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Orgel: Ibach (Schwyz) – St. Anton

Gebäude oder Kirche

St. Anton

Konfession

Katholisch

Ort

Ibach (Schwyz)

Postleitzahl

6438

Bundesland / Kanton

Kanton Schwyz

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Ibach SZ – Pfarrkirche St. Antonius – User “sakralarchitektur” Youtube

 

Ibach SZ, Pfarrkirche St. Antonius, Vollgeläute – User Robin Marti KirchenGlocken Youtube



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1948 Schleifladenorgel mit mittig freistehendem Spieltisch, mechanischer Spiel- und pneumatischer Registertraktur, erbaut von Orgelbau Th. Kuhn AG (Männedorf) II/25 + 1 Transmission und 1 Auszug.
1962 fand eine erste Revision des Werkes durch Orgelbau Kuhn statt. Hierbei werden Optimierungen an der Balganlage vorgenommen.
1975 – 1976 Erweiterung des Werkes und Veränderungen der klanglichen Zusammensetzungen der Mixturenregister durch die Erbauerfirma II/28 + 1 Transmission und 1 Auszug.
1999 und 2015 fanden Revisionen ohne weitere Veränderungen statt infolge der grösseren Kirchenrenovierung und weiteren Instandsetzungsmassnahmen im Kircheninnenraum.

Bei der Ibacher Orgel handelt es sich um eine nahezu original erhaltene Kuhnorgel der späten 40er Jahre. Die Erweiterungen und Veränderungen im Jahr 1975 fügen sich absolut passend in das doch noch spätromantisch leicht französisch angehauchte Klangbild ein. Es ist grosses Glück, dass diese Orgel in den 70er Jahren nicht ersetzt wurde. Es ist ein beeindruckendes, kräftiges, strahlendes – klanglich jedoch abgerundetes – Kleinod in der hiesigen Orgellandschaft mit wunderbaren, charakteristischen Einzelstimmen.

Disposition

I Hauptwerk C – g”’

Prinzipal 8′

Rohrflöte 8′

Gemshorn 8′

Oktav 4′

Offenflöte 4′

Quinte 2 2/3′ 1975 neu

Oktav 2′

Mixtur 4-fach 1 1/3′ (vorher 6-8 fach 2′) rep. jeweils bei c

Zinke 8′ 1975 neu

 

 

II Schwellwerk C – g”’

Gedackt 16′

Suavial 8′

Gedackt 8

Salizet 8′

Prästant 4′

Gedacktflöte 4′

Nasat 2 2/3 Auszug aus Sesquialtera ab c°

Blockflöte 2′

Sesquialtera 2 2/3′ + 1 3/5′ ab c°

Scharf 4-fach 1 1/3′ (vorher 5-7-fach) rep. jeweils bei c

Trompete 8′

Krummhorn 8′

Clairon 4′

Tremolo

Pedal C – f’

Prinzipal 16′

Subbass 16′

Zartbass 16′ Tr. II Gedackt

Oktav 8′

Spitzflöte 8′

Oktav 4′

Fagott 16′

Trompete 8′ 1975 neu

 

Spielhilfen

Linke Seite

6 Zungeneinzelabsteller (Trompete Ped. 8′ ab, Fagott Ped. 16′ ab, Clairon II 4′ ab, Trompete II 8′ ab, Krummh. II 8′ ab, Zinke I 8′ ab)

Mitte oberhalb Manual II

2 freie Kombinationen, II – I, II – P, I – P als Registerwippen

Spieltisch Druckknöpfe unter Manual I

A (Handregister), B (FK 1), C (FK 2), F (Forte), T (Tutti)

Fuss

II – I, II – P, I – P, Mixturen ab, Man. 16′ ab, Crescendo ab als Fussrasten, Crescendo (Tritt), Schwellwerk II (Schwelltritt), A (Handregister), B (FK 1), C (FK 2), F (Forte), T (Tutti) als Fusstritte

Gebäude oder Kirchengeschichte

18. Jahrhundert ist eine Kapelle vorhanden.
1938 – 1939 Bau der heutigen Kirche St. Anton nach Plänen des Schwyzer Architekten Joseph Steiner.
1940 Aufzug und Weihe vierer Glocken der Giesserei Rüetschi (Aarau) – Schlagtöne dis’ + fis’ + gis’ + h’.
1999 umfangreiche Kirchenrenovierung.
2015 Instandsetzungsarbeiten im Kircheninnenraum
2019 Umgestaltung der Sakristei.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt und Roman Hägler
Orgelgeschichte: Orgelbau Kuhn Portrait mit Orgeldisposition 1948 – Link, Angaben Pfarrei Ibach und Organist Peter Fröhlich (Seewen), Schriftenreihe der Kantonalbank Schwyz “Orgeln im Kanton Schwyz” von Otto Tschümperlin
Kirchengeschichte: Angaben Pfarrei Ibach, Chronik Pfarrei Ibach
Video Ibach SZ – Pfarrkirche St. Antonius von User sakralarchitektur auf Youtube
Glockenvideo: Ibach SZ, Pfarrkirche St. Antonius, Vollgeläute – User Robin Marti KirchenGlocken Youtube

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