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Orgel: Leuk – Ringackerkapelle Mariä Empfängnis

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Gebäude oder Kirche

Ringackerkapelle Mariä Empfängnis

Konfession

Katholisch

Ort

Leuk

Postleitzahl

3953

Bundesland / Kanton

Kanton Wallis

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Ringackerkapelle Leuk



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1722 werden Arbeiten an einer Orgel erwähnt. Rudolf Bruhin geht davon aus, dass die Orgel im Jahr 1722 erbaut wurde und schreibt das Werk Matthäus Carlen (Reckingen) zu I/8.
1763, 1768 und 1780 sollen Reparaturen an der Orgel ausgeführt worden sein.
1796/97, 1801 bis 1803 Reparatur der Balganlage und von Zinnpfeifen. Bei späteren Forschungen durch Philipp Kalbermatter werden Abrechnungen der Arbeiten in den Jahren 1804 und 1805 durch Orgelbauer Felix Carlen (Reckingen) belegt.
Um 1800 Erweiterung um ein Cornett durch Josef Anton Carlen.
1838 Ersatz von 8 Pfeifen und Reparatur weiterer Pfeifen durch Felix Carlen.
1847 Erweiterung der Orgel um eine Posaune 8′ im Pedal durch Orgelbauer Wendelin Walpen (Reckingen). Das Suavial wird durch ein Salicional ersetzt.
1887/89 Ersatz des Magazinbalges durch Conrad Carlen (Glis).
Im 19. Jahrhundert wird das Gehäuse mit einem Wappen versehen, Entfernung der Prospektflügeltüren.
1941/42 Ausreinigung der Orgel und Ersatz einiger Pfeifen mit Erweiterung der Mixtur und Stillegung zweier Chöre der Pedalmixtur durch Orgelbau Metzler & Co (Dietikon).
1945 Reparatur mit Umstellung des Blasebalges und Verkürzung der Windzufuhr zur Orgel sowie Anschluss der Pedal-Windleitung direkt am Balg, Nachintonation und Arbeiten an den Ventilfedern durch Orgelbauer Henri Carlen (Brig).
1955 wird das Gehäuse neu gefasst.
1957 Renovierung des Werkes durch Heinrich Carlen (Brig).
1960 Einbau eines elektrischen Gebläses.
1968 – 1973 Wasserschäden durch Undichtigkeiten des Kirchendaches.
Vor 1996 ist das Werk nur noch bedingt spielbar.
1996 – 1997 Restaurierung des Werkes mit Ergänzung fehlender Bestandteile und Pfeifen, Überarbeitung der veränderten Mixtur und Rekonstruktion der Balganlage mit zwei einfaltigen Keilbälgen durch Orgelbau Füglister (Grimisuat) I/11 – Einweihung am 12. September 1997. Die Expertise oblag Rudolf Bruhin (Basel). Die Gehäuserestaurierung wurde durch Roland Lochmatter (Raron) und Horst Rubin (Leuk) ausgeführt. Das Pedalwerk erhielt einen neuen Gehäuseunterbau und das Instrument einen beweglichen Schutz vor Sonneneinstrahlung. Das Instrument kann durch Schöpfbetrieb auch ohne Motor gespielt werden.
Bei vorhergehenden Untersuchungen durch das Büro für Archäologie Zürich wurde herausgefunden, dass die verwendeten Hölzer des Orgelprospektes bis in das Jahr 1654 zurückreichen, die Pedalwindlade aus dem Jahr 1713 stammt und weitere Hölzer einzelner Register in den Jahren 1742 bis 1790 entstanden waren.

Disposition

Manual C, D, E, F, G, A – c“‘

Principal 8′             Prospekt C – b“; h“/c“‘ innen – Anm. 1

Suavial 8′               ab c‘; Metall

Copel 8′                 C – H Holz ged.; ab c° Metall ged.

Octav 4′                 Metall

Superoctav 2′        Metall

Quinte 1 1/3′          Metall; rep. fs“ zu fs‘

Cornett III 3′           ab C!; Metall; Bass/Disc. Teilung c’/cs‘ (Abschaltung Bass rechts hinter dem Gehäuse)

Mixtur III 1′             rep. c°/c’/c“; Metall

 

Pedal C, D, E, F, G, A – f° (urspr.  bis c°)

Subbass 16′                 Holz ged.

Octavbass 8′                Holz offen

Mixturbass 5 1/3′         III; Metall

sonst angehängt, Pedalpfeifenwerk hinter Gehäuse separiert aufgestellt

 

 

Prospektpfeifen

Principal 8′ im Prospekt: C/D/E/F/G/A – f° Aussenfelder, fs° – d‘ rundes Mittelfeld, ds‘ – b“ Flachfelder Mitte

 

Zusammensetzung Cornett

C                              2 2/3′  +  2′  +  1 3/5′

 

Zusammensetzung Mixtur

C                                                     1′  +  2/3′  +  1/2′

c°                                            2′  +  1′  +  2/3′

c‘                              2 2/3′  +  2′  +  1′

c“                     4′  +  2 2/3′  +  2′

 

Winddruck Hauptkanal: 70 mmWS

Stimmung: mitteltönig nach Bernhard Billeter

Stimmtonhöhe: a‘ = 435 Hz bei 18° C

 

Anordnung der Register am Spieltisch

Linke Seite

Octav 4′

Suavial 8′

Copel 8′

Cornett III 3′

Mixturbass 5 1/3′

 

Rechte Seite

Principal 8′

Mixtur III 1′

Quinte 1 1/3′

Superoctav 2′

Octavbass 8′

Subbass 16′

 

 

Disposition vor der Restaurierung gemäss Aufnahme R. Bruhin

Manual C, D, E, F, G, A – c“‘

Montre 8′

Bourdon 8′

Salicional 8′       ab c‘

Prestant 4′

Doublette 2′

Quinte 1 1/3′

Cornett III

Fourniture II

 

Pedal C, D, E, F, G, A – f° (urspr.  bis c°)

Subbass 16′

Octave-Bass 8′

Violoncelle pédale 5 1/3′

 

 

Spielhilfen

Keine Spielhilfen – Pedal fest angehängt
Bass-Abschaltung Cornett rechts hinter dem Orgelgehäuse

Gebäude oder Kirchengeschichte

13. Jahrhundert Existenz einer Katharinen-Kapelle eines Frauenklosters der Augustinerinnengemeinschaft.
1690 Abtragung der Kapelle.
1690 – 1694 Bau der Ringackerkapelle durch die Burgschaft Leuk – Einsegnung September 1696.
1694 Bau des Hochaltares durch Bildhauer Johann Ritter, Fertigstellung 1705 durch Johann Sigristen (Glis).
1719 Anbau einer Einsiedelei.
1759 Entstehung des Chorgestühls.
1803 Altarblatt des rechten Seitenaltares von Maler Ignaz Reinholds.
1811 Entstehung des Altarblattes des linken Seitenaltares von Maler Anton Hecht.
1954 wird die Kapelle unter eidgenössischen Schutz gestellt.
Ab 1959 Betreuung der Kapelle durch die Redemptoristen vom Klemensheim.
1997 und 2017 umfangreiche Restaurierung der Kapelle unter der Leitung des Architekten Adalbert Grand (Leuk) – Einweihung am 7. September 1997. Die Kapelle ist im Besitz der Burgergemeinde Leuk.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Mike Wyss und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: zitiert von den Seiten der Pfarrei (Link folgend) und aus dem Dokument „Ringackerkapelle“ des Kantons Wallis
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung und Spiel 2023, zitiert aus dem Restaurierungsbericht von Rudolf Bruhin „Die Orgel der Ringackerkapelle zu Leuk“ mit Forschungen von Herrn Philipp Kalbermatter (Turtmann), zitiert aus den Dokumenten von Rudolf Bruhin „Die Orgeln des Oberwallis“ und „Das Oberwallis als Orgellandschaft“

Orgel auf der Partnerseite orgelbilder.ch – Link

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