Orgel: Kronach / Ziegelerden – Filialkirche St. Michael
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Gebäude oder Kirche
Filialkirche St. MichaelKonfession
römisch-katholischOrt
Kronach/ZiegelerdenPostleitzahl
96317Bundesland / Kanton
BayernLand
DeutschlandBildergalerie + Videos
Orgelgeschichte
1959 Aufstellung durch Eusebius Dietmann (Lichtenfels) als Op.130, elektropneumatische Taschenlade, II/16. Der Spieltisch dürfte von Laukhuff stammen und war augenscheinlich auf 21 Register projektiert, die aber nicht auf der Lade angelegt sind.
Seither regelmäßige Wartungen durch Orgelbau Hey (Urspringen/Rhön).
2026 Orgel vorhanden und gut spielbar, sehr klangschön.
Disposition
Manual I – Hauptwerk C – g“‘Prinzipal 8′ Prospekt, Metall offen mit Seitenbärten Nachthorn-Gedackt 8′ C-g#° Holz gedeckt, ab a° Metall gedeckt, Seitenbärte und schmale Labiierung Gemshorn 4′ Metall, konisch Querflöte 4′ Metall, sehr weite Mensur Oktav 2′ Metall offen Mixtur 4 fach 1 1/3′ rep. c°, c‘, c“, c“‘ 2x Vakant |
Manual II – Hinterwerk C – g“‘Liebl. Gedeckt 8’* Metall gedeckt, ab g#“‘ Metall offen (Superkoppel) Salicional 8’* Metall zylindrisch Prinzipal 4’* Metall offen Rohrflöte 4’* Metall, bis g“ Rohrflöte, folgend Metall offen konisch Quinte 2 2/3′ Metall, weite Mensur Waldflöte 2′ Metall, zylindrisch Terz 1 3/5′ Metall, zylindrisch 1x Vakant |
Pedal C – f‘Subbass 16′ Holz gedeckt Violon 16′ C-F Holz, 8’+5 1/3′, ab F# Holz offen Gedeckt 8′ Holz gedeckt 2x Vakant |
*bis g4 ausgebaut
Spielhilfen
Registerschalter rechts außen: II – I, I – Pedal, II – Pedal, Unter=koppel II – I, Ober=koppel II – I [nicht ausgebaut, nur Oberoktavkoppel in 4 Registern vorhanden]
Über den Registerschaltern: Schalter für freie Kombination
Drücker in der Vorsatzleiste unter Manual I: Fr. Komb., Piano, Tutti, Auslöser
Gebäude oder Kirchengeschichte
29. September 1946 erste Feier eines Gottesdienstes im Gasthaus Möckel (Ziegelerden) nach Einrichtung einer Seelsorgestelle vor Ort.
1947 Gründung eines Kirchenchores sowie des Kirchbauvereins, erstmalige Sammlung von Spenden für die neue Kirche.
18. September 1949 Grundsteinlegung für die Kirche St. Michael in Ziegelerden. Das Gotteshaus wurde aus Sandstein erbaut. Für den Bau des weithin sichtbaren Gotteshauses wurde ein eigentlich stillgelegter Steinbruch nochmals wieder eröffnet. Die Erdarbeiten wurden aus Kostengründen in Handarbeit ohne Maschinen ausgeführt.
12. November 1950 Weihe der Filialkirche auf das Patrozinium des Hl. Michael durch Erzbischof Josef-Otto Kolb (Bamberg).
1953 konnte eine erste Glocke angeschafft werden. Sie stammte vermutlich von der Gießerei Lotter (Bamberg) und hing vorher im Läutturm der Kriegergedächtniskapelle in Ziegelerden.
1980 Anschaffung dreier weiterer Läuteglocken.
2018 Renovierung, Neuanstrich des Inneren und Installation einer neuen Beleuchtung.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Johannes Richter
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Johannes Richter, Sichtung vor Ort und Spiel 2026
Orgelgeschichte:
-Sichtung vor Ort am Instrument
Kirchengeschichte:
-Pfarrei Kronach (Hrsg.): „St. Michael in Ziegelerden“ in: Seelsorgebereich Kronach (Webauftritt), abgerufen am 24. Juli 2026
-Völkl, Ralf: „Ziegelerden: Kirche erstrahlt in neuem Lichterglanz“ in: Neue Presse Coburg, 30. September 2018, abgerufen am 24. Juli 2026
-Ders.: „Ziegelerden: Ein sichtbares Zeichen des Glaubens“ in: Neue Presse Coburg, 18. November 2020, abgerufen am 24. Juli 2026




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