FACEBOOK   INSTAGRAM   YOUTUBE

Orgel: Küssnacht am Rigi – St. Peter und Paul

ACHTUNG: Liebe Besucher/innen, wir bitten Sie keine Inhalte wie Texte und Bilder vom Orgel-Verzeichnis auf andere Seiten/Medien zu übertragen (Datenschutz).

Für Anfragen kontaktieren Sie bitte das Orgel-Verzeichnis über das Kontaktformular.

Gebäude oder Kirche

St. Peter und Paul

Konfession

Katholisch

Ort

Küssnacht am Rigi

Postleitzahl

6403

Bundesland / Kanton

Kanton Schwyz

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Glockenvideo von User Robin Marti KirchenGlocken auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Nach der Einweihung der neuen Kirche im Jahr 1710 wird eine Orgel erstellt.
1780 entsteht eine einmanualige Orgel des Baarer Orgelbauers Carl Josef Maria Bossart I/14.
Die Pflege und Instandsetzungsarbeiten führte ab 1796 Franz Josef Remigius Bossart.
1880 Orgelneubau im bestehenden Gehäuse unter Verwendung einiger bestehender Register durch Orgelbauer Johann Andreas Otto (Luzern) II/20. Friedrich Haas betreute diesen Neubau als Experte mit. Otto erlernte Orgelbau bei Haas.
1934 Bau einer pneumatischen Taschenladenorgel mit freistehendem Spieltisch und Freipfeifenprospekt durch Orgelbau Th. Kuhn A.-G. (Männedorf/ZH) II/30 + 1 Transmission. Als Experte wirkte Pater Stefan Koller (Einsiedeln) und Ernst Wipfli (Küssnacht am Rigi). Im Neubau wurden noch Bossart-Register verwendet, welche im Orgelneubau in Gachnang wiederverwendet wurden.
1945 Renovierung und Umdisponierung durch die Erbauerfirma.

Derzeitige Orgel

1965 Schleifladenorgel mit freistehendem Spieltisch, mechanischer Spiel- und elektropneumatischer Registertraktur, erbaut von Orgelbau Walter Graf AG (Sursee) III/37 – Einweihung am Samstag 09. Oktober 1965.
1982 und 1997 Renovierungen durch die Erbauerfirma.
2007 Restaurierung und Bau eines neuen freistehenden Spieltisches mit Setzeranlage, Umstellung der Registertraktur auf elektrische Traktur und geringfügige Dispositionsänderung durch die Erbauerfirma III/38.
2019 Renovierung des Werkes.

Disposition

Disposition ab 2007

I Hauptwerk C – g“‘

Bourdon 16′

Prinzipal 8′

Rohrflöte 8′

Gemshorn 8′

Octave 4′

Koppelflöte 4′ vor 2007 Nachthorn 4′ jetzt SW

Quinte 2 2/3′

Waldflöte 2′

Terz 1 3/5′

Mixtur 2′ 4-fach rep. g°/d’/d“

Zinke 8′

II Rückpositiv C – g“‘

Gedackt 8′

Quintatön 8′

Praestant 4′

Rohrflöte 4′

Octave 2′

Larigot 1 1/3′

Zimbel 1′ 4-fach rep. e°/e’/a’/e“

Krummhorn 8′

III Schwellwerk C – g“‘

Prinzipal 8′

Hohlflöte 8′

Salicional 8′

Unda maris 8′ ab c°

Fugara 4′

Nachthorn 4′ vor 2007 Koppelflöte 4′ jetzt HW

Flageolet 2′

Scharf 1 1/3′ 4-fach rep. d°/d’/d“

Trompette harm. 8′

Clairon 4′

Tremolo

 

Pedal C – f‘

Prinzipalbass 16′

Subbass 16′

Prinzipal 8′

Spillpfeife 8′

Octave 4′

Mixtur 2 2/3′ 4-fach

Posaune 16′

Trompete 8′

 

Disposition 1934 – 1965 gemäss Kuhn Orgelbau

I Hauptwerk C – g“‘

Quintatön 16′ nach 1945 Rohrgedackt 8′

Principal 8′

Bordun 8′

Rohrflöte 8′ nach 1945 Spitzflöte 8′

Salicional 8′

Octave 4′

Flöte 4′

Quinte 2 2/3′

Octave 2′

Mixtur 4-6 fach 2′

Englisch Horn 8′

II Schwellwerk C – g“‘

Bordun 16′

Principal 8′

Gedackt 8′

Viol 8′

Praestant 4′

Flöte 4′

Nazard 2 2/3′

Waldflöte 2′

Terzflöte 1 3/5′

Mixtur 4-fach 1 1/3′

Zimbel 3-fach 1/4′

Trompette harmonique 8′

Clairon 4′

Tremulant

Pedal C – f‘

Principal 16′

Subbass 16′

Echobass 16′ Tr. II

Praestant 8′

Flöte 8′

Choralbass 4′

Posaune 16′

 

Disposition Otto-Orgel 1880 – 1934 gemäss P. Fasler

I Hauptwerk C – f“‘

Bourdon 16′

Prinzipal 8′

Bourdon 8′

Gamba 8′

Flöte 8′

Oktave 4′

Flauto 4′

Quinte 2 2/3′

Oktave 2′

Mixtur 2-3 fach 2 2/3′

II Echowerk C – f“‘

Liebl. Gedeckt 8′

Salicional 8′

Dolce 8′

Flöte 4′

Klarinette 8′

Pedal C – d‘

Prinzipal 16′

Subbass 16′

Oktavbass 8′

Cello 8′

Trompete 8′

 

 

Spielhilfen

Spielhilfen seit 2007

Linke Seite: III-II, III-I, II-I, verschließbare Setzer-Ebenen
Mitte oberhalb Manual III: Ebenen auf/ab H, Z, Digitalanzeige
Rechte Seite: L, S, USB-Anschluss, I-P, II-P, III-P, Licht, Schlüsselmotor, Sequenzer rückwärts/vorwärts
Spieltisch Druckknöpfe unter Manual I: S (Setzer), 0 – 4, Sequenzer rückwärts/vorwärts, 5 – 9, R (Rücksteller)
Fuß: III-II, III-I, II-I, Cresc. 1, Cresc. 2, Sequenzer rückwärts als Pistons, Crescendo (Walze), Schweller (Schwelltritt II), Sequenzer vorwärts, Tutti, Zg. ab als Pistons

Spielhilfen 1965

2 freie Kombinationen, Mixturen- und Zungenabsteller, Man. 16′ ab
III-II, III-I, II-I, I-P, II-P, III-P, Walze, Schwelltritt III

Kuhn-Orgel 1934 – 1965 – gemäss Orgelbau Kuhn – Link

2 freie Kombinationen
II/I, I/P, II/P, Super II/I, Super II, Sub II/I, MF, Tutti, Autom.Ped.Umsch., Zungen ab, Man. 16′ ab

Spielhilfen Otto-Orgel 1880 – 1934

II/I, I/P, II/P

Spielhilfen Bossart-Orgel 1780 – 1880

Pedalkoppel

Gebäude oder Kirchengeschichte

1036 erste Erwähnung einer Kirche.
1488 – 1489 Bau einer Kirche im gotischen Kirche.
1708 Abtragung der Kirche.
1708 – 1710 Bau der heutigen Kirche nach Plänen von Kapuzinerpater Marquard Imfeld (Stans), ausgeführt wurde der Kirchenbau durch Baumeister Josef von Brüel (Blumenegg/Schattdorf) – Einweihung am 21. September 1710.
1712 Entstehung der Altäre.
1786 – 1787 Kanzel.
1821 Aufzug einer Glocke des Giessers Rosenlächer (Konstanz).
1863 – 1865 umfangreiche Renovierung der Kirche. Es entsteht ein neues Blatt des Hochaltares von Maler Melchior Paul von Deschwanden (Stans).
1868 Aufzug zweier Glocken der Giesserei Rüetschi (Aarau) – Nominale c‘ (1821) + e‘ (1868) + g‘ (1405) und c“ (1868). Im Dachreiter und der Turmlaterne befinden sich noch drei weitere Glocken e“ + g“ und c“.
1874 Abtragung des Beinhauses.
1947 Bau der Muttergotteskapelle neben der Pfarrkirche.
1963 Vergrösserung und Neugestaltung der Kirche nach Plänen des Architekten Peter Deucher (Baden).
1990 Aussenrenovierung.
1997 umfangreiche Innenrenovierung.
2010 Renovierung des Glockenstuhles und des Geläuts.
2012 Innensanierung der Kapelle.
2015 wird die Pfarrkirche mit einer neuen LED-Beleuchtung ausgestattet.
2019 Innenreinigung der Wände der Pfarrkirche.

Die Kreuzigungsgruppe stammt aus dem 15. Jahrhundert aus der vorherigen Kirche.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: zitiert aus der Broschüre „Die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Küssnacht am Rigi“
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt – eigene Sichtung und Spiel am 21. April 2019, vor 1934 Peter Fasler Seite Orgel-Verzeichnis Schweiz – Link, Website Orgelbau Kuhn Portrait der Orgel von 1934 – Link
Glockenvideo von User Robin Marti KirchenGlocken auf Youtube – Kanal

Internetauftritt der Pfarrei Küssnacht am Rigi

PARTNER | IMPRESSUM | Datenschutz | Cookie-Richtlinie (EU) | designed by st-reway.de

You cannot copy content of this page