdon

Quintbass 10 2/3′

Cello 8′

Flötbass 8′

Aeolsbass 8′ Tr. III Aeoline

Quinte 5 1/3′

Principalflöte 4′

Posaune 16′

 

 

Spielhilfen

Kuhnorgel

Setzeranlage seit 2007
2 freie Kombinationen, R.Pos.-HW. (I/II), SW.-HW. (III/II), SW.-R.Pos. (III/I), SW.-Ped. (III/P), HW.-Ped. (II/P), Pos.-Ped. (I/P)
Mitte oberhalb III. Manual: 4 verschliessbare Ebenen
Spieltisch unter I. Manual: S (Setzer), Ebenen ab/auf, C (FK II), B (FK I), A (HR), Sequenzer links/rechts, 0 – 9, R (Rücksteller)
Fuss: III-P, I-II, II-P, III-II, I-P, III-I, Sequenzer rechts, Cresc. an, Sequenzer rechts, Crescendo (Tritt), Schwellw. (Tritt Schwelltritt II), Cresc. 1-2, Tremolo RP

ehemalige Gollorgel
2 freie Kombinationen, II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P, diverse Sub- und Superoctavkoppeln, P, MF, F, FF, Tutti, Zungeneinzelabsteller, weitere feste Kombinationen in Form von Chorzusammenstellungen, Walze, Schwelltritte II und III

Gebäude oder Kirchengeschichte

Um 1470 ist eine Muttergotteskapelle erwähnt.
1705 Vergrösserung der Kapelle.
18. Jahrhundert Bezeichnung als Studentenkapelle.
1890 Renovierung der Kapelle und Erweiterung des Baus um eine hölzerne Vorhalle.
1901 Gründung einer Kirchenbaugesellschaft im Obergrundquartier.
1909 Abtragung der Studentenkapelle vor Baubeginn der Pauluskirche.
22. Mai 1910 der Grundstein wird gelegt.
30. Juni 1912 Aufzug von fünf Glocken der Giesserei Rüetschi (Aarau) – Schlagtöne B°+ des`+ es`+ ges`+ b`.
1910 – 1912 Bau der Pauluskirche unter der Leitung des Architekten Karl Moser (Zürich).
15. August 1912 Einweihung der Pauluskirche. Das Chorwandbild “Jesus, Erlöser der Menschen” stammt von Maler Paul Théophile Robert (Neuchâtel).
1913 wird ein grosser Kronleuchter von Ludwig Schnyer (Wartensee) in der Kirche aufgehängt. Das Relief am Hauptportal “Die Bekehrung des hl. Paulus” ist ein Werk des Bildhauers Josef Vetter (Luzern). Die Fenster stammen vom Glasmalerei Atelier Eduard Renggli.
1914 Kreuzwegbilder von Joseph Balmer.
1917 Fertigstellung der Innenausstattung. Die Bilder der Seitenaltäre stammen von Georges Troxler, Joseph Balmer, Johann Danner und Joseph von Moos.
1933 – 1934 Anbau des Paulusheimes nach Plänen des Architekten Otto Dreyer (Luzern).
1933 Tabernakel von Goldschmied Arnold Stockmann.
1957 Entfernung des Kronleuchters.
1966 Neugestaltung des Chorraumes mit Volksaltar.
1968 Weihe der Turmkapelle.
1985 Zwölf-Säulen-Altar, Ambo und Umgestaltung des Chorraumes durch Architekt Othmar Portmann.
1994 – 1995 Kirchenrenovierung. Bei der Renovierung wird die Kommunionbank entfernt und der Chorraum neu gestaltet.
1999 – 2002 Umbau und Renovierung des Paulusheimes nach Plänen des Architekturbüros Höing Voney (Luzern).
2011 wird der 1957 entfernte Kronleuchter wieder in der Pauluskirche aufgehängt.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel (im Raum): Andreas Schmidt
Dateien Bilder Orgel (oben und Spieltisch): Aurore Baal
Kirchengeschichte: Geschichtlicher Abriss aus dem Kirchenführer “Kirche St.Paul Luzern” zum 100 jährigen Jubiläum der Kirche von Urs-Beat Frei ISBN 978-3-03727-041-7
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt mit Angaben der Bestandesaufnahme von Aurore Baal, Internetseite Orgelbau Kuhn und Peter Fasler (Gollorgel)
Glockenvideo I von User Willisauer Glockenfreund auf Youtube – Kanal
Glockenvideo II von User Robin Marti KirchenGlocken auf Youtube – Kanal
Internetauftritt der Kirchgemeinde

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