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Orgel: Lahr im Schwarzwald / Kuhbach – St. Mariä Heimsuchung

Gebäude oder Kirche

St. Mariä Heimsuchung

Konfession

Katholisch

Ort

Lahr im Schwarzwald / Kuhbach

Postleitzahl

77933

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1911 Orgelneubau einer pneumatischen Kegelladenorgel durch Orgelbau Heinrich Voit & Söhne (Durlach).

Derzeitige Orgel

Vor 1972 Erwerb der 1794 als seitenpielige Brüstungsorgel von Orgelbauer Johann Ferdinand Balthasar Stieffell (Rastatt) für die evangelische Kirche Liedolsheim erbauten mechanischen Schleifladenorgel I/13 (ursprünglich I/12). 1824 wurde die Zunge Cromhorn gegen zwei Streicherstimmern Gamba und Sollicional 8′ durch die Gebrüder Stieffel ersetzt. Die Orgel wurde 1964 in Liedolsheim abgetragen und sollte eigentlich in der Martinskirche Lahr-Dinglingen aufgestellt werden.
1972 Aufstellung des Werkes in Kuhbach, Erweiterung um ein zweites Manual und mehrerer zusätzlicher Register im Pedal- und Hauptwerk (ursprünglich ein Manual) durch Orgelbauer Peter Vier (Friesenheim-Oberweier) II/26.
2012 Renovierung durch Orgelbau Martin Vier (Friesenheim-Oberweier).

Disposition

I Schwellwerk C – f“‘

Bourdon 8′

Spitzfloet 4′

Nazard 2 2/3′ ab c‘

Flageolet 2′

Terz 1 3/5 ab c‘

Sifflet 1′

Cromhorn 8′ Bass (C – h°)

Trompet 8′ Discant (ab c‘)

Tremulant

II Hauptwerk C – f“‘

Principal 8′ teilw.alt h-d“‘

Coppel 8′ alt

Floet 8′ ab f°

Gamba 8′

Salicional 8′ teilw.1824

Praestant 4′ teilw.alt C/Cs + b-d“‘

Holzfloet 4′

Salicional 4′ alt

Quint 3′ teilw.alt C – d‘

Octav 2′ teilw.alt C – h°

Quint 1 1/3′ teilw.alt C – a°

Cornet 5-fach 8′ (+4’+2 2/3′ + 2’+ 1 3/5′) ab c‘ alt

Sesquialter 2-fach

Mixtur 4-fach 1′ teilw.alt

Pedal C – f‘

Subbass 16′ teilw.alt C – f°

Octavbass 8′ teilw.alt C – f°

Posaun 8′

Clairon 4′

 

Spielhilfen

Linke Seite: I – P als Registerzug
Rechte Seite: I – II, II – P als Registerzüge
Fuss: Schwelltritt I

Gebäude oder Kirchengeschichte

1253 – 1259 Bau der Galluskirche im alten Ortskern.
Um 1480 entstehen bedeutende Fresken und Malereien.
Nach 1555 wird die zu Lahr gehörige Kirche der Pfarrei Reichenbach zugeordnet.
1908 Bau der grösseren Pfarrkirche.
1911 Innenaustattung mit neuem Hochaltar. Der alte Altar des Galluskirche ist heute als Sakramentsaltar in der Pfarrkirche.
1932 und 1950 Aufzug von neuen Glocken der Giesserei Grüninger (Strass), Schlagtöne dis“ (erhaltene Glocke von 1932), fis‘, ais‘ und cis“.
1966 Änderung des Patroziniums von Maria Himmelfahrt zu Mariä Heimsuchung.
Seit 2010 exitsiert ein Förderverein, welcher die Renovierung beider Kirchen in Kuhbach zum Ziel hat.
2014 umfangreiche Restaurierung der Galluskirche, welche heute als Friedhofskapelle und zur Ausführung von Werktagsmessen dient.

Anfahrt

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Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Rainer Ullrich
Kirchengeschichte: Internetseite der Pfarrgemeinde und Angaben des Baufördervereines
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt, Bernd Sulzmann Buch „Historische Orgeln in Baden“ 1980, Abnahmegutachten Orgelbau Martin Vier
Glockengeschichte: Glockenseite der Erzdiözese Freiburg
Internetseite der Pfarrgemeinde
Seite des Baufördervereines

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