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Orgel: Luzern – Lukaskirche

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Gebäude oder Kirche

Lukaskirche

Konfession

Reformiert

Ort

Luzern

Postleitzahl

6003

Bundesland / Kanton

Kanton Luzern

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Glockenvideo von User Niklausglocke auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1935 Bau einer elektropneumatischen Orgel auf der rechten Chorraumseite oberhalb der Kanzel mit freistehendem Spieltisch auf der gegenüberliegenden Chorraumseite durch Orgelbau Goll & Cie. (Luzern) III/39 + 1 Transmission. Gemäss eines Orgelbeschriebs soll das Werk mit Schleifladensystem erbaut worden sein, was auf Grund der grossen Distanz zum Spieltisch ausgeschlossen werden kann. Goll baute in dieser Zeit zwar bereits Schleifladen, jedoch nur auf Vorgabe einzelner Sachberater, vorwiegend erschuf Goll Kegelladen- und Taschenladenorgeln.
1961 und 1981 wird das Werk von der Erbauerfirma renoviert.

Derzeitige Orgel

2001 Schleifladenorgel mit mechanischer Spiel- und mechanisch/elektrischer Registertraktur, erbaut auf der linken Seite des Chorraumes (ebenerdig) als deutsch/französisch – sinfonisch-romantische Konzertorgel von Goll Orgelbau (Luzern) III/50. Als Experten wirkten Sigisbert Koller (Luzern) und Philippe Laubscher (Bern). Einweihung mit Organistin Dorothé Lustenberger am 16. Dezember 2001 mit Werken von Josef Rheinberger, Jean Langlais und Francis Poulenc.
2021 Renovierung durch die Erbauerfirma. Es handelt sich um ein hell lackiertes massives Eichenholz-Gehäuse mit Schleiergittern aus Edelstahlgewebe – 3248 Pfeifen. Etwa 1/5 des Pfeifenwerkes der 1935 erbauten Orgel wurde in den Neubau integriert.

Disposition

Goll-Orgel 2001

I Hauptwerk C – a“‘

Praestant 16′ tiefe Octave gedeckt mit 5 1/3′ zusammen

Principal 8′

Gedackt 8′ teilweise 1935 – tiefe Octave Holz

Doppelflöte 8′ tiefe Octave mit Gedackt verstärkt

Gamba 8′

Octave 4′

Spitzflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Octave 2′

Cornett 8′ 5-fach ab g°

Mixtur 4-5 fach 2′ rep. fs°/c’/c“

Trompete 8′ 1935

II Positiv C – a“‘

Praestant 8′ teilweise 1935

Flauto dolce 8′ teilweise 1935

Koppelflöte 8′ teilweise 1935

Lieblich Gedackt 8′ teilweise 1935

Quintadena 8′

Octave 4′

Rohrflöte 4′

Nasat 2 2/3′

Flageolet 2′

Terz 1 3/5′

Larigot 1 1/3′

Zimbel 3-4 fach 1′ rep. fs°/c’/c“/c“‘

Vox humana 8′ (im separaten SW)

Krummhorn 8′

Oboe d’amore 8′ durchschlagend

Tremulant (pneumatisch angesteuert)

III Schwellwerk C – a“‘

Bourdon 16′ teilweise 1935

Cor de nuit 8′

Flûte harmonique 8′

Gambe 8′

Voix céleste 8′ ab c°

Fugara 4′

Flûte traversière 4′

Dolce 4′

Octavin 2′

Plein jeu 2-5 fach 2′ rep. jeweils bei c und fs“

Basson 16′ 1935

Trompette harmonique 8′ 1935

Hautbois 8′ 1935

Clairon 4′ 1935

Tremulant (pneumatisch angesteuert)

 

Pedal C – g‘

Untersatz 32′ tiefe Octave 16′ + 10 2/3′, ab c° Subbass 16′

Principal 16′ c°-h° mit Octave 8′

Subbass 16′ teilweise 1935

Octave 8′ teilweise 1935

Gedackt 8′

Violoncello 8′

Choralbass 4′ 1935

Posaune 16′

Trompete 8′

 

Disposition 1935

I Hauptwerk C – g“‘

Rohrflöte 16′

Prinzipal 8′

Bordun 8′

Gemshorn 8′

Oktave 4′

Spitzflöte 4′

Superoktave 2′

Mixtur 2′

Zink 8′

II Positiv C – g“‘

Suavial 8′

Gedecktpommer 8′

Quintatön 8′

Prinzipal 4′

Rohrflöte 4′

Blockflöte 2′

Sesquialtera 2-fach ab c°

Zimbel 4-fach 1′

Krummhorn 8′

Tremulant

III Schwellwerk C – g“‘

Liebl. Gedeckt 16′

Prinzipal 8′

Rohrflöte 8′

Salizional 8′

Dolcian 4′

Nachthorn 4′

Nasat 2 2/3′

Waldflöte 2′

Scharf 1 1/3′

Trompete 8′

Oboe 8′

Clairon 4′

Tremulant

Pedal C – f‘

Prinzipalbass 16′

Subbass 16′

Gedacktbass 16′ Tr. III

Prinzipal 8′

Spitzflöte 8′

Gedacktbass 8′

Offenflöte 4′

Fagottbass 16′

Trompete 8′

Cornett 4′

 

Spielhilfen

Linke Seite
Als Registerzüge:
III 16′ – III
III – II, III – I, II – I
III – P, II – P, I – P

Druckknöpfe unterhalb der Register:
Sequenzer vorwärts, Del, Ins, USB ↑, USB-Anschluss, USB ↓
weitere Elemente in der Schublade Setzer und Programmierung Walze (30 Stufen)

Mitte
Oberhalb des III. Manuals:
Digitalanzeige

Druckknöpfe Mitte unterhalb des I. Manuals:
S (Setzer), Ebenen auf/ab, A – H, Sequenzer vorwärts, 1 – 8, Sequenzer rückwärts, 0 (Auslöser)

Rechte Seite
Récit als Registerzug (für Vox humana)

Druckknöpfe unterhalb der Register
Wind, Licht, Sesquenzer rückwärts/vorwärts

Fuß: III – P, II – P, I – P, Sequenzer vorwärts als Tritte, Walze, Schwelltritte III und II (für Vox humana), Sequenzer vorwärts/rückwärts, Cr. an/ab (Walze)

 

 

Spielhilfen Goll Orgel 1935
II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P als Wippen und Pistons
2 freie Kombinationen, Walze, Walze ab, Schwelltritt III

Gebäude oder Kirchengeschichte

1927 Planung einer zweiten reformierten Kirche in der Stadt Luzern auf einem bereits im Jahr 1904 erworbenen Gelände.
1935 Bau der Kirche aus Stahlbeton nach Plänen der Architekten Alfred Möri (Luzern) und Karl Friedrich Krebs (Luzern). Die Fenster stammen von Louis Moilliet (Bern). Unterhalb des Kirchenraumes befindet sich im Untergeschoß der Lukas-Gemeindesaal und flexibel funktionell nutzbare Gemeinderäume.
1935 Aufzug und Weihe von sechs Glocken der Giesserei Rüetschi (Aarau) – Nominale as° + c‘ + es‘ + f‘ + as‘ + b‘.
1982 Innenrenovierung und Bau einer Vorhalle und eines Foyers vor dem Eintritt in den Kirchensaal, die Arbeiten werden von Architekt Ivo Musar geleitet.
2014 wird die Kirche unter Denkmalschutz gestellt.
2019 Renovierung der Kirche und des angrenzenden Gemeindezentrums, es entstehen u.a. neue Büroräumlichkeiten.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Gian Andrea Caratsch und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt – eigene Sichtungen und Spiel 10.03.1997 und 17.07.2017, „Die neue Goll-Orgel in der Lukaskirche Luzern“ 2001 Festschrift zur Orgelweihe, Angabe aus Orgelarchiv – Detailplanung
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Internetauftritt der Kirchgemeinde

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