WERBUNG
Mit Max Reger
WERBUNG
Katholischer Kirchenmusikverband Kanton Luzern
WERBUNG
Kirchenmusikverband-Uri

FACEBOOK   INSTAGRAM   YOUTUBE

Orgel: Kandern / Sitzenkirch – St. Hilarius

ACHTUNG: Liebe Besucher/innen, wir bitten Sie keine Inhalte wie Texte und Bilder vom Orgel-Verzeichnis auf andere Seiten/Medien zu übertragen (Datenschutz).

Für Anfragen kontaktieren Sie bitte das Orgel-Verzeichnis über das Kontaktformular.

Gebäude oder Kirche

St. Hilarius

Konfession

Evangelisch

Ort

Kandern / Sitzenkirch

Postleitzahl

79400

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1826/27 mechanische Schleifladenorgel, erbaut von Orgelbau Gebrüder Martin (Waldkirch/Breisgau) I/6 angehängtes Pedal.
1835 Reparatur durch die Erbauerwerkstatt.
1836 Erweiterung um zwei eigenständige Pedalregister durch die Gebrüder Martin I/8.
1850 Reparatur durch Orgelbauer Franz Joseph Merklin (Freiburg im Breisgau).
1865, 1873 und 1878 Reparaturen durch Orgelbauer Gustav Merklin (Freiburg im Breisgau).
1904 pneumatische Kegelladenorgel, erbaut von August Merklin (Freiburg im Breisgau).

Derzeitige Orgel

1972 seitenspielige mechanische Schleifladenorgel, erbaut mit rechtsseitig fest eingebautem Spieltisch unter Verwendung des Eichengehäuses, der Windladen und einem Bestand des Pfeifenwerkes der 1815 von Orgelbauer Andreas Ubhauser für Durlach-Aue erbauten Orgel durch Orgelbau Peter Vier (Friesenheim-Oberweier) I/11. Gemäss Gehäuseinschrift wird von Orgelbau Vier angegeben, dass das Pfeifenwerk aus einer Voit-Orgel von ca. 1820 stammen soll. Die Pedallade stammt von einer abgetragenen Stadtmüller-Orgel aus dem Jahr 1863 aus Mundingen. Die Orgel in Durlach-Aue war zwischenzeitlich im Jahr 1930 von Orgelbau Carl Hess (Durlach) umgebaut worden.
2023 Ausreinigung, technische Instandsetzung und Schimmelprophylaxe durch Orgelbau Martin Vier (Friesenheim-Oberweier) – Einweihung am 24. Dezember 2023.

Disposition

Manual C – f“‘

Bourdon 8′             Holz ged., ab c‘ Metall ged.

Salicional 8′           C – H Holz ged., ab c° Metall

Prinzipal 4′             C – gs‘ Prospekt, ab a‘ innen

Rohrflöte 4′            C – A Holz ged., ab B Naturguss rohrged., ab gs“ Metall offen

Quinte 2 2/3′

Oktave 2′

Terz 1 3/5′              ab b°

Mixtur 3 fach          1′ – rep. c°/c’/c“/c“‘

 

Pedal C – d‘

Subbass 16′             Holz ged.

Flötbass 8′               Holz offen, innenlabiiert

Choralbass 4′

 

Anmerkung Prospektpfeifen

Prinzipal 4′ im Prospekt, C – A  Aussenfelder, B – e° Mittelfeld, f° – gs‘ Flachfelder

 

Zusammensetzung Mixtur:

C:                                           1′   2/3′   1/2′

c°:                              1 1/3′   1′   2/3′

c‘:                         2′   1 1/3′   1′

c“:             2 2/3′   2′   1 1/3′

c“‘:      4′   2 2/3′   2′

 

Tonhöhe: 441.9Hz bei 18°C

Stimmung: Neidhardt „kleine Stadt“

Winddruck: 55mmWS

 

Martin-Orgel 1826/36 – 1904

Manual C – f“‘

Bourdon 8′

Principal 4′

Floet 4′

Dublet 2′

Cornet 4-fach ab c‘

Mixtur 3 fach 1′

 

Pedal C – d°

Octav Bass 8′

Trompet Bass 8′

sonst angehängt

 

 

Spielhilfen

Pedalkoppel als Registerzug auf der rechten Seite

Gebäude oder Kirchengeschichte

3. Jahrhundert gemäss einer Überlieferung soll bereits eine Kapelle keltischer Christen existiert haben.
1120 Gründung eines Frauenkonvents.
1145 und 1157 urkundliche Erwähnungen einer Kirche und eines Klosters.
1272 Schäden durch kriegerische Unruhen. Anschliessender Wiederaufbau und Entstehung des heute noch vorhandenen Taufsteins.
1277 Weihe zweier Altäre.
1305 Stiftung eines weiteren Altares für die Empore.
1371 Stiftung eines vierten Altares.
1493 Renovierung der Kirche nach Brandschaden, Einbau neuer Fenster.
1525 Plünderungen durch Kriegstruppen.
1556 Einzug der Reformation.
1710 Errichtung eines neuen Dachstuhles.
1778 Entfernung des Dachreiters auf der Ostseite.
1787 Neuaufbau des Chorraumes und Erneuerung der Kanzel und des Altares.
1826 Erweiterung der Empore für einen Orgelneubau.
1878 – 79 Errichtung eines neuen Dachreiters und Bau des Chorgestühls.
1898 Einzug einer neuen Holzdecke.
1921 Glockenaufzug Giesserei Gebrüder Bachert (Karlsruhe).
1929 Stiftung des Altarkreuzes.
1950 Aufzug einer zweiten Glocke der Giesserei Bachert – Nominale f“ + a“ (1921).
1973 umfangreiche Kirchenrenovierung und Anbau einer Sakristei. Neugestaltung des Innenraumes nach Plänen von Jürgen Brodwolf (Vogelbach), dabei Ersatz des Altars, der Kanzel und Schaffung eines Chorfensters mit Glasmalerei.
2024 Kirchenrenovierung nach Plänen der Tscheulin Architekten (Efringen-Kirchen) – Einweihung am 1. April 2024.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Mike Wyss und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben vor Ort, eigene Sichtung, zitiert aus dem Buch von Johannes Helm „Kirchen und Kapellen im Markgräflerland“ 1991 ISBN: 3921709164 – Seiten 148 – 151
Orgelgeschichte: Eigene Sichtung, Spiel und Bestandesaufnahme 05/24, Orgelarchiv H.G.Schmidt, Aufzeichnungen Bernd Sulzmann

Orgel auf der Partnerseite Pipeorganpictures – Link

Internetauftritt der Kirchgemeinde

PARTNER | IMPRESSUM | Datenschutz | Cookie-Richtlinie (EU) | designed by st-reway.de
error: Content is protected !!