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Orgel: Ingenbohl – St. Leonhard

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Gebäude oder Kirche

St. Leonhard

Konfession

Katholisch

Ort

Ingenbohl

Postleitzahl

6440

Bundesland / Kanton

Kanton Schwyz

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

 

Friedhofskapelle / Beinhaus

 

Glockenvideo „Ingenbohl SZ, Pfarrkirche St. Leonhard, Vollgeläute“ von User Robin Marti KirchenGlocken auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

17. Jahrhundert ist eine Orgel vorhanden.
1788 Orgelneubau einer einmanualigen Orgel durch den Baarer Orgelbauer Carl Josef Maria Bossart.
Um 1800 wird das Werk durch Plünderungen beschädigt.
1879 wird die bestehende Orgel durch den Beckenrieder Orgelbauer Schefold erweitert.
1913 pneumatische Taschenladenorgel (stehende Taschen) mit mittig freistehenden Spieltisch, erbaut in das erweiterte und farblich neu gefasste Bossart-Gehäuse als Opus 419 von Orgelbauer Goll & Cie. (Luzern) II/16 + 1 Transmission.
1927 wird in Folge einer Erweiterung des Langschiffes der Kirche bzw. dem Einbau einer neuen Empore eine Vergrösserung der Orgel durch Orgelbau Willisau AG vorgenommen II/26. Die Erweiterung erfolgte sichtlich im Stil der 1913 erbauten Goll-Orgel.
1956 Abbau des Werkes und Veräusserung des Bossart-Gehäuses nach Sarnen. Dort ist das Gehäuse im Neubau durch Orgelbau Mathis im Jahr 1963 wiederverwendet worden.
1958 elektrische Schleifladenorgel mit seitlich freistehendem Spieltisch, erbaut nach Plänen des Einsiedler Paters Stephan Koller in Kooperation mit dem Orgeldozenten und Dirigenten Josef Bucher (Essen/Zürich)  durch Orgelbau Cäcilia AG Frey (Luzern) III/35 + 3 Transmissionen und 1 Extension. Josef Bucher spielte die Einweihung am Josefstag den 19. März mit Werken von Bach, Rheinberger und D. Buxtehude.
1978 führte die Erbauerfirma eine erste Revision durch.
1996 und 2003 führte Erwin Erni (Stans) Instandsetzungsarbeiten und Revisionen in Teilabschnitten durch.
2017 Abtragung der Orgel und Schenkung an die Kirchgemeinde St. Maria Empfängnis in Schaulen/Nord-Litauen. Dort wird das Werk in der modernen Kirche hinter einem einfachen Freipfeifenprospekt aufgestellt.

Derzeitige Orgel

2017 rein mechanische Schleifladenorgel mit mittig fest eingebautem Spieltisch, erbaut als Opus 662 nach Plänen des Orgelsachverständigen Otto Tschümperlin und des Kirchenmusikers vor Ort in ein Gehäuse mit einer marmorierten Fassung der Firma Stöckli AG (Stans) durch Metzler Orgelbau AG (Dietikon/ZH) II/32.

Disposition

Metzler-Orgel 2017

I Hauptwerk C – g“‘

Bourdon 16′

Principal 8′

Gambe 8′

Rohrflöte 8′

Octave 4′

Holzflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Superoctave 2′

Terz 1 3/5′

Mixtur 1 1/3′ 4-fach rep. c°/c’/f‘

Trompete 8′

Tremulant

II Schwellwerk C – g“‘

Suavial 8′ tiefe Octave Holz

Salicional 8′

Unda maria 8′ ab c°

Bourdon 8′

Principal 4′

Traversflöte 4′

Nasard 2 2/3′

Waldflöte 2′

Terz 1 3/5′

Larigot 1 1/3′

Scharf 1′ 4-fach rep. B/b°/b’/f“

Oboe 8′

Krummhorn 8′

Tremulant

 

Pedal C – f‘

Principal 16′

Subbass 16′

Octavbass 8′

Bourdon 8′

Choralbass 4′

Rauschpfeife 2′ 4-fach

Posaune 16′

Trompete 8′

Cäcilia Frey-Orgel 1958 – 2017

I Hauptwerk C – g“‘

Principal 8′

Hohlflöte 8′

Gemshorn 8′

Oktave 4′

Rohrflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Oktave 2′

Mixtur 4-6 f. 1 1/3′

Zinke 8′

II Rückpositiv C – g“‘

Gedackt 8′

Principal 4′

Koppelflöte 4′

Oktave 2′

Larigot 1 1/3′

Zimbel 4 fach 1′

Krummhorn 8′

III Schwellwerk C – g“‘

Bourdon 16′

Principal 8′

Rohrflöte 8′

Salicional 8′

Schwebung 8′ ab c°

Praestant 4′

Offenflöte 4′

Nasat 2 2/3′ ab c°

Blockflöte 2′

Terz 1 3/5′ ab c°

Scharf 5-7 f. 2′

Trompete 8′

Clairon 4′

Pedal C – f‘

Principal 16′

Subbass 16′

Echobass 16′ Tr. III

Oktavbass 8′

Spitzflöte 8′ Tr. III

Gedecktbass 8′

Choralbass 4′

Fagott 16′

Trompetenbass 8′ Ext. Fagott

Clairon 4′ Tr. III

 

Goll-Orgel 1913 – 1927 gem. Chorwächter

I Hauptwerk C – g“‘

Echo Bourdon 16′

Principal 8′

Rohrflöte 8′

Gamba 8′

Dulciana 8′

Octave 4′

Cornett Mixtur 4-f. 2 2/3′

II Schwellwerk C – g“‘

Horn Principal 8′

Harmonieflöte 8′

Salicional 8′

Aeoline 8′

Vox célestes 8′ ab c°

Traversflöte 4′

Trompete 8′

Tremolo

 

Pedal C – f‘

Subbass 16′

Echobass 16′ Tr. HW

Flötbass 8′

 

Ergänzungen 1927 – 1958 Willisauer Orgelbau gem. Peter Fasler

I Hauptwerk C – g“‘

Bourdon 16′

Principal 8′

Rohrflöte 8′

Salicional 8′ aus II

Dulciana 8′

Octave 4′

Flauto dolce 4′

Cornett Mixtur 4-f. 2 2/3′

Trompete 8′

II Schwellwerk C – g“‘

Horn Principal 8′

Harmonieflöte 8′

Liebl. Gedackt 8′

Gamba 8′ aus I

Aeoline 8′

Vox célestes 8′ ab c°

Fugara 4′

Traversflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Piccolo 2′

Trompete harm. 8′

Clarinette 8′ durchschlagend

Tremolo

Pedal C – f‘

Violon 16′

Subbass 16′

Echobass 16′ Tr. HW

Flötbass 8′

 

Spielhilfen

Metzler-Orgel 2017

Fuss: SW – HW (II/I), SW – Ped (II/P), HW – Ped (I/P) als Einhaktritte, Schwelltritt II

Cäcilia-Orgel 1958

2 freie Kombinationen
Linke Seite: III – II
Rechte Seite: III – I, II – I, III – P, II – P, I – P
Mitte oberhalb Manual III: Zungeneinzelabsteller M. III Trompete 8′ ab, M. III Clairon 4′ ab, M. II Krummhorn 8′ ab, M. I Zinke 8′ ab, Ped. Fagott 16′ ab, Ped. Trompetenbass 8′ ab, Ped. Clairon 4′ ab, Zungen ab, Mixturen ab, Man. 16′ ab, Anzeige Crescendo, Leuchtanzeigen feste und freie Kombinattionen (MF., F., TT., A, B, C)
Spieltisch unter Manual I als Druckknöpfe: A (HR), B (FK 1), C (FK 2), MF. F., TT., A.P.an (Automatisches Pianopedal)
Fuß: III – II, III – I, II – I, Crescendo ab (Einhaktritt), III – P, II – P, I – P als Fußhebel, Crescendo (Walze als Tritt), Schwellwerk Man. III (Schwelltritt III), A, B, C, F., TT.

Goll-Orgel 1913

1 freie Kombinazion, II/I, I/P, II/P, Super II/I, Super II (Ausbau bis g““), Sub II/I (ab c°), Melodiekoppel I/II, Super II/P, Normalkoppel, Generalkoppel, Calcant (Glocke)
4 feste Kombinationen, Principalchor, Gambenchor, Flötenchor, Zungenchor (mit Mixtur), Zungen-Einzelabsteller, Schwelltritt II, Walze

Gebäude oder Kirchengeschichte

1387 erste Erwähnung einer Kapelle in Ingenbohl.
1481 Weihe einer grösseren Kapelle.
1607 Vergrösserung der Kapelle.
1618 wird Ingenbohl zur Pfarrei erhoben.
1658 – 1661 Bau der Pfarrkirche – Einweihung am 03. November 1661.
1659 Fertigstellung der Friedhofskapelle.
1674 Aufzug von Glocken des Giessers Heinrich Füssli (Zürich).
1701 Bau des Kirchturmes.
1735 Entstehung der Altarblätter der Seitenaltäre von Maler Paolo Gamba.
1775 Instandsetzungsmassnahmen am Kirchturm mit Ersatz der ursprünglichen Turmuhr von 1616.
1788 Vergrösserung der Kirche und Umgestaltung des Innenraumes im zeittypischen Barockstil. Es werden Deckengemälde von Joseph Iganz Weiss und Stuckarbeiten von Andreas Moosbrugger erschaffen.
1802 Entstehung der Altäre im französischen Stil.
1832 Turmsanierung.
1926 – 1927 erneute Erweiterung des Kirchenraumes und Erweiterung der Sakristei nach Plänen des Architekten Josef Steiner (Schwyz). Eine neue Turmuhr wird beschafft. Die Gemälde werden mit zusätzlichen zwei Bildern von Josef Heimgartner ergänzt.
1938 Ergänzung der drei Füssli-Glocken durch eine vierte Glocke (b‘) der Giesserei Rüetschi (Aarau) – Nominale es‘ + as‘ + b‘ + ges“.
1961 Neugestaltung der Friedhofskapelle.
1976 – 1978 umfangreiche Innenrenovierung mit Rekonstruktion des Altarbildes von Michael Föhn.
2009 Abschluss der Aussenrenovierung.
In der Kirche befindet sich eine Darstellung des „Schmerzensmannes“ aus dem frühen 16. Jahrhundert am linken Seitenaltar und ein Taufstein aus dem Jahr 1608.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde und zitiert aus Kirchenführer „Ingenbohl-Brunnen Kirchen und Kapellen“ – PEDA-Kunstführer Nr.477/1999 – ISBN 3-89643-135-8
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt, eigene Sichtung und Spiel am 25.10.1992 und 30.09.2018, Angaben der Kirchgemeinde, Broschüre „Orgelweihe der neuen Metzler-Orgel“ 2017, Der Chorwächter 1914 No. 1 Bericht zu den Orgeln der Pfarrkirche Ingenbohl, Disposition 1927 Peter Fasler (Orgelverzeichnis Schweiz)
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Internetauftritt der Kirchgemeinde

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