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Orgel: Kriegstetten – St. Mauritius

Gebäude oder Kirche

St. Mauritius

Konfession

Katholisch

Ort

Kriegstetten

Postleitzahl

4566

Bundesland / Kanton

Kanton Solothurn

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Glockenvideo von User GlockenTV auf Youtube: Kriegstetten (CH – SO) Glocken der kath. Kirche St. Mauritius



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1846 Orgelneubau einer zweimanualigen Schleifladenorgel durch Orgelbauer Josef Schaxel (Benfeld/Frankreich) II/18.
1894 Renovierung des Werkes durch Orgelbau Goll (Luzern).

Derzeitige Orgel

1922 röhrenpneumatische Taschenladenorgel mit freistehendem Spieltisch vor Prospekt (Blickrichtung Chorraum), erbaut unter Verwendung einiger Schaxel-Register und des Gehäuses in veränderter und erweiterter Form als Opus 532 von Orgelbau Goll & Co., Orgelbaugeschäft (Luzern) II/28 + 3 Transmissionen.
1985 Renovierung und geringfügige Umdisponierung und Erneuerung einiger Register durch die Erbauerfirma.
2013 Instandsetzung und Ausreinigung durch Goll.
2021 Renovierung durch Orgelbau Goll.

Disposition

 

I Hauptwerk C – g”’

Bourdon 16′

Principal 8′

Bourdon 8′

Gamba 8′

Flöte 8′

Salicional 8′ Tr. II

Octave 4′

Flöte 4′

Octav 2′ 1985 (vorher Dolce 8′)

Cornett 3-5 fach 8′

Mixtur 4-5 fach 2 2/3′

 

II Schwellwerk C – g”’

Still-Gedackt 16′

Liebl. Principal 8′

Orchesterflöte 8′

Bourdon 8′

Quintaton 8′

Salicional 8′

Aeoline 8′

Voix céleste 8′ ab c°

Principal 4′ 1985 (vorher Viola 8′)

Travers Flöte 4′

Scharf 3-4 fach 1 1/3′ 1985 ( vorher Harmonia aetherea 2-fach 2 2/3′)

Trompette harmonique 8′

Clarinette 8′

Tremolo

Pedal C – f’

Violonprincipal 16′

Subbass 16′

Echobass 16′ Tr. II

Flötenbass 8′

Aeolsbass 8′ Tr. II

Octave 4′ 1985 (vorher Cello 8′)

Posaune 16′

 

Spielhilfen

1 freie Combination (Stiftzüge oberhalb der Registerwippen)
Linke Seite: Autom. Pedalschaltung, Clarinette 8′ ab
Rechte Seite: Anzeige Crescendo, Trompette harmonique 8′ ab, Posaune 16′ ab
Registerwippen: Superoktav Kopplung II (g””), Pedal Kopplung II, Superoktav Kopplung II.-Ped., Pedal Kopplung I, Suboctav Kopplung II – I (ab c°), Manual Kopplung II – I, Superoctav Kopplung II – I (g””), 1 Vacat (Nummer 1)
Spieltisch unter Manual I: Freie Combination (an), 0 (Auslöser), P., MF., F., FF., TT.
Fuß: Walze (Tritt), Schwelltritt II

Gebäude oder Kirchengeschichte

1276 wird eine Kirche St. Mauritius in Kriegstetten erwähnt.
1512 Bau einer grösseren Kirche.
1532 – 1577 Stillegung der Kirche auf Grund eines Verbotes für die Abhaltung von katholischen Messen seitens des grossen Rates von Bern. Die Messen wurden in dieser Zeit in der Kapelle Hüniken bei Aeschi gefeiert. 1577 wird wieder Messe in Kriegstetten gehalten.
1585 Bau der Friedhofskapelle St. Theodul (Abbruch 1833).
1644 Bau des Kirchturmes.
1680 entsteht der heute noch vorhandene Taufstein.
1841 – 1844 Bau der heutigen Kirche nach Plänen des Architekten Robert Roller (Burgdorf) – Einweihung 29. September 1844.
1843 Entstehung der Altäre mit Blättern des Malers Paul von Deschwanden (Stans). Die Kanzel stammt von Johann G.Lüthy.
1891 neuer Hochaltar von Théophile Klemm (Colmar). Die Statuen des Urs und Viktor und weitere Statuen stammen von Joseph Pfluger (Solothurn).
1907 – 1908 Umgestaltung des Kirchenraumes zu einem Hallenraum mit Säulen durch Architekt August Hardegger (St.Gallen) – Einweihung 06. September 1908. Die kleinen Rundgemälde an den Altären und das Deckengemälde stammen grösstenteils von einem Maler Büttler (Luzern). Die Seitenaltäre und die neue Kanzel sind Werke von Carl Glauner (Wil/SG), die Glasfenster stammen von Friedrich Berbig (Zürich).
1921 Erhöhung des Kirchturmes.
1934 Aufzug von fünf Glocken der Giesserei Rüetschi AG (Aarau) – Nominale a° + cis’ + e’ + fis’ + a’.
1949 Aussenrenovierung.
1967 Fertigstellung einer Sakristei.
1973 umfangreiche Kirchenrenovierung.
1985 Fassaden- und Turmrenovierung. In der Kirche befindet sich eine gotische Madonnen-Statue aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts – Urprungsort unbekannt.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt und Roman Hägler
Kirchengeschichte: Wikipedia-Artikel mit Angaben zur Kirchengeschichte, Zitiert aus Schweizerischer Kunstführer GSK / SHAS / SSAS aus dem Jahr 2012 – ISBN 978-3-03797-065-2 – Autoren Dr.Phil., lic. theol. Fabrizio Brentini und Dr.theol.Rudolf Schmid (Pfarrer in Kriegstetten), persönliche Angaben vor Ort von Pfarrer Rudolf Schmid
Orgelgeschichte: Bestandesaufnahme Horst und Andreas Schmidt 1990 und 2017, Auskunft Besichtigung mit OSV Andreas Zwingli
Glockenvideo von User GlockenTV auf Youtube: Kriegstetten (CH – SO) Glocken der kath. Kirche St. Mauritius

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