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Orgel: Landsberg (Saalekreis) – St. Nicolai

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Gebäude oder Kirche

Stadtkirche St.Nicolai

Konfession

Evangelisch/katholisch

Ort

Landsberg (Saalekreis)

Postleitzahl

06188

Bundesland / Kanton

Sachsen-Anhalt

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

Glockenvideo von Johannes Richter – Einzel- und Vollgeläut der Stadtkirche Landsberg auf dem Kanal „JRorgel“



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1676 Spendensammlung für ein neues Werk
1694 Anschaffung eines Orgelwerkes für die Kirche
1702/03 Neubau einer Orgel durch Heinrich Tiensch/Löbejün
1719 Reparatur durch Tiensch
1741 Bericht über eine Orgel mit 14 Zügen, einem Manual und Pedal
1776 Neuer Anstrich für das Orgelgehäuse, evtl. auch neuer Prospekt [?]
1828 Bericht über „klägliche Beschaffenheit“ des Werkes
1827 Einreichung dreier Orgeldispositionen durch Friedrich Wilhelm Wäldner
1836 ist die Orgel unspielbar, Orgelbauer Lochmann aus Delitzsch wird mit der Reparatur beauftragt, stirbt aber während der Arbeit
1838/89 Reparatur der Orgel durch Friedrich Wilhelm Wäldner/Halle
1881 Neubau einer zweimanualigen mechanischen Schleifladenorgel mit fest eingebautem Spieltisch durch August Ferdinand Wäldner (Halle/Saale) hinter den vorhandenen Prospekt, der vemutlich im Zuge dessen seine Schleierbretter verlor.
1917 Abgabe der Prospektpfeifen und Ersatz durch Zinkpfeifen (um 1920, durch W.Rühlmann/Zörbig)
Um 1990 Überholung der Orgel

Das Instrument ist vollständig original erhalten und spielbar.

Disposition

I Hauptwerk C-f“‘

Bordun. 16 Fuß.

Principal. 8 Fuß.

Viola die (sic!) Gamba. 8 Fuß.

Gedackt. 8 Fuß.

Principal. 4 Fuß.

Gedackt. 4 Fuß.

Octave. 2 Fuß.

Mixtur. 3fach.

 

II Oberwerk C-f“‘

Flauto traverso. 8 Fuß.

Salicional. 8 Fuß.

Flauto amabile. 4 Fuß.

Pedal C-d‘

Subbaß. 16 Fuß.

Principal Baß. 8 Fuß.

 

Spielhilfen

Als Registerzüge links:
Pedal Coppel. (I/P), Manual Coppel. (II/I)

als Fußtritt links, wechselwirkend mit Zug, aber unbeschriftet:
Pedal Coppel. (I/P)

Gebäude oder Kirchengeschichte

961 erste Erwähnung des Ortes
um 1180 Bau der heutigen Kirche, deren romanischer Kern noch heute erhaten ist (Westquerturm, romanisches Portal mit Tympanon, Apsis, Kirchenschiff)
1666 Brand der Kirche, danach Wiederaufbau in der heutigen Gestalt, Kanzel, Emporen und Orgelprospekt aus diesem Jahr erhalten.
1881 Neubau der heutigen Orgel durch Wäldner aus Halle mit II/13.
1894 Neuguss einer Glocke durch Schilling/Apolda (Nominal: h‘)
2018 Guss zweier neuer Glocken durch Rincker/Sinn (Nominale: g‘, a‘)

Der Innenraum atmet äußerste Schlichtheit, Kanzel, Altarkreuz und Apsisfenster sind neben den Emporen die einzigen Zierden in dem hohen,
weiß getünchten Raum, der durch barocke Fenster freundlich erhellt wird.
Im Zentrum der Raumachse liegt das Messingkreuz des Altares und das Apsisfenster mit einer bunten Friedenstaube. Bemerkenswert ist weiterhin der moderne Wandteppich mit Szenen aus dem Leben Noahs. Heute wird die Kirche durch die katholische Gemeinde der Kuratie Hohenthurm quasi simultan mit der evangelischen Stadtgemeinde genutzt.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Datein Bilder Kirche und Orgel: Johannes Richter
Orgelgeschichte: Johannes Richter, ergänzt durch Informationen aus: W. Stüven – Orgel und Orgelbau im Halleschen Land vor 1800, Breitkopf&Härtel, Wiesbaden 1964
Webauftritt der Kirchengemeinde
Wikipedia mit Quellen aus der Webseite der Kirchengemeinde
Glocken-Video „Landsberg (D-ST) – ev. Stadtkirche St. Nicolai – Einzel- und Vollgeläut (Turmaufnahme)“ auf dem Kanal „JRorgel

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