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Orgel: Lütow / Netzelkow – St. Marien-Kirche

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Gebäude oder Kirche

St. Marien-Kirche

Konfession

Evangelisch-lutherisch

Ort

Lütow / Netzelkow

Postleitzahl

17440

Bundesland / Kanton

Mecklenburg-Vorpommern

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1870 sollen Arbeiten an einer Orgel durch Orgelbauer Carl August Buchholz & Sohn (Berlin) ausgeführt worden sein.

Derzeitige Orgel

1879 mechanische Schleifladenorgel mit mittig fest eingebautem Spielschrank, erbaut als Opus 206 von Orgelbau Barnim Grüneberg (Stettin) I/6.
1986 Renovierung der Orgel durch Orgelbauer Rainer Wolter (Zudar).
1998 und nach 2001 Instandsetzungsarbeiten durch Orgelbauer Wolter.
Bis 2008 pflegte Orgelbauer Wolter das Instrument, ab 2009 übernahm Orgelbau Schuke (Werder) die Pflege.

Die Netzelkower Grüneberg-Orgel gehört zu den klangschönsten Orgeln auf der Insel Usedom!

Disposition

Manual C – f“‘

Principal. 8 Fuss.              C – ds° Holz offen, e° – ds‘ Prospekt – Anm. 1, ab e‘ innen Metall

Gedackt. 8 Fuss.              Holz ged., ab fs° Metall ged.

Salicional. 8 Fuss.            C – H Gedackt 8′, ab c° Holz offen innenlabiiert, ab fs° Metall

Octave. 4 Fuss.                C – e° Prospekt – Anm. 2, ab f° innen

Quinte 2 2/3 Fuss / Octave. 2 Fuss.  Metall (gemeinsamer Zug)

 

Pedal C – d‘

Subbass. 16 Fuss.             Holz ged.

 

 

Prospektpfeifen

Principal 8 Fuss im Prospekt e° – ds‘ Aussenfelder

Octave 4 Fuss im Prospekt C – B Mittelfeld, H – e° Aussenfelder

 

Anordnung am Spieltisch

Linke Seite

Octave. 4 Fuss.

Gedackt. 8 Fuss.

Pedal Coppel.

Calcanten Glocke.

 

Rechte Seite

Principal. 8 Fuss.

Salicional. 8 Fuss.

Quinte 2 2/3 Fuss / Octave. 2 Fuss.

Subbass. 16′

 

 

Spielhilfen

Pedal Coppel., Calcanten Glocke. als Registerzüge auf der linken Seite

Gebäude oder Kirchengeschichte

Ein Geistlicher wird bereits 1229 erwähnt. Somit wird bereits von der Existenz einer Kirche ausgegangen, welche St. Michael geweiht war.
14. Jahrhundert Entstehung des Taufsteines.
1315 und 15. Jahrhundert Guss der beiden Kirchenglocken – Nominale c“ + g“.
14./15. Jahrhundert Bau der Kirche in Netzelkow mit freistehendem Glockenstuhl.
15. Jahrhundert Entstehung des Ostgiebels.
1747 Entstehung des bemalten Sarkophages in der Kirche infolge der Beisetzung von Christian Carl von Lepel.
1781 Entstehung des Anbaus.
1860 Beschädigung der Kirche durch Brand. Anschliessend Behebung der Schäden, Einzug einer Empore und Entstehung des Gestühls.
1876 – 1879 Umgestaltung der Kirche im Stil des Historismus. Dabei Anbau von Chorapsis, Sakristei und Totenhalle. Die Glasmalereien werden 1879 von Maria von Lepel gestiftet und von G. Fischer und Ferdiand Ulrich (Berlin) ausgeführt.
1934 Freilegung von Fundamenten eines ehemaligen hölzernen Glockenturmes.
1942 Abgabe der kleinen Glocke zu Rüstungszwecken.
1950 Rückführung der 1945 auf einem Hamburger Glockenfriedhof entdeckten Glocke nach Netzelkow.
1985/86 Renovierung der Kirche nach einer Notsicherung des Gebäudes im Vorfeld, unterstützt von der Familie von Lepel.
1986 Restaurierung des hölzernen Grabmals der Familie Lepel, welche über viele Generationen Patrone der Kirche sind.
2001 Beschädigungen durch Einbruch.
2003 – 2005 Instandsetzungsmassnahmen im Innen- und Aussenbereich sowie der Fenster.
2013/14 Sanierung der Glocken.
2020 erhält die Kirche ein neues Dach.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Horst-Georg Schmidt und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde, Angaben Frau Pfarrerin Christa Heinke, zitiert aus dem Buch von Brigitte Metz „Kirchen auf Usedom“ – Verlag Störr (Ostklüne) 3. Auflage 2009 ISBN 3937040234, zitiert von dem Heft „Kleiner Inselkirchen-Führer – Kirche auf Usedom“ 2018 der Kirchengemeinden auf Usedom sowie aus dem PEDA-Kunstführer „Heringsdorf – Ahlbeck – Bansin“ Nr. 131/1994 – ISBN 3930102366
Orgelgeschichte: Eigene Sichtungen und Spiel 1989, 2019 und 2024 (Bestandesaufnahme mit Mike Wyss), Orgelarchiv H.G.Schmidt, im Buch von Dietrich W. Prost „Orgeln auf Rügen und Usedom“ nicht aufgeführt!

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