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Orgel: Lutherstadt Eisleben / Helfta – Klosterkirche St. Marien

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Gebäude oder Kirche

Klosterkirche St. Marien

Konfession

katholisch

Ort

Lutherstadt Eisleben / Helfta

Postleitzahl

06295

Bundesland / Kanton

Sachsen-Anhalt

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1999/2000 Neubau einer vorderspieligen Schleifladenorgel II/15 mit mechanischen Schleifladen durch Mecklenburger Orgelbau Nußbücker Inh. Andreas Arnold. Es handelt sich um das erste Instrument in der Klosterkirche überhaupt.
Für die Disposition zeichneten sich A. Arnold und der OSV Diakon B. Zülicke verantwortlich, der Gehäuseentwurf geht auf Nußbücker und Arnold zurück.

Disposition

Manual I – Hauptwerk C – g“‘

Principal 8′

Rohrflöte 8′

Octave 4′

Nachthorn 4′

Quinte 2 2/3′

Schwiegel 2′

Mixtur 3-4fach

Manual II – Brustwerk (im Schweller) C – g“‘

Gedackt 8′

Dulciana 8′ (ab c° offen)

Kegelpfeife 4′

Principal 2′

Sesquialter 2 fach

Pedal C – f‘

Subbaß 16′

Principalbaß 8′

Baßflöte 8′

Choralbaß 4′

 

Spielhilfen

Als Registerzüge links: Pedalkoppel I, Manualkoppel
Als Registerzüge rechts: Motor, Pedalkoppel II, Tremulant [für II]
Über dem Pedal mittig: Balanciertritt für Jalousieschweller II
Über dem Pedal links als Fußtritte, wechselwirkend mit Zügen, von links: II-I, I-P, II-P

Gebäude oder Kirchengeschichte

1229 Gründung eines Frauenklosters (Zisterzienserinnen) als Hauskloster des Grafen Mansfeld, dieses Kloster befand sich bei Mansfeld.
1234 Verlegung des Klosters nach Rossdorf bei Eisleben – Rossdorf ist heute wüst gefallen.
1258 führte Wassermangel dazu, dass die Nonnen in die fruchtbare Landschaft um Helfta, vor die Tore der Stadt Eisleben, zogen.
1284 Schäden am Kloster beim Einfall von Graf Gebhardt von Querfurt.
1294 Belagerung des Klosters durch König Adolf I. von Nassau.
1342-44 Verwüstung des Klosters durch die Truppen von Bischof Albrecht II. von Halberstadt.
Folgend Verlegung des Klosters nach Neu-Helfta.
1529 nach dem Bauernkrieg und dessen Verwüstungen Rückkehr einiger Nonnen nach Helfta.
1542 Säkularisierung bzw. Auflösung des Klosters nach dem Tod der letzten Äbtissin.
1566 verkaufte der stark verschuldete Graf von Mansfeld das Kloster.
1712 wird das einstige Kloster, dazumal Rittergut, mit anderen Gütern zur königlichen Domäne vereinigt.
1868 Kauf des ehemaligen Klosters durch die katholische Pfarrei. Im Anschluss daran erfolgte ein Versuch der Wiederbelebung des Klosterlebens, dieser scheiterte 1871 an Otto von Bismarcks Kulturkampf.
Nach 1950 Übernahme der Gebäude durch die Staatsregierung der DDR, diese errichtete hier ein VEG (Volkseigenes Gut) mit Massentierhaltung, die Gebäude wurden unzureichend instandgehalten und verfielen immer mehr, stürzten ein.
1988 Beschluss zur Sprengung der Gebäudereste, von der Klosterkirche waren damals nur noch die Ostseite und eine Seitenwand ganz und eine weitere Wand in Fragmenten erhalten.
1988 Verhinderung der Sprengung durch persönlichen Einsatz des Lehrers Joachim Herrmann aus Respekt vor dem Kulturgut.
1996 erste archäologische Untersuchungen im Bereich des einstigen Klosters.
01.09.1998 Beschluss zum Wiederaufbau des Klosters Helfta und Beginn der Bauarbeiten, die Kosten betrugen etwa 15 Millionen DM.
13.08.1999 Einzug von sieben Zisterzienserinnen in das Kloster – es sind die ersten Schwestern nach über 450 Jahren.
17.11.1999 Beschluss der Wiedergründung mit einem päpstlichen Schreiben.
21.11.1999 Weihe der Klosterkirche und der Konventsgebäude durch den Magdeburger Bischof Leopold Nowak.
2001 Weihe des Bildungs- und Exerzitienhauses.
2003 Weihe des Hotels Helfta mit eigener Brauerei, sowie des Alters- und Pflegeheims und des Klosterladens.
2008 Bau und Weihe der Gertrudkapelle.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Johannes Richter, Sichtung und Spiel
Orgelgeschichte: Johannes Richter, eigene Sichtung vor Ort
Kirchengeschichte: Webauftritt des Klosters Helfta, abgerufen am 20. Mai 2022

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