Orgel: Lubmin (Seebad) – Petrikirche
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Gebäude oder Kirche
PetrikircheKonfession
Evangelisch-lutherischOrt
Lubmin (Seebad)Postleitzahl
17509Bundesland / Kanton
Mecklenburg-VorpommernLand
DeutschlandBildergalerie + Videos
Orgelgeschichte
Vor 1963 wird ein Harmonium zur Gemeindebegleitung genutzt. Der Auftrag zum Bau der Eule-Orgel wurde 1958 erteilt.
Derzeitige Orgel
1963 seitenspielige mechanische Brüstungsorgel (Schleifladen), erbaut mit rechtsseitig fest ins Gehäuse eingebautem Spieltisch als Opus 318 von Orgelbauer Hermann Eule (Bautzen) II/10 – Einweihung am 12. November 1963.
Disposition
I Hauptwerk C – g“‘Gedackt 8′ C – gs‘ Holz ged., ab a‘ Metall ged. Prinzipal 4′ C – h° Prospekt, ab c‘ innen Scharf 4f. 1′ rep. H/b°/a’/as“
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II Manual C – g“‘Quintade 8′ Rohrflöte 4′ Schweizerflöte 2′ C – H offen, c° – fs“ rohrged. überbl., ab g“ offen Sesquialter 2f. rep. G/d° Zimbelpfeife 1f. 1/4′ – rep. B/gs°/fs’/e“/d“‘
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Pedal C – f‘Subbaß 16′ Holz ged., hinter Gehäuse Gemshorn 4′ Metall konisch, hinter Gehäuse
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Zusammensetzung Scharf HW
C 1′ + 2/3′ + 1/2′ + 1/3′
H 1 1/3′ + 1′ + 2/3′ + 1/2′
b° 2′ + 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
a‘ 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′ + 1′
as“ 4′ + 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′
Zusammensetzung Sesquialter II
C 1 1/3′ + 4/4′
G 1 3/5′ + 1 1/3′
d° 2 2/3′ + 1 3/5′
Zusammensetzung Zimbelpfeife II
C 1/4′
B 1/3′
gs° 1/2′
fs‘ 2/3′
e“ 1′
d“‘ 1 1/3′
Spielhilfen
Linke Seite: Man.Kp. als Registerzug (II/I)
Rechte Seite: II.Man./Ped., I.Man./Ped. als Registerzüge
Gebäude oder Kirchengeschichte
Ab 1271 Zugehörigkeit zu Wusterhusen.
1953 Beschluss zum Bau einer Kirche in Lubmin.
1954 Grundsteinlegung zum Kirchenbau in Lubmin am 2. Mai.
1955 – 1957 Bau der Kirche Lubmin nach Plänen des Kirchenbaurates Schwarz (Greifswald) – Einweihung am 28. April 1957. Die hauptsächlich aus Holz gestaltete Innenausstattung wurde von der Firma Kastner (Vierow) ausgeführt. Die Taufschale von 1649 ist eine Schenkung aus Wusterhusen. Die Kanzel war ein Geschenk der Greifswalder Studentengemeinde. Die Holzreliefs im Chorraum stammen von Pfarrer Gerhard Becker (Dersekow). Die Glocke aus dem Jahr 1936 der Giesserei Schilling (Apolda) wurde aus einer Kirche bei Merseburg übernommen.
1958 Gründung der Kirchgemeinde Lubmin mit einer zweiten Pfarrstelle.
1958 Entstehung des Pommerschen Fischerteppichs nach einem Entwurf von Wilhelm Kurzenburg.
2007 Entstehung der Keramikmosaike von Hilde Iden (Damp).
2009 endgültige Ablösung der Kirchgemeinde Lubmin von Wusterhusen.
2013 werden die Bänke durch Stühle ersetzt.
2021 Einbau von Vorsatzfenstern.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Robert Schulz
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Robert Schulz
Kirchengeschichte: Angaben der Gemeinde vor Ort, Sichtung und Informationen Robert Schulz, zitiert von den Seiten der Kirchgemeinde (Link folgend), zitiert aus „Die Petri-Kirche zu Lubmin 1957 – 2007, Geschichten und Erinnerungen“ von Susanne Möckel.
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung und Spiel sowie Bestandesaufnahme Robert Schulz, Konzert mit Brita Schmidt Essbach sel. am 24. August 2011
Kanal Orgeln im Norden von Robert Schulz