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Orgel: Kirchzarten – St. Gallus

Gebäude oder Kirche

St. Gallus

Konfession

Katholisch

Ort

Kirchzarten

Postleitzahl

79199

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

Hauptorgel

 

Positiv

 

J.S.Bach Triosonata No.1 in E flat Major 1.mov BWV525 – Video User hamayamegumi0404 auf Youtube



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Vor 1804 ist eine Orgel vorhanden.
1805 Orgelneubau durch Orgelbauer Xaver Bernauer (Staufen) I/12.
1818 Reparatur durch Orgelbauer Josef Scherzinger (Furtwangen).
1823 Reparatur durch Orgelbau Mathias Martin (Waldkirch).
1845 Anstrich des Orgelgehäuses durch Vinzenz Hauser.
1854 Gutachten von Orgelbauer Josef Merklin (Freiburg), welches die gute Qualität der Bernauerorgel würdigt, lediglich fehlende sanfte Register bemängelt.
1877 Reparatur und Erweiterung um ein Salicional durch Orgelbau Gustav Merklin (Freiburg).
1936 Orgelneubau mit elektropneumatischen Kegelladen und freistehendem Spieltisch in das Bernauer-Gehäuse unter Verwendung einiger vorhandener Register durch Orgelbauer Willy Dold (Freiburg/Breisgau) II/25.

Derzeitige Orgel

1991 mechanische Schleifladenorgel mit eingebautem Spieltisch, erbaut als Opus 566 im elsässisch-franzöischen Stil in das Bernauer-Gehäuse von Orgelbau Metzler Orgelbau AG (Dietikon/Schweiz) II/28. Diposition Professor Hans Musch.
1998 Orgelneubau einer mechanischen Schleifladentruhe im Chorraum als Opus 598 von Orgelbau Metzler I/4 ohne Pedal.

Disposition

Hauptorgel

I Positiv C – f”’

Suavial 8′ ab G (C-Fis mit Gedackt)

Gedackt 8′ teilw. Altbestand Bernauer

Principal 4′

Rohrflöte 4′

Nasard 2 2/3′

Octave 2′

Flöte 2′

Terz 1 3/5′

Larigot 1 1/3′

Scharf 3-4 fach 1′

Krummhorn 8′

Tremulant für beide Manuale

II Hauptwerk C – f”’

Principal 8′

Hohlflöte 8′

Salicional 8′ teilw. Altbestand 1877

Octave 4′

Spitzflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Doublette 2′

Cornet 5-fach 8′ ab c’

Mistur 4-fach 1 1/3′

Trompete 8′

Vox humana 8′

Pedal C – f’

Subbass 16′

Octavbass 8′

Octave 4′

Mixtur 3-fach 2′

Fagott 16′

Trompete 8′

Truhenorgel

Manual C – d”’

Gedackt 8′

Flöte 4′

Principal 2′

Quinte 1 1/3′

Disposition 1805

Manual C – d”’

Principal 8′

Bourdon 8′

Octav 4′

Flöt 4′

Quint 3′

Dublet 2′

Cornet 5-fach ab c’

Mixtur 4-fach

Pedal C – c°

Subbass 16′

Octavbass 8′

Flötbass 4′

Trompetbass 8′

 

Spielhilfen

Manualschiebekoppel I/II
Fuss: II/P, I/P als Fussrasten

Truhe: Keine Spielhilfen

Gebäude oder Kirchengeschichte

Vor 1000 soll eine Kirche existiert haben, vermutlich aus der Zeit der Schenkungen an St. Gallen im 8. bzw. 9. Jahrhundert.
11. Jahrhundert Anbau eines Massiven Kirchenturmes.
13. Jahrhundert Erwähnung einer Kirche, welche die durch Brand zerstörte Vorgängerkirche ersetzt.
1505 – 1510 Umbau im gotischen Stil, Erhöhung des Kirchturmes, Erweiterung des Langhauses und Bau einer Vorhalle.
1513 Einweihung der Kirche und erneute Weihe der drei Altäre.
15. / 16. Jahrhundert Kreuzigungsgruppe von Johann Michael Hartmann (Luzern).
1600 Turmuhr.
1620 Erwerb des Hochaltares der Kartäuser aus Freiburg.
1666 neue Seitenaltäre von Johann Conrad Winterhalder (Kirchzarten).
1670 – 1671 Verlängerung der Kirche nach Westen.
1683 Hochaltar von Franz Hauser – die Gemälde stammen von Johann Caspar Brenzinger (St.Blasien). Die Schnitzereien stammen vermutlich von Franz Hauser (Kirchzarten), welchem auch die Seitenaltäre und die Kanzel zugeschrieben werden. Der Turm wird repariert und erhält eine neue Bemalung.
1699 Vesperglocke von Thouvenet (Lothringen).
1702 entsteht die Madonna des Hochaltares und die 15 Geheimnisse durch Maler Franz Hauser.
1737 Umgestaltung der Fenster und der Decke. Die Deckengemälde und 12 Apostel stammen von Hans Michael Saur (Freiburg).
1763 Seitenaltäre und Kanzel von Franz Anton Xaver Hauser (Freiburg).
18. Jahrhundert Ölberggruppe von Matthias Faller (St.Märgen), Taufstein.
1818 Chorgestühl aus dem Kloster Günterstal.
1857 Anbau an der Vorhalle, dort wird Fallers Ölberg aus dem Jahr 1745 eingefügt.
1868 Tabernakel von Franz Otto Glänz (Freiburg).
1887 Renovierung der Kirche und neue Fassung der Altäre.
1904 Anbau der Sakristei.
1934 neuer Aussenputz.
1936 Weihe von Glocken der Giesserei Grüninger.
1946 Rückführung der im Krieg abgegebenen Vesperglocke aus dem Jahr 1699 von Thouvenel (Lothringen).
1950 Ergänzung des Geläutes durch drei Glocken von Grüninger (Strass). Desweiteren befindet sich neben der Vesperglocke und den drei neuen Glocken noch eine Grüninger-Glocke von 1936 im Turm – Schlagtöne c’+ e’+ g’+ a’+ c”.
1959, 1962 – 1963 Renovierungsarbeiten, neue Chorfenster der Glaserei Isele-Frey (Freiburg). Der Hauptaltar wird durch Franz Baumann renoviert, die Nebenaltäre durch Geschöll (Freiburg).
1982 und 1998 Restaurierungen der Kirche.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Daten Bilder und Orgel: Rainer Ullrich und Christoph Mutterer
Kirchengeschichte: Wikipedia Artikel mit Informationen Hermann Brommer, Franz Xaver Kraus, Peter Johannes Weber, Eduard Hlawitschka
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt – Horst und Andreas Schmidt und Bernhard Sulzmann Ergänzungen aus Die Orgelbauerfamilie Martin Verlag Breitkopf & Härtel ISBN 13: 9783765100765
J.S.Bach Triosonata No.1 in E flat Major 1.mov BWV525 – Video User hamayamegumi0404 auf Youtube – Kanal
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