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Orgel: Lörrach – St. Bonifatius

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Gebäude oder Kirche

St. Bonifatius

Konfession

Katholisch

Ort

Lörrach

Postleitzahl

79539

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

 

Glockenvideo „LÖRRACH (D – BW): Kath. Kirche St. Bonifatius: Vollgeläute“ von User Auferstehungsglocke auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1882 mechanische Kegelladenorgel mit freistehendem Speiltisch vor Prospekt, erbaut als Opus 405 von Orgelbau Eberhard Friedrich Walcker (Ludwigsburg/Württemberg) II/20.
1909 Überarbeitung der Orgel durch Orgelbauer Domisch (Kirchheim unter Teck).
1954 – 1955 Umbau des Werkes mit neuem grossflächigem Freipfeifenprospekt, Umstellung des Werkes auf elektropneumatische Kegelladen mit neuem freistehendem Spieltisch und Erweiterung der Orgel durch Orgelbau Willy Dold (Freiburg im Breisgau) III/34 + 1 Transmission und 3 Extensionen.
2007 Zerstörung des Werkes durch Brand am 15. Juli. Nach den Löscharbeiten soll die Orgel dennoch auf der Empore existent gewesen sein, wurde jedoch komplett abgetragen.

Derzeitige Orgel

2009 Schleifladenorgel mit mittig fest eingebautem Spieltisch, mechanischer Spiel- und mechanisch/elektrischer Registertraktur, erbaut als Opus 273 von Orgelbau Thomas Jann (Laberweinting-Allkofen) III/42 – Einweihung am 27. September 2009 mit Professor Bernhard Marx, welcher auch die Sachberatung inne hatte.
2016 Überarbeitung der Intonation durch Orgelbau Jann III/43.

Disposition

Jann-Orgel

I Hauptwerk C – a“‘

Principal 16′ teilw. Prospekt – innen gekröpft

Octave 8′ teilw. Prospekt

Flûte harm. 8′ tiefe Octave Holz

Bourdon 8′ C – f° Holz

Violoncelle 8′

Octave 4′

Spitzflöte 4′

Quinte 2 2/3′ 2016

Superoctave 2′

Cornet V 8′ ab c‘

Mixtur V-VI 2′

Trompette 8′

Chamade 8′

II Schwellwerk C – a“‘

Bourdon 16′ C – h° Holz

Diapason 8′

Flûte ouverte 8′ tiefe Octave Holz

Gambe 8′ tiefe Octave Holz

Voix céleste 8′ ab H

Prestant 4′

Nachthorn 4′

Nazard 2 2/3′

Octavin 2′

Tierce 1 3/5′

Sifflet 1′

Plein Jeu V 2′

Basson 16′ tiefe Octave halbe Becherlänge

Trompette harm. 8′

Basson-Hautbois 8′

Chamade 8′ auch auf III spielbar

Clairon harm. 4′

Tremulant

 

III Solo/Continuowerk im SW C – a“‘

Bourdon 8′

Salicional 8′ tiefe Octave Holz

Rohrflöte 4′

Cornet V 8′ ab c‘

Cromorne 8′ B  – C – c‘

Cromorne 8′ D – cs‘ – a“‘

Tremulant

Pedal C – f‘

Grand Bourdon 32′

Principalbaß 16′

Subbaß 16′ ab fs° offen

Octavbaß 8′

Bourdon 8′

Octave 4′

Bombarde 32′ tiefe Octave Holz

Posaune 16′

Trompette 8′

 

Dold 1954 – 2007

I Hauptwerk C – g“‘

Bourdon 16′

Principal 8′

Holzflöte 8′

Gemshorn 8′

Octave 4′

Rohrflöte 4′

Oberoctav 2′

Mixtur 5-6 fach 1 1/3′

Trompete 8′

II Positiv C – g“‘

Liebl. Gedackt 8′

Principal 4′

Waldflöte 2′

Sifflöte 1′

Sesquialter 2-fach 1 1/3′ + 1 3/5′

Zimbel 3-fach 1/2′

Krummhorn 8′

Tremulant

III Schwellwerk C – g“‘

Singend Principal 8′

Grob Gedackt 8′

Salicional 8′

Unda maris 8′ ab c°

Ital. Principal 4′

Koppelflöte 4′

Schwiegel 2′

Larigot 1 1/3′

Kleinmixtur 4-fach 1′

Basson 16′

Trompete harmonique 8′

Schalmei 4′

Pedal C – f‘

Principalbass 16′

Subbass 16′

Zartbass 16′ Tr. Bourdon I

Octavbass 8′ Verl. Prinzipalbass 16′

Flötbass 8′

Choralbass 4′ Verl. Prinzipalbass 16’/Octavbass 8′

Bauernpfeife 2′

Hintersatz 4-fach 2 2/3′

Posaune 16′

Trompete 8′ Verl. aus Posaune 16′

 

Walcker-Orgel 1882 – 1954

I Hauptwerk C – f“‘

Bourdon 16′

Principal 8′ C-fs° Prospekt

Hohlflöte 8′

Viola di Gamba 8′

Salicional 8′

Octav 4′

Rohrfloete 4′

Octav 2′

Mixtur 4-fach 2 2/3′

Trompete 8′

II Manual C – f“‘

Geigenprincipal 8′

Liebl. Gedeckt 8′

Gemshorn 8′

Aeoline 8′

Fugara 4′

Flauto dolce 4′

Pedal C – d‘

Violonbass 16′

Subbass 16′

Octavbass 8′

Violoncello 8′

 

Spielhilfen

Jann-Orgel 2009

Linke Seite: Sequenzer rückwärts/vorwärts, II/P 4′, I/P 4′, III/P, II/P, I/P, II/I 16′, III/I, II/I
Rechte Seite: Sequenzer rückwärts/vorwärts, II/II 4′, Lerche, Zimbelstern, L, E1, Motorschaltzug
Spieltisch unter Manual I als Druckknöpfe: S (Setzer), 0 – 4, Sequenzer rückwärts/vorwärts, 5 – 9, FK, R
Fuß: Als Pistons – II/II 4′, II/I 16′, III/I, II/I, II/P 4′, I/P 4′, III/P, II/P, I/P, Sequenzer vorwärts, Schwelltritte Récit und Solo, als Pistons – Sequenzer vorwärts, Z ab P, Z ab SW, Z ab HW, Z ab So, Tutti, Sequenzer rückwärts, R

Dold-Umbau 1955

2 freie Kombinationen, 2 zusätzliche freie Pedal-Kombinationen
III/II, III/I, II/I, Sub II/I, Sub III, Super III/I, Super III, Super III/P, III/P, II/P, I/P, Zungeneinzelabsteller
Spieltisch Druckknöpfe unter Manual I: FC A, FC B, Ausl., P, F, Tutti, HR ab, Zungen ab, 16′ ab, Koppeln aus Walze
Fuß: Generaltutti, Walze, Walze ab, Schwelltritt III, Ped.Komb. II und III, Auslöser

Walcker-Orgel 1882

Copplung II. M.z.I. M., Copplung I. M.z.Ped., Collectivtritte P., F., T.

Gebäude oder Kirchengeschichte

1865 – 1867 Bau der katholischen Kirche St. Bonifatius als dreischiffige Hallenkirche nach Plänen des Architekten Lukas Engesser (Freiburg im Breisgau) einem Schüler von Heinrich Hübsch (Karlsruhe) – Einweihung am 06. August 1867.
1871 Bau des Pfarrhauses.
1893 Instandsetzungsmassnahmen und Neugestaltung des Innenraumes mit zeittypischen Ausstattungsstücken und Ausmalung.
1902 Relief aus der Kunstausstellung Karlsruhe von Max Laeuger (Lörrach).
1908 Entstehung des Chorgemäldes „Haupt Christi“ von Karl Jennes (Freiburg im Breisgau). Die Kirche wird durch zwei Buntglasfenster im Langschiff ergänzt, welche von Helmle & Merzweiler (Freiburg im Breisgau) stammen. Es folgte 1911 ein neuer Altar der Gebrüder Moroder (Offenburg).
1917 Abgabe dreier Glocken zu Rüstungszwecken, eine vierte Glocke bleibt erhalten.
1920 Ersatz der abgegebenen Glocken, diese neuen Glocken werden bereits nach 1940 erneut zu Rüstungszwecken abgegeben.
1948 Aufzug von vier Glocken der Giesserei Weule (Bockenem) – Nominale d‘ + g‘ + a‘ + h‘.
1948 – 1955 Renovierung und Neugestaltung des Innenraumes. Der Kirchenraum erhält eine Kreuzigungsgruppe vom Museumsverein Lörrach. Die Ausmalungen werden hell überdeckt und ein neues Gestühl beschafft.
1971 Entfernung der Kanzel und des Hochaltares infolge einer Renovierung und Umgestaltung. Eine Marienkapelle im Turmunterbau entsteht, die darin befindliche Muttergottesstatue stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Kirche erhält neue Ausstattungsstücke von Bildhauer Bruno Knittel (Freiburg im Breisgau) u.a. den Altar, die Stele und der Ambo. Die Fenster gestaltete Jochem Poensgen (Düsseldorf).
1999 Renovierungen der Kirche.
2007 schwere Beschädigung des Bauwerkes durch Kirchenbrand in der Nacht des 15. Juli. Eine Glocke des ehemaligen Geläuts steht als Erinnerung auf dem Vorhof der Kirche.
2008 Abschluss des Wiederaufbaus der Kirche – Einweihung am 05. Oktober 2008.
2008 Guss und Aufzug eines fünfstimmigen Geläuts der Giesserei Bachert (Karlsruhe) – Nominale c‘ + d‘ + f‘ + g‘ + b‘ – Glockenweihe am 14. September 2008.
2016 Einweihung des Gemeindehauses und Begegnungszentrums Bonifatiushaus.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde vor Ort, Andreas Schmidt Archiv, zitiert aus Kirchenartikel, zitiert aus Buch von Johannes Helm „Kirchen + Kapellen im Markgräflerland“ 1989 – ISBN 3-921709-16-4
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt – eigene Sichtung und Spiel am 02. April 2019, 25.03.1985 und 21.01.1984
Glockenvideo von User Auferstehungsglocke auf Youtube – Kanal

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