Orgel: Küssaberg / Kadelburg – Bergkirche
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Gebäude oder Kirche
BergkircheKonfession
EvangelischOrt
Küssaberg / KadelburgPostleitzahl
79790Bundesland / Kanton
Baden-WürttembergLand
DeutschlandBildergalerie + Videos
Bergkirche Kadelburg
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Video der Kirche „Bergkirche Kadelburg – Eine kurze Vorstellung in Bildern…“ von dem Kanal Bergkirche-Kadelburg – Link
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Orgelgeschichte
1843 Orgelneubau einer mechanischen Schleifladenorgel durch Orgelbauer Johann Peter Nägele (Konstanz) I/8.
1865/66 Instandsetzung der Orgel durch Fridolin Merklin (Freiburg im Breisgau).
1872 wird eine Erweiterung der Orgel um ein Salicional 8′ von Orgelbauer Fridolin Merklin (Freiburg) offeriert.
1879 Übernahme der Orgelwartung durch Orgelbauer Fridolin Merklin.
Ab 1886 wird das Instrument von Orgelbau Friedrich Wilhelm Schwarz (Überlingen am Bodensee) gewartet und überarbeitet. Die Orgel erhält zusätzlich das Register Salicional 8′.
Das geteilte Pedal (Repetition) wird zu einem späteren Zeitpunkt entfernt und das Pedal auf 27 Töne ausgebaut.
1925 Abschluss eines Wartungsvertrag mit Orgelbau E.F.Walcker & Cie (Ludwigsburg/Württemberg) mit einem folgenden Angebot für einen Orgelneubau einer pneumatischen Orgel II/10 + 1 Transmission.
1933 entstehen Planungen zu einem Orgelneubau bzw. Umbau unter Verwendung des brauchbaren Materials der bisherigen Orgel.
1936 Neuaufbau und Erweiterung des Werkes mit elektrischer Traktur und freistehendem Spieltisch unter Verwendung der bestehenden Register und der bestehenden Windlade des ersten Manuals durch Orgelbauer Carl Heß (Durlach) II/14 + 2 Gruppenregister, 1 Windabschwächung und 2 Extensionen.
Derzeitige Orgel:
1977 rein mechanische Schleifladenorgel mit mittig fest eingebautem Spieltisch, erbaut in das Nägele-Gehäuse unter Verwendung eines Teiles des erhaltenen historischen Materials durch Orgelbau Fischer & Krämer (Endingen am Kaiserstuhl) II/13 mit 2 Vorabzügen. Die Pedalregister werden mittels Rastentritten registriert. Das Pfeifenwerk des Pedals befindet sich in einem oben offenen Gehäuseanbau hinter dem Prospekt.
Disposition
I Hauptwerk C – g“‘Offenflöte 8′ C – GS Metall ged., innen; A – ds“‘ Prospekt, offen – Anm. 1; ab e“‘ innen, Metall Principal 4′ Metall Kleingedeckt 4′ Holz ged.; ab cs“ Metall offen Blockflöte 2′ Metall, konisch Mixtur 4 f. 1 1/3′ Metall – rep. c°/c’/c“/cs“‘
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II Positiv C – g“‘Bourdon 8′ Holz ged.; ab d“‘ Metall offen Rohrflöte 4′ Metall rohrged.; ab fs“ Metall offen Doublette 2′ Metall Sesquialter 2 2/3′ + 1 3/5′ Metall – VZ Quinte 2 2/3′ Zimbel 3 f. 1′ Metall – VZ Octave 1′ – rep. a°/a’/a“ (Octave 1′ rep. bei a“ zu e“)
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Pedal C – f‘Subbaß 16′ als Rastentritt, Holz ged. Gedeckt 8′ als Rastentritt, Holz ged. Flöte 4′ als Rastentritt, Metall rohrged.
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Prospektpfeifen
Anmerkung 1 – Offenflöte 8′ im Prospekt : A – g° Mittelfeld; gs° – ds“‘ Aussenfelder
Zusammensetzung Mixtur HW
C 1 1/3′ + 1′ + 2/3′ + 1/2′
c° 2′ + 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
c‘ 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′ + 1′
c“ 4′ + 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′
cs“‘ 8′ + 4′ + 2 2/3′ + 2′
Zusammensetzung Zimbel POS
C 1′ + 2/3′ + 1/2′
a° 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
a‘ 2′ + 1 1/3′ + 1′
a“ 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′
Hess 1936 (Neuaufbau / Umbau)
I Hauptwerk C – g“‘Bourdon 8′ alt, Zinn, ged.; fs“’/g“‘ neu Prinzipal 4′ ab f‘ alt, innen; C – e‘ neu im Prospekt; fs“’/g“‘ neu Klein Gedeckt 4′ alt, Zinn; fs“’/g“‘ neu Oktav 2′ C – e° Prospekt, neu; ab f° alt; fs“’/g“‘ neu Mixtur 1 1/3′ 3-fach 2 Chöre alt; fs“’/g“‘ neu Zarttrompete 8′ neu, aufschlagend
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II Schwellwerk C – g“‘Hornprinzipal 8′ C – H Zink; ab c° Zinn; neu Salicional 8′ C – H Holz, alt; c° – h° Zink; ab c‘ Zinn; neu Rohrflöte 4′ C – d“ alt; ab ds“ neu; Zinn Quint 2 2/3′ C – G Zink; ab GS Zinn; neu Waldflöte 2′ Zinn; neu Terz 1 3/5′ Zinn; neu Sesquialtera 2-fach (Gruppenregister aus Quint 2 2/3′ und Terz 1 3/5′) Echokornett 3-fach (Gruppenregister aus Quint 2 2/3′ / Waldflöte 2′ / Terz 1 3/5′) Tremolo
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Pedal C – f‘Subbass 16′ Holz ged., alt bis auf 12 neue Pfeifen Zartbass 16′ Windabschw. Subbass 16′ Oktavbass 8′ alt bis auf 12 neue Pfeifen Choralbass 4′ Ext. aus Oktavbass 8′ Bauernflöte 2′ Ext. aus Oktavbass 8′ / Choralbass 4′ |
Disposition nach 1886
Manual C – f“‘Copel 8′ Holz ged. Rohrflöte 8′ gedeckt nur von Holz Salicional 8′ neu; Zinn Principal 4′ Prospekt, Zinn Copelflöte 4′ von Holz und gedeckt Superoctav 2′ Zinn Mixtur 1 1/2′ 2-fach Zinn
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Pedal C – f° (rep. c°)Subbass 16′ Holz ged. Octavbass 8′ Holz offen |
Disposition der Nägele-Orgel
Manual C – f“‘Copel 8′ Holz ged. Rohrflöte 8′ gedeckt nur von Holz Principal 4′ Prospekt, Zinn Copelflöte 4′ von Holz und gedeckt Superoctav 2′ Zinn Mixtur 1 1/2′ 2-fach Zinn
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Pedal C – f° (rep. c°)Subbass 16′ Holz ged. Octavbass 8′ Holz offen |
Spielhilfen
Fuß: II- I, II – P, I – P als Rastentritte auf der linken Seite
Die Pedalregister befinden sich als Rastentritte auf der rechten Seite. Das Pfeifenwerk des Pedals ist in einem oben offenen Gehäuseanbau hinter dem Prospekt untergebracht.
Spielhilfen Hess-Orgel
II/I, II/P, I/P als Registerwippen (wechselwirkend zu Pistons)
Druckknöpfe unter erstem Manual: Handregister ab, Walze ab, Zungen ab, Tutti (alle Register und Koppeln)
Fuss: II/I, II/P, I/P als Pistons, Walze, Schwelltritt II
Spielhilfen Nägele-Orgel
Pedal-Copplung
Gebäude oder Kirchengeschichte
1828 wird ein Baugrundstück für den Kirchenbau durch die Gemeinde erworben.
1829 – 1832 Bau der Bergkirche in Kadelburg im Weinbrennerstil nach Plänen des Architekten Sebastian Fritschi (Tiengen) – Grundsteinlegung 1829 – Einweihung am 9. September 1832.
1832 – 1835 Guss und Aufzug eines dreistimmigen Geläuts durch Giesser Rüetschi (Aarau).
1905 Renovierung der Kirche.
1917 werden zwei Glocken zu Rüstungszwecken abgegeben.
1922 Ersatz der beiden abgegebenen Glocken, Giesserei Gebrüder Bachert (Karlsruhe).
1942 erneute Abgabe zweier Glocken.
1946 Renovierung der Kirche und Überdeckung der Ausmalung.
1950 erhält die Gemeinde eine Glocke zurück, welche in Hamburg gelagert war. Zusätzlich wird eine neue Glocke der Giesserei Bachert aufgezogen.
1956 Renovierung der Kirche.
Nach 2017 Erneuerung des Aussenbereiches der Kirche.
2000 – 2001 umfangreiche Innen- und Aussenrenovierung nach Plänen des Architekten Rainer Grübner (Weilheim) unter Beratung von Anne Sick vom Bauamt des Oberkirchenrates Karlsruhe – Einweihung am 9. September 2001. Der Chorraum wird neu gestaltet. Das Altarbild ist ein Werk von Bernd Salfner. Von dieser Ausmalung ist eine Stelle an der Seitenwand freigelegt und von Eberhard Grether (Freiburg) restauriert worden.
2007 Aufzug einer vierten Bachert-Glocke – Nominale c“ (1950) + es“ (1833) + f“ (2007) + g“ (1922)
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Andreas Schmidt
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben vor Ort, Geschichtstafeln, zitiert von der Seite der Badischen Landeskirche – Link und von der Seite der Kirchgemeinde – Link folgend, zitiert aus dem Bericht von Silvia Carmen Baumgartner (Küssaburg) im Heft Baische Heimat 03/2005, Glockengeschichte zitiert von der Seite glocken.TV – Link
Orgelgeschichte: Eigene Sichtungen und Spiel 1986 und 2026, Konzert mit Brita Schmidt-Essbach sel. am 15. April 1984, Orgelarchiv Schmidt – Horst Georg Schmidt „Die Orgeln des Landkreises Waldshut“ 1989 – Isele-Verlag, zitiert aus den Orgelakten der evangelischen Kirchengemeinde Kadelburg – herzlichen Dank an Pfarrerin Kaiser
Glockenvideo von User Glocken.tv auf Youtube – Link
Video der Kirche „Bergkirche Kadelburg – Eine kurze Vorstellung in Bildern…“ von dem Kanal Bergkirche-Kadelburg – Link




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