FACEBOOK   INSTAGRAM   YOUTUBE

Orgel: Lenzen (Elbe) – Stadtkirche St. Katharinen

ACHTUNG: Liebe Besucher/innen, wir bitten Sie keine Inhalte wie Texte und Bilder vom Orgel-Verzeichnis auf andere Seiten/Medien zu übertragen (Datenschutz).

Für Anfragen kontaktieren Sie bitte das Orgel-Verzeichnis über das Kontaktformular.

Gebäude oder Kirche

Stadtkirche St. Katharinen

Konfession

Evangelisch

Ort

Lenzen (Elbe)

Postleitzahl

19309

Bundesland / Kanton

Brandenburg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

 

Orgelvideo FAGOTT Orgelverlag – Friedrich Wilhelm Zachow – Irénée Peyrot an der Scholtze-Orgel in Lentzen



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1544 erste Erwähnung einer Orgel.
Vor 1600 Orgelneubau II/22.
1646 Zerstörung des Werkes durch Brand.
1662 – 1663 Orgelneubau III/23.

Derzeitige Orgel

1707 – 1708 Bau einer mechanischen Orgel für die St. Georgenkirche Hamburg unter Verwendung von 10 Registern der Vorgängerorgel Hans Scherer des Jüngeren durch Orgelbauer Arp Schnitger (Hamburg)
1747 Ankauf des Werkes durch die Kirchgemeinde Lenzen. Die Hamburger Georgenkirche erhält einen Neubau des Orgelbauers und Schnitgerschülers Johann Dietrich (Wilhelm) Busch (Itzehoe), welcher die Schnitgerorgel in Lenzen aufstellt II/27.
1751 Schwere Beschädigung des Werkes durch Einsturz des Kirchturmes.
1759 Neuaufbau des Werkes mit fest eingebautem Spieltisch, neuem Gehäuse und mechanischen Schleifladensystem durch Orgelbau Gottlieb Scholtze (Ruppin). In dem Werk befindet sich neben einiger Schnitger-Register von 1707/08 auch Pfeifenwerk (circa 5 Register) von Hans Scherer dem Jüngeren (Hamburg) der Hamburger Vorgängerorgel aus dem Jahr 1627/28. Scholtze fügt sechs neue Register zu.
1883 werden kleinere Veränderungen im romantischen Stil durch Orgelbauer Hans Voit (Stendal) vorgenommen. Das Oberwerk wird schwellbar.
1917 Abgabe der Prospektpfeifen für Rüstungszwecke.
1929 Ersatz der Prospektpfeifen durch Zinkpfeifen, Änderung der Disposition durch Orgelbau Schuke (Potsdam). Der Spieltisch wird ebenso verändert und eine pneumatische Koppel II/P eingebaut.
1982 Umdisponierung im neobarocken Stil und Mechanisierung der pneumatischen Koppel durch Orgelbauer Ulrich Fahlberg (Eberswalde).
2006 – 2007 Restaurierung und Rekonstruktion des Zustandes von 1759 der Orgel durch Orgelbau Reinhard Hüfken (Halberstadt) und Kristian Wegscheider (Dresden) II/27.

Disposition

I Hauptwerk (Manuel) C, D – c”’

Bordun 16 fus.  Scherer

Principal 8 fus.

Rohrflöte 8 fus.  Scherer

Octave 4′ fus.  Scholtze

Quinte 3 fus.  Schnitger

Octave 2 fus.  Scholtze

Sifflöte 2 fus.

Cornet 3 fach  Scholtze

Scharf 4 fach  Scherer

Cimbel 3 fach

Trompet 8 fus.

II Oberwerk (Oberwerck) C, D – c”’

Gedackt 8 fus.  Scherer

Quintadena 8 fus.

Principal 4 fus.  Scholtze

Rohrflöte 4′ fus.  Schnitger

Nassad 3 fus.  Schnitger

Octave 2′ fus.  Scholtze

Quinte 1 1/2 fus.  Scholtze

Flagiolett 1 fus.

Mixtur 3 fach

Voxhomano 8 fus.

Pedal C, D – c’

Subbas 16  fus.  Scholtze

Octave 8 fus.  Scholtze

Octave 4 fus.  Scherer

Mixtur 4 fach

Posaune 16 fus.

Trompet 8 fus.

450 Hz bei 18°C

Spielhilfen

Linke Seite: Calicanten.Glock., Cuppel (II/I), Schwebung (Oberwerk), Sonnen.Zug. (Zimbelstern)
Rechte Seite: Trimulant (Hauptwerk) Cuppel (II/I), Sperventiel Oberwerck, Sperventiel Manuel, Sperventiel Pedal

Gebäude oder Kirchengeschichte

14. Jahrhundert Bau der Kirche.
1486 Tauffünte von vier Katharinen-Figuren getragen.
1652 Entstehung des hölzernen Hochaltares.
1656 Messing-Kronleuchter.
1646 und 1703 Wiederaufbau der Kirche nach zwei schwerwiegenden Stadtbränden. Der Altar und die Tauffünte können übernommen werden.
17. Jahrhundert diverse Epitaphien.
1705 Aufzug einer Bronzeglocke.
1759 Rokoko-Kanzel.
1760 Fertigstellung des Kirchturmes.
18. Jahrhundert Einbau von Emporen im Barockstil mit Bilderdarstellungen der Seligpreisung aus dem Matthäus-Evangelium. Die Kirche erhält ein Holzkruzifix.
1929 Restaurierung der Kirche mit Freilegung alter Fresken.
1934 – 1937 Entstehung der Chorfenster.
1986 Erneuerung des Turmdaches.
Um 1990 – 2006 Kirchenrenovierung in Bauabschnitten, dabei Entdeckung weiterer Fresken.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Wolfgang Reich
Kirchengeschichte: Wikipedia Artikel mit Informationen von Ernst Badstübner, Georg Dehio, Rudolf Bönisch und Internetseite www.altekirchen.de
Orgelgeschichte: Die historische Scholtze-Orgel in Lenzen (Orgelfestschrift, Lenzen 2007), Elke Lang: Barocke Pracht und schlichte Schönheit – Orgeln in Brandenburg (Berlin, 2014) S. 77-78/82-83 ISBN-13: 978-3941092358
Orgelvideo: FAGOTT Orgelverlag – Friedrich Wilhelm Zachow – Irénée Peyrot an der Scholtze-Orgel in Lentzen – Kanal
Internetseite Pfarrsprengel Lenzen-Lanz-Seedorf

PARTNER | IMPRESSUM | Datenschutz | Cookie-Richtlinie (EU) | designed by st-reway.de

You cannot copy content of this page