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Orgel: Lambrecht – Protestantische Kirche (ehemalige Klosterkirche)

Gebäude oder Kirche

Ehemalige Klosterkirche

Konfession

Protestantisch

Ort

Lambrecht

Postleitzahl

67466

Bundesland / Kanton

Rheinland-Pfalz

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

Video Glocken und Orgel von Quintade8 Youtube



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1775 – 1776 Auftrag an Johann Georg Geib (Saarbrücken) zum Bau einer Orgel.
1777 Schleifladenorgel mit mechanischer Traktur, erbaut von Orgelbau Johann Georg Geib (Saarbrücken). Das Werk besitzt 27 Stimmen unter Berücksichtigung der Teilung einiger Register in Bass/Diskant.
1804 bis 1825 mehrere Reparaturen von Orgelbauer Geib und dessen Sohn.
1835 Stimmvertrag mit Orgelbauer Wendelin Ubhaus (Kirrweiler), dieser pflegte die Orgel von 1840 bis 1852.
1853 – 1865 Stimmungen durch die Orgelbauer Wagner (Kaiserslautern), ab 1867 durch Johannes Eichenauer (Speyer), welcher 1874 eine umfassende Reparatur der Windanlage vornimmt.
1889 – 1892 Abbruch des Werkes und Aufstellung auf der neuen Westempore durch die Gebrüder Huber (Pirmasens). Dabei wurden die Werke Rückpositiv (Veränderung der Klangkronen durch Aeoline und Holzflöte) und Pedal (Erweiterung Violonbass 8′ und Oktavbass 4′) verändert. Die Klaviaturen wurden ebenso erneuert und Ausbesserungen in der Mechanik vorgenommen.
Die originalen Prospektpfeifen mussten im ersten Weltkrieg nicht für Kriegszwecke abgegeben werden.
1924 Einbau eines elektrischen Gebläses.
1949 Ersetzung der von Huber veränderten Register durch stilgemässe Register, welche jedoch nicht dem Originalbild entsprechen. Diese Arbeiten führte Paul Zimnol im Auftrag von Walcker aus. Die beiden 8′ im Positiv wurden durch Cymbel 3-fach 1/2′ und Holzkrummhorn 8′ ersetzt.
1955 Neufassung des Gehäuses.
1976 Auftrag zur Restaurierung der Orgel an Orgelbau Klais.
1977 stilgemässe Restaurierung durch OB Johannes Klais (Bonn). Mehr als 80 Prozent der Originalsubstanz sind erhalten II/26.

Disposition

 I Rückpositiv C – d“‘

Gedackt 8′

Flaut travers 8′ D

Principal 4′

Rohrflöth 4′

Salicional 2′-4′

Octave 2′

Mixtur 3-fach 1′

Vox humana 8′ B/D

Cromorne 8′ B/D

Tremulant

 II Hauptwerk C – d“‘

Gedackt 16′

Principal 8′

Viol da Gamba 8′

Bourdon 8′

Octav 4′

Salicional 4′

Flöth 4′

Quint 3′

Superoctav 2′

Tertz 1 3/5′

Mixtur 4-fach 1′

Trompet 8′ B/D

Pedal C – g°

Subbass 16′

Principalbass 8′

Violonbass 8′

Octavbass 4′

Posaunenbass 16′

 

Spielhilfen

II/I Manualschiebekoppel, II/P (Klötzchenkoppel), Rossignol

Gebäude oder Kirchengeschichte

977 – 987 Gründung des Benediktinerklosters St. Lambrecht. Vermutlich diente eine erste hölzerne Kirche als Provisorium.
Ein erster Steinbau wurde im 11. Jahrhundert durch einen Kirchenneubau ersetzt.
1102 Erneuerung.
1237 – 1244 Übernahme des Klosters durch Dominikanerinnen.
1310 – 1340 Bau der heutigen Klosterkirche.
1608 Bau eines Renaissance-Portales, welches inzwischen zugemauert ist.
1727 neue Glocke von H.L. Grossmann. 1860 wird diese Glocke durch eine neue und schwerere ersetzt.
1776 Abriss von drei Jochen an der Westseite.
1821 neue Glocke von Sprinkhorn und Schrader (Frankenthal).
1854 Bau des heutigen Daches.
1890 – 1892 erhebliche Umbauarbeiten. Entdeckung von spätgotischen Malereien, welche nicht freigelegt werden.
1922 Ersatz des Dachreiters durch eine Glockenstube.
1923 Neue Turmuhr. Einweihung von 3 Bronzeglocken von J.G. Pfeifer (Kaiserslautern).
1952 – 1953 fünf neue Glocken von der Glockengiesserei Kurz (Stuttgart).
1955 – 1956 und 1977 Freilegung und Restaurierung der spätgotischen Malereien.
1956 Neuer Eingang an der Nordseite.
1958 neue Buntglasfenster.
1969 – 1971 Ersatz der beiden Wetterfahnen durch zwei Posaunenengel.
1972 – 1973 neuer Taufstein aus Würzburger Sandstein.

Anfahrt

Anfahrt

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Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Daten und Bilder: Johannes Pommer
Kirchengeschichte: Wikipedia
Orgelgeschichte: Buch Bernhard H. Bonkhoff „Historische Orgeln in der Pfalz“ und Matthias Thömmes „Orgeln in Rheinland-Pfalz und im Saarland“

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