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Orgel: Kaiserslautern – St. Marien

Gebäude oder Kirche

St. Marien

Konfession

Katholisch

Ort

Kaiserslautern

Postleitzahl

67655

Bundesland / Kanton

Rheinland-Pfalz

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1892 – 1905 Nutzung eines Harmoniums.

1905 pneumatische Kegelladenorgel, erbaut als Opus 250 von Orgelbau Johannes Klais (Bonn) III/47.
1917 Abgabe der Prospektpfeifen zu Rüstungszwecken, Eratz dieser Zinnpfeifen durch Zinkpfeifen.
1929 Erweiterung durch die Erbauerfirma III/50 + 2 Transmissionen.
1974 Klanumbau, Renovierung und Veränderung des Spieltisches durch Orgelbau Paul Zimnol (Kaiserslautern).
2003 Restaurierung und Rekonstruktion des Originalzustandes mit Erweiterung um eine Setzeranlage durch Klais Orgelbau (Bonn).

2005 Aufstellung einer 1986 von Orgelbau Paul Zimnol (Kaiserslautern) erbauten mechanischen Schleifladenorgel, welche als Chororgel dient I/5 angehängtes Pedal.

Disposition

 I Hauptwerk C – g“‘

Principal 16′

Bordun 16′

Principal 8′

Grossgedackt 8′

Flaut major 8′

Gemshorn 8′

Gamba 8′

Octave 4′

Hohlflöte 4′

Bifaria 4′ + 2?

Octavflöte 2′

Cornett 3-5 fach 2 2/3′

Mixtur 5-fach 2′

Trompete 8′

Tuba mirabilis 8′ Hochdruck Tr. SW III

Clairon 4′

 

 

II Nebenwerk C – g“‘

Viola 16′

Principalflöte 8′

Fauto amabile 8′

Quintatön 8′

Salicional 8′

Dolce 8′

Principal 4′ Hochdruck Tr. SW III

Rohrflöte 4′

Fugara 4′

Spitzquinte 2 2/3′

Nachthorn 2′

Progressio 3-4 fach

Clarinette 8′

Kopfregal 4′

 

 

III Schwellwerk C – g“‘

Lieblich Gedackt 16′

Geigenprincipal 8′

Bordun 8′

Gamba 8′ Hochdruck

Aeoline 8′

Vox coelestis 8′

Principal 4′ Hochdruck

Flauto traverso 4′

Blockflöte 2′

Sesquialter 2-fach

Tuba mirabilis 8′ Hochdruck

Oboe 8′

Tremolo

 Pedal C – f‘

Principal Bass 16′

Violon 16′

Subbass 16′

Salicet 16′

Zartbordun 16′

Quintbass 10 2/3′

Octave 8′

Violoncello 8′

Superoctave 4′

Posaune 16′

 

Chororgel

Manual C – g“‘

Rohrflöte 8′

Viola 8′

Nachthorn 4′

Prinzipal 2′ Bass/Discant

Zimbel 1′ Bass/Discant

Pedal C – f‘

angehängtes Pedal ohne

eigenes Register

 

Spielhilfen

1 Freie Kombination, II/I, III/I, III/II, Super I, Sub II/I, I/P, II/P, III/P, Pedal Superoctav Koppel, Freie Combination Einschaltung (I, II, III, IV, V), Handwalze, Freie Combination Vorbereitung (I, II, III, IV, V), Handschweller
Setzerboard: Setzer an, A – M, 1 – 12, Sequenzer links/rechts, S (Setzer), I, II, III, IV, V, VI, 0 (Auslöser)
Spieltisch unter Klaviatur I: Auslöser, Piano im Pedal, Mezzoforte im Pedal, Namen-Registratur I, Nummern-Registratur II, Piano, Mezzoforte, Forte, Tutti, Gambenchor, Flötenchor, Principalchor, Rohrwerkchor, Generalcrescendo e decrescendo, Rohrwerke ab, Hochdruck ab, Octavkoppeln ab
Fuss: Coppel Pedal im ersten Manual P/I, Registratur I, Registratur II, Generalcrescendo Einschaltung, Walze (Generalcrescendo), Schweller III (Tritt)

Die Chororgel besitzt keinerlei Spielhilfen

Gebäude oder Kirchengeschichte

1887 – 1892 Kirchenbau nach Plänen des Architekten Heinrich Freiherr von Schmidt (München). Die Glasmalereien entstammen einem Entwurf von Stadtpfarrer Lorenz und wurden von der Malerei Oidtmann (Linnich) ausgeführt. Über dem Portal tront eine Marienstatue des Bildhauers J. Stolz (München).
1892 – 1904 Weihe von vier Glocken der Giesserei J. Gg. Pfeiffer (Kaiserslautern).
1895 Hochaltar und 1906 Josefsaltar von der Bildhauerei Gebrüder Port (Münstermaifeld).
1901 Triumphkreuz. Die Kanzel stammt von der Firma Erfurt & Wüst (Stuttgart).
1906 Stiftung von Tafelgemälden, welche von Matthäus Schiestl (München) gemalt werden.
1918 Beschädigung der Kirchensüdseite durch eine Fliegerbombe.
1918 Angabe dreier Glocken zu Rüstungszwecken.
1921 Ersatz der abgegeben Glocken.
1936 Lieferung des Hochaltares zu den Gebrüder Port zu Renovierungszwecken. Der Altar wurde im Krieg zerstört.
Um 1940 Abgabe der Kirchenglocken zu Rüstungszwecken.
1944 Beschädigung durch Kriegseinwirkung. Neben den zerstörten Glasfenstern wurde das Dach und die Türen beschädigt.
1944 Behebung der Schäden und Beschaffung eines neuen Hochaltares von Bildhauer Karl Bauer (München).
1952 Neufassung der Glasfenster durch Wilhelm Pütz (München).
1952 Einweihung von sechs neuen Glocken der Giesserei Petit & Gebrüder Edelbrock (Gescher).
1952 – 1956 Kreuzwegstationen von Bildhauer Carl Caire (Kaiserslautern).
1955 Plastiken für die neuen Seitenaltäre von Karl Bauer (München).
1970 neuer Betonboden.
1972 – 1973 Umgestaltung des Innenraumes nach der Liturgiereform.

Anfahrt

Anfahrt

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Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Orgel und Kirche: Christoph Mutterer
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt
Kirchengeschichte: Wikipedia
Glockenvideo: Nutzer Christus Glocke Youtube
Zwei Aussenbilder Kirche: Nutzer Leiflive Wikipedia (Lizenz mit Namensnennung / ohne Wasserzeichen)

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