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Orgel: Lustenau / Kirchdorf – St. Peter und Paul

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Gebäude oder Kirche

Katholische Kirche St. Peter und Paul

Konfession

Römisch-Katholisch

Ort

Kirchdorf ( Lustenau )

Postleitzahl

6890

Bundesland / Kanton

Vorarlberg

Land

Österreich

Bildergalerie + Videos

 

Bild der Rieger-Orgel von 1940

Lustenau, Kirche, St. Peter und Paul, Orgel – Sammlung Klapper Helmut, Foto: Helmut Klapper, Vorarlberger Landesbibliothek Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz
Nadler Orgelaufnahmen

Permalink zur Kollektion



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1722 Ankauf einer Orgel aus Rankweil.
1807 Reparatur durch Orgelbauer Franz Anton Haaser (Stiefenhofen/Allgäu).
1833 Orgelneubau durch einen unbekannten Meister.
1846 – 1878 Reparaturen und Instandsetzungsarbeiten durch die Orgelbauer Bartholomäus Rischmann, Mathias Bilgeri, Josef Riedmann und Markus Grabher.
1904 Membranladenorgel mit pneumatischer Traktur, erbaut durch Orgelbauer Anton Behmann (Schwarzach/Vorarlberg) II/30.
1915 Reparatur an der Balganlage, Nachstimmung und Installation eines Meidinger Gebläses durch Orgelbau Behmann.
1917 Abgabe der Prospektpfeifen, welche 1919 durch neue Pfeifen von Behmann ersetzt werden.
1940 Orgelneubau mit elektropneumatischen Kegelladen unter Verwendung einiger Behmann-Register von 1904 durch Orgelbau Rieger (Schwarzach/Vorarlberg) III/37.
1954 Neuaufbau der Orgel mit neuem Gehäuse im umgestalteten Kirchenraum durch Orgelbau Karl Reinisch’s Erben/Pirchner.
1961 Überarbeitung des Spieltisches und der Elektrik durch Orgelbauer Walcker-Mayer (Mödling).
1970 Reparatur nach Störungen im Bereich des Spieltisches durch Orgelbauer Edmund Hohn (Dornbirn).

Derzeitige Orgel

1998 Schleifladenorgel mit fest eingebautem Spieltisch, mechanischer Spiel- und elektrischer Registertraktur, erbaut durch Pflüger Orgelbau (Feldkirch/Vorarlberg) II/36. Die relativ grosszügig disponierte Orgel füllt den akustisch speziellen Raum relativ dezent aus. Handwerklich und spieltechnisch handelt es sich um ein sehr schönes Instrument aus dem Hause Pflüger.

Disposition

Pflüger-Orgel

I Hauptwerk C – a”’

Bourdon 16′

Principal 8′

Hohlflöte 8′

Gemshorn 8′

Oktav 4′

Spitzflöte 4′

Quint 2 2/3′

Superoctav 2′

Terz 1 3/5′

Quint 1 1/3′

Cornett 5-fach 8′ ab f°

Mixtur 4-5 fach 1 1/3′

Trompete 8′

Clairon 4′

Tremulant

II Schwellwerk C – a”’

Holzprincipal 8′

Gedackt 8′

Gamba 8′

Schwebung 8′ ab c°

Octav 4′

Flöte 4′

Nazard 2 2/3′

Flöte 2′

Tierce 1 3/5′

Mixtur 4-fach 2′

Fagott 16′

Trompete harmonique 8′

Oboe 8′

Tremulant

Pedal C – f’

Principalbass 16′

Subbass 16′

Octavbass 8′

Gedacktbass 8′

Choralbass 4′

Nachthorn 2′

Rauschbass 4-fach 2 2/3′

Posaune 16′

Trompete 8′

 

Rieger-Orgel 1940 – ca. 1990 (Nadler/Pfarrarchiv)

I Hauptwerk C – g”’

Gedackt 16′

Principal 8′

Bourdon 8′

Salicional 8′

Octav 4′

Gemshorn 4′

Superoctav 2′

Mixtur 6-fach

Trompete 8′

II Positiv C – g”’

Gedackt 8′

Flute major 8′

Viola di Gamba 8′

Ital. Principal 4′

Rohrquintade 4′ 1940

Nasat 2 2/3′ 1940

Blockflöte 2′ 1940

Terz 1 3/5′ 1940

Scharf 4-5 fach 1940

Rankett 16′ 1940

Krummhorn 8′ 1940

Tremulant

III Schwellwerk C – g”’

Quintade 8′ 1940

Wienerflöte 8′

Unda maris 8′ 2-fach 1940

Fugara 4′

Querflöte 4′

Principal 2′ 1940

Kleinquinte 1 1/3′ 1940

Sifflöte 1′ 1940

Zimbel 3-fach 1940

Oboe 8′ 1940

Geigenregal 4′ 1940

Tremulant

Pedal C – f’

Principalbass 16′

Subbass 16′

Zartbass 16′ Abschw.

Octavbass 8′

Bassflöte 8′ Tr. Pos.

Choralbass 4′

Hintersatz 5-fach

Posaune 16′

Rankett 16′ Tr. Pos.

Krummhorn 8′ Tr. Pos.

Klarine 4′

Behmann-Orgel 1904 – 1939 (Nadler/Pfarrarchiv)

I Hauptwerk C – f”’

Principal 16′

Principal 8′

Bourdon 8′ gedeckt ab f’ doppelte Labien

Gamba 8′

Flaut major 8′ ab c’ doppelte Labien

Dolce 8′

Octav 4′

Gemshorn 4′

Flauto dolce 4′ ab c” überblasend

Octav 2′

Cornett 3-5 fach 8′ (ab C  2 2/3’+ 2′ + 1 3/5′, ab c° mit Octave 4′ ab g° mit Bourdon 8′)

Mixtur 4-5 fach 2 2/3′ keine Repetition (4’+2 2/3′ +2’+1 3/5′ ab c°+ Octave 4′)

Trompete 8′

II Manual C – f”’

Stillgedeckt 16′

Geigenprincipal 8′

Lieblich Gedeckt 8′

Wienerflöte 8′

Salicional 8′

Aeoline 8′

Voix celeste 8′ ab c° mit Aeoline kombiniert

Fugara 4′

Traversflöte 4′ ab c’ überblasend

Clarinette 8′ durchschlagend

Pedal C – d’

Principalbass 16′

Subbass 16′

Harmonikabass 16′

Quintbass 10 2/3′

Octavbass 8′

Cello 8′

Posaune 16′

 

Spielhilfen

Pflüger-Orgel

SW-HW II/I, HW-Ped I/P, SW-Ped II/P, Sequenzer links und rechts bei den Registergruppen, 3 verschliessbare Ebenen der Setzeranlage (8 Setzerplätze auf 96 Ebenen)
Unter Klaviatur I: S, 1 – 8, Sequenzer, Tutti, Auslöser
Fuss: SW-HW II/I, HW-Ped I/P, SW-Ped II/P als Pistons, Sequenzer rechts, Schwelltritt II, Walze, Sequenzer links

Rieger-Orgel

III/I, III/II, II/I, I/P, II/P, III/P, III 16′, III 4′, I/P 4′, II/P 4′, III/P 4′, III/I 16′, III/I 4′, II/I 16′, II/I 4′, I 4′, Walze, Schwelltritt III

Behmann-Orgel

II/I, I/P, II/P, Sub II/I, Super II/I, Generalkoppel, Generalauslöser, Calcant
Spieltisch unter Manual I: 0, PP, P, MF, F, FF, Volles Werk ohne Zungen, Volles Werk mit Zungen
Fuss: Walze, Kombinationstritte Principal-Chor, Gamben-Chor, Flöten-Chor, Trompeten-Chor

Gebäude oder Kirchengeschichte

1206 Zerstörung einer Kirche durch Flutung des Rheines.
Bis 1306 wird der Gottesdienst in einem Lokal gehalten, ehe 1306 eine neue Kirche entstand.
1548 erneute Zerstörung der Kirche durch Hochwasser.
1581 Bau einer Kirche.
1672 – 1677 wird anstelle der baufälligen Kirche eine neue Kirche auf dem heutigen Kirchplatz erbaut.
1696 Bau des Kirchturmes.
1737 Sanierung und Erhöhung des Kirchturmes.
1830 Abbruch der Kirche zu Gunsten eines grösseren Neubaus auf dem bestehendem Fundament.
1832 Einweihung der neuen Kirche, welche nach Plänen von Alois Negrelli von Moldelbe (Wien) errichtet wurde.
1833 Altarblatt von Johann Kaspar Weiss und Ölberggemälde von Anton Hämmerle (Lustenau).
1844 Weihe dreier neuer Glocken.
1873 – 1875 erfolgt ein grundlegender Umbau mit neuer Dachkonstruktion.
1905 Renovierung, Gemälde über dem Chorbogen von Alfons Luger (Dornbirn).
1907 Erneuerung des Hauptportales.
1922 Glockenguß durch die Böhlerwerke in Kapfenberg mit der Disposition: h°, c’, d’, f’, g’
1928 Neuer Aussenputz.
1951 bis 1953 erneuter Umbau der Kirche nach Plänen des Architekten Otto Linder (Stuttgart). Die Darstellung des Weltenrichters stammt von Franz und Josef Staud (Mühlen bei Steinach). Die Figuren Maria und Josef stammen von Josef Bachlechner (Hall in Tirol). Der Kreuzweg wurde von Alois Reich geschnitzt und die Fenstergestaltung stammt von der Tiroler Glasmalereianstalt (Innsbruck).
1953 – 1954 neue Fenster der Tiroler Glasmalereianstalt.
1959 – 1960 wird der Kirchturm überarbeitet.
1990 – 1991 Neugestaltung des Kirchenraumes nach Plänen der Architekten Kaufmann-Lenz-Dietrich (Schwarzach).

Glockenvideo: Arlberg09 Youtube

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien zur Orgel und Bilder Kirche und Orgel: Johannes Pommer, Andreas Schmidt und Roman Hägler
Orgelgeschichte: Johannes Pommer (Organist Kirchdorf und Bregenz Maris-Hilf), Buchreihe Hans Nadler Orgelbau in Vorarlberg und Liechtenstein ISBN-13: 978-3854300557
Kirchengeschichte: Wikipedia Artikel basierend auf Informationen von Hannes Grabher und Hugo Schnell
Glockenvideo: Arlberg09 Youtube Kanal
Pfarrei Lustenau Kirchdorf

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