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Orgel: Karlsruhe / Bulach – St. Cyriakus

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Gebäude oder Kirche

St. Cyriakus

Konfession

Katholisch

Ort

Karlsruhe / Bulach

Postleitzahl

76135

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

 

Glockenvideo „Karlsruhe-Bulach [D.-KA] – kath. Kirche St. Cyriakus, Geläutepräsentation (Turmaufnahme)“ von User Angelusglocke auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Nach 1840 Orgelneubau.

Derzeitige Orgel

1906 – 1907 pneumatische Kegelladenorgel erbaut in ein Gehäuse, welches Schreiner Martin Aigler (Eigler der Ältere) für einen Neubau von Johann Andreas Silbermann in der Baden-Badener Stiftskirche im Jahr 1753 erschaffen hatte als Opus 971 von Orgelbau Heinrich Voit & Söhne (Durlach). Bei dem Neubau von Voit wurden 49 Pfeifen des Bourdon 8′ von Silbermann übernommen.
1927 Renovierung und Bau eines Schwellkastens (Schwellwerk) für das zweite Manual durch Orgelbau Hess & Binder (Durlach).
1950 wird ein neues Gebläse eingebaut und eine geringfügige Dispositionsänderung vorgenommen durch Orgelbauer Ernst Steuer (Durlach).
1971 und 1989 werden Instandsetzungsarbeiten am Spieltisch, der Pneumatik und dem Register Harmonica vorgenommen u.a. von Orgelbau Vier (Friesenheim-Oberweier).
2006 Restaurierung des Werkes und Rekonstruktion der Orgel auf den Originalzustand von 1906 durch Steinmeyer-Orgelbau (Oettingen/Bayern) II/25 – Einweihung am 17. Dezember 2006.

2007 wird eine CD „100 Jahre Heinrich Voit & Söhne-Orgel in der katholischen Pfarrkirche St. Cyriakus Karlsruhe-Bulach“ Organum classics (CD 271059) Organist Michal Markuszewski mit Werken von Max Reger und Hugo Wolf.

Disposition

I Hauptwerk C – f“‘

Bordun 16′

Prinzipal 8′ rek. 2006

Gamba 8′

Flöte 8′

Gedackt 8′

Dulciana 8′

Oktave 4′

Hohlflöte 4′

Piccolo 2′

Cornett 5fach (3-5 fach) rek. 2006

Mixtur 3fach

Trompete 8′ rek. 2006

1 Vacat

II Manual C – f“‘

Prinzipal 8′

Liebl. Gedeckt 8′

Salicional 8′

Aeoline 8′

Vox coelestis 8′ ab c°

Fugara 4′

Flöte 4′

Harmonika 8′

Pedal C – d‘

Violonbass 16′

Subbass 16′

Oktavbass 8′

Flötbass 8′

Posaune 16′

 

 

Anordnung am Spieltisch von links nach rechts

Die Schreibweisen an den Wippen als Beispiel   –   8′ Prinzipal II

I Hauptwerk C – f“‘

1 Vacat

Trompete 8′

Cornett 5fach

Mixtur 3fach

Bordun 16′

Piccolo 2′

Oktave 4′

Prinzipal 8′

Gamba 8′

Hohlflöte 4′

Flöte 8′

Gedackt 8′

Dulciana 8′

II Manual C – f“‘

Aeoline 8′

Vox coelestis 8′

Liebl. Gedeckt 8′

Flöte 4′

Salicional 8′

Prinzipal 8′

Fugara 4′

Harmonika 8′

Pedal C – d‘

Flötbass 8′

Subbass 16′

Violonbass 16′

Oktavbass 8′

Posaune 16′

 

Spielhilfen

Oberhalb der Registerwippen
Linke Seite: Anzeige Windstand, Rechte Seite Anzeiger Generalschweller

Als Registerwippen: M IIxI K, M IxP. K, M IIxP. K, Sub-Okt. IIxI K, Super-Okt. I K, Tutti, Handregister ab, Walze ab, Piano Pedal

Rechte Seite neben den Klaviaturbacken: Kalkant

Fuß: Rollschweller (Walze), Schwelltritt Harmonica

Gebäude oder Kirchengeschichte

1388 wird einer erste Kirche in Bulach urkundlich genannt.
1535 wird der Ort Bulach der Markgrafschaft Baden-Baden zugesprochen.
Nach 1688 Zerstörung der Kirche im Pfälzischen Erbfolgekrieg.
Um 1700 Bau einer Kirche nach Plänen des Baumeisters Johann Michal Ludwig Rohrer (Ettlingen).
Bereits 1750 galt diese Kirche als abgängig.
1834 – 1837 Bau der heutigen Kirche im neoromanischen Stil als dreischiffige Basilika mit Doppeltürmen nach Plänen des grossherzoglichen Baudirektors Heinrich Hübsch (Karlsruhe). Die Kirche erhielt einen schlichten Zelebrationsaltar. Die Ornamente wurden in gebranntem Ton erschaffen Einweihung am 21. Dezember 1837.
1838 – 1839 Entstehung der freskoartigen Ausmalungen im Nazarenerstil durch Maler Johann Friedrich Dietrich (Stuttgart).
1907 – 1908 Renovierung der Kirche mit neuer grosszügiger Innenausmalung.
1910 Bau des Pfarrhauses.
1929 Bulach wird zu Karlsruhe eingemeindet.
1938 wird ein Zyklus mit Heiligendarstellungen durch Emil Sutor (Karlsruhe) erschaffen. Ein neuer Zelebrationsaltar von Frido Lehr (Sinsheim) wird beschafft.
1953 Aufzug von fünf Glocken der Giesserei Bachert.
2012 Aufzug dreier weiterer Glocken der Giesserei Bachert (Karlsruhe) – Nominale c‘ (neu) + es‘ + f‘ (neu) + g‘ + b‘ + c“ + d“ + f“ (neu).
2012 – 2017 Renovierung der Kirche, welche auch gerne als „Dom der Hardt“ bezeichnet wird.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Annerose Jandrey
Kirchengeschichte: zitiert aus „Kirchen in Karlsruhe und die Synagoge“ Verlag Regionalkultur 2015 ISBN 9783897358904, Angaben der Kirchgemeinde
Orgelgeschichte: eigene Sichtung und Spiel am 21.08.2022, Orgelarchiv Schmidt Horst Georg Schmidt Aufzeichnungen, Angaben des Fördervereines
Glockenvideo „Karlsruhe-Bulach [D.-KA] – kath. Kirche St. Cyriakus, Geläutepräsentation (Turmaufnahme)“ von User Angelusglocke auf Youtube – Kanal

Internetauftritt der Pfarrgemeinde
Internetauftritt des Kirchenbaufördervereines

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