Orgel: Karlshagen (Seebad) – Evangelische Kirche
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Gebäude oder Kirche
Evangelische KircheKonfession
EvangelischOrt
Karlshagen (Seebad)Postleitzahl
17449Bundesland / Kanton
Mecklenburg-VorpommernLand
DeutschlandBildergalerie + Videos
Orgelgeschichte
Vor 1926 ist ein Harmonium zur Gemeindebegleitung vorhanden.
1926 Einweihung einer ersten Orgel in der Kirche Karlshagen am 11. April. Es dürfte sich hierbei um eine pneumatische Orgel aus der Werkstatt Felix Grüneberg (Stettin) gehandelt haben.
1943 Zerstörung der Orgel durch Kriegseinwirkung.
1962 Erwerb eines Orgelharmoniums von Lindholm (Borna).
Derzeitige Orgel
In der Kirche Karlshagen befindet sich eine Digitalorgel der Firma Ahlborn – Modell DS 16, welche auf der rechten Seite vor dem Chorbogen aufgestellt wurde II/20.
Disposition
I Hauptwerk C – c““Prinzipal 8′ Rohrflöte 8′ Oktave 4′ Superoktave 2′ Mixtur 4 F. Trompete 8′
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II Schwellwerk C – c““Gedackt 8′ Gamba 8′ Flöte 4′ Nasat 2 2/3′ Waldflöte 2′ Terz 1 3/5′ Scharff 3 F. Oboe 8′ Tremulant
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Pedal C – f‘Prinzipalbass 16′ Subbass 16′ Oktavbass 8′ Gedackt 8′ Oktave 4′ Fagott 8′
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Spielhilfen
Lautstärkenregler für Pedal und Hauptwerk
Linke Seite: Lautstärkeregler „Spieltisch“ für integrierte Lautsprecher, Tonstrahler
Rechte Seite: Regler „Hall“, Transposition -4 bis 2 (+)
Koppel I/P. (Nr. 7), Koppel II/P. (Nr. 8), Koppel II/I (Nr. 15) als Registerwippen
Druckknöpfe unter erstem Manual: S (Setzer), 0 – 5, 0 (Auslöser)
Fuß: Schwelltritt II
Anschlüsse und Einstellungen unter Klaviatur:
PHONES, AUX-IM, LEFT / RIGHT (- OUT -), MASTER, P.N.C., SPEED / DEPTH (- TREMOLO – ) auf der linken Seite
PITCH, Hauptwerk Schweller an/ab, INV – NORM KBD, B – A ENSEMBLE, B – A CHIFF, OUT / IN (- MIDI -)
Gebäude oder Kirchengeschichte
1837 wird Karlshagen als Fischerkolonie erstmalig erwähnt.
1899 erste Bemühungen zum Bau einer eigenen Kirche in Karlshagen.
1904 wird Karlshagen zur selbständigen Kirchgemeinde.
1909 Erwerb des Baugrundstückes.
1911 – 1912 Bau der ersten Kirche in Karlshagen unter der Leitung des Königlichen Hochbauamtes Greifswald, Oberbaurat Hoßfeld – Grundsteinlegung am 21. September 1911 – Einweihung am 2. Juli 1912.
1912 Aufzug eines Geläuts der Giesserei Schilling & Söhne (Apolda). Die Einrichtung der Kirche wurde aus der geschlossenen Kirche Polzin bei Stettin übernommen.
Nach 1914 Abgabe einer Glocke zu Rüstungszwecken.
1943 Zerstörung der Kirche durch Kriegseinwirkung am 17. August.
1952 – 1953 Wiederaufbau der Kirche in Kooperation mit regional ansässigen Baufirmen unter der Leitung von Architekt Franz Schwarz (Greifswald) – Einweihung am 6. August 1952. Die beschädigte Glocke wird repariert und wieder in Betrieb.
genommen.
1964 Aufzug einer zweiten Glocke der Giesserei Schilling (Apolda).
1990 – 1991 umfangreiche Kirchenrenovierung.
2009 erhält die Kirche ein Nagelkreuz des Internationalen Zentrums für Versöhnung (Coventry).
2012 Einbau einer neuen Turmuhr.
2015 Bau eines neuen Glockenstuhles.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Andreas Schmidt
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt und Roman Hägler
Kirchengeschichte: Eigene Sichtung vor Ort, Aushang des Kirchenbeschriebes, freundl. Auskunft Frau Christa Heinke, zitiert aus der Broschüre „Festschrift anlässlich der 100 Jahrfeier der Evangelischen Kirche zu Karlshagen“ von Pfarrer i.R. Rainer Berndt und der Seite Ortschroniken-MV.de, zitiert aus dem Buch von Brigitte Metz „Kirchen auf Usedom“ – Verlag Störr (Ostklüne) 3. Auflage 2009 ISBN 3937040234
Orgelgeschichte: Eigene Sichtungen und Spiel, Orgelarchiv Horst-Georg Schmidt




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