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Orgel: Hergiswil (Nidwalden) – St. Nikolaus

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Gebäude oder Kirche

St. Nikolaus

Konfession

Katholisch

Ort

Hergiswil (Nidwalden)

Postleitzahl

6052

Bundesland / Kanton

Kanton Nidwalden

Land

Schweiz

Bildergalerie + Videos

 

Ausschnitt Orgelkonzert 2021 von User Röm. Kath. Kirche Hergiswil auf Youtube – Kanal

 

Glockenvideo “HERGISWIL (CH – NW): Vollgeläute der Pfarrkirche St. Nikolaus” von User Auferstehungsglocke auf Youtube – Kanal



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1813 Orgelneubau durch einen Orgelbauer namens Jacob Brunner (Ebikon) I/10.
1858 Aufstellung der Orgel in der neuen Kirche durch Brunners Mitarbeiter Kaspar Zimmermann (Ebikon).
1913 röhrenpneumatische Taschenladenorgel mit freistehendem Spieltisch vor Prospekt (Blickrichtung Orgel), erbaut als Opus 403 von Orgelbau Goll & Cie (Luzern) II/14 + 3 Transmissionen.
1935 Erweiterung des Werkes mit neuem linksseitig freistehendem Spieltisch und Gestaltung eines Freipfeifenprospektes durch die Erbauerfirma II/26 + 1 Transmission und 1 Auszug.

Derzeitige Orgel

1978 / 79 Schleifladenorgel mit mittig freistehendem Spieltisch (Blickrichtung Prospekt) und mechanischer Spiel- und elektrischer Registertraktur, erbaut von Orgelbau Cäcilia AG (Kriens) III/30. Als Experte wirkte Josef Holtz (Frauenfeld), welcher die 7.6 Meter hohe Orgel mit einem Konzert weihte. Die Intonation oblag Rudolf Aebischer von Kuhn Orgelbau (Männedorf) – Einweihung 27. Mai 1979. Für die neue Orgel wurde die zweite Empore abgebrochen. Das Schwellwerk befindet sich hinter der Orgel im separaten Gehäuse.
Nach 1990 Einbau einer neuen Setzeranlage und Veränderungen am Spieltisch durch die Erbauerfirma.
2021 – 2022 wird eine Renovierung des Werkes vorgesehen.

Disposition

I Positiv C – g”’ (Unterwerk)

Holzgedackt 8′

Gedacktflöte 4′

Prinzipal 2′

Quinte 1 1/3′

Zimbel 2-3 fach 2/3′

Regal 8′

Tremulant

 

II Hauptwerk C – g”’

Bourdon 16′

Prinzipal 8′

Spillpfeife 8′

Oktave 4′

Koppelflöte 4′

Oktave 2′

Mixtur 4-fach 1 1/3′

Trompete 8′

III Schwellwerk C – g”’

Rohrflöte 8′

Weidenpfeife 8′

Prinzipal 4′

Spitzflöte 4′

Waldflöte 2′

Sesquialtera 2 2/3′ + 1 3/5′

Mixtur 4-fach 2′

Oboe 8′

Schalmey 4′

Tremulant

Pedal C – f’

Untersatz 16′

Oktave 8′

Bourdon 8′

Oktave 4′

Mixtur 4-fach 2 2/3′

Fagott 16′

Zinke 8′

 

Umbau Goll 1935

I Hauptwerk C – g”’

Principal 8′

Bordun 8′

Viola di Gamba 8′

Octave 4′

Traversflöte 4′

Nasatquinte 2 2/3′

Waldflöte 2′

Mixtur 5-6 fach 2′

Dulzian 8′

II Schwellwerk C – g”’

Bordun 16′

Geigenprincipal 8′

Konzertflöte 8′

Aeoline 8′

Vox celestis 8′ ab c°

Blockflöte 4′

Gemshorn 4′

Nasard 2 2/3′

Piccolo 2′

Terz 1 3/5′

Mixtur 4-fach 2′

Trompete 8′

Schalmey 4′

Tremulant

Pedal C – f’

Violon 16′

Subbass 16′

Echobass 16′ Tr. SW

Flötbass 8′

Choralbass 4′

Posaune 16′

 

 

Gollorgel 1913 nach Peter Fasler im Abgleich Werksbuch

I Hauptwerk C – f”’

Bourdon 16′

Principal 8′

Bourdon 8′

Viola di Gamba 8′

Konzertflöte 8′ Tr. SW

Aeoline 8′ Tr. SW

Octav 4′

Mixtur 4-fach 2 2/3′

II Schwellwerk C – f”’ (ausgebaut f””)

Geigenprincipal 8′

Konzertflöte 8′

Aeoline 8′

Vox celeste 8′ ab c°

Traversflöte 4′

Trompete 8′

Pedal C – d’

Subbass 16′

Echobass 16′ Tr. HW

Flötbass 8′

 

Spielhilfen

Spielhilfen ab 1979 (Setzeranlage später erweitert bzw. erneuert)

Linke Seite: SW-Pos (III/I), SW-HW (III/II), Pos-HW (I/II), SW-Ped (III/P), HW-Ped (II/P)
Mitte oberhalb Manual III: Digitalanzeige Setzeranlage, T, H, Z
Rechte Seite: Schaltungen Licht + Wind
Spieltisch unter Manual I: S (Setzer), 0 – 4, Sequenzer rückwärts/vorwärts, 5 – 9, T (Tutti), R (Rücksteller)
Fuß: SW-Pos (III/I), SW-HW (III/II), Pos-HW (I/II), SW-Ped (III/P), HW-Ped (II/P), Tutti, Koppeln aus Cresc., Cresc. ab als Fußhebel, Crescendo (Tritt), Schwelltritt III, Sequenzer rückwärts/vorwärts, Man. 16′ ab, Mixturen ab, Zungen ab

Spielhilfen nach Umbau 1935 (neuer Spieltisch)

2 freie Kombinationen, 1 zusätzl. Pedal-Kombination, Zungeneinzelabsteller, II/I, I/P, II/P, Sub II/I (ab c°), Super II/I, Tutti
Schwelltritt II, Walze ab, Walze

Spielhilfen Goll-Orgel 1913

1 freie Kombination
ALs Registerwippen: II/I, I/P, II/P, Sub II/I (ab c°), Super II/I, Sub II (ab c°), Super II, Super II/P, Tremulant, Melodiekoppel I/II, Generalkopplung, Normalkopplung
Zungeneinzelabsteller Trompete 8′ und Calcant als seitlicher Zug
Spieltisch unter Manual I: P, MF, F, FF, Auslöser, Autom. Piano-Pedal, Auslöser
Fuss: Schwelltritt II

Gebäude oder Kirchengeschichte

16. Jahrhundert ist die Existenz einer Nikolaus-Kapelle belegt.
1507 Erhebung zur Kaplanei.
1511 Guss einer Glocke für die Kapelle.
1621 Ablösung der Gemeinde von der Mutterkirche Stans und Bau einer ersten Pfarrkirche, welche 1625 eingeweiht wird.
1625 wird die Zehntenpflicht an das Kloster Engelberg gelöst.
1675 Bau der Friedhofskapelle.
1690 und 1704 Guss zweier Glocken.
1779 Erhöhung des Kirchturmes um 18 Schuh und Aufsatz einer Zwiebelhaube.
1780 Aufzug vierer Glocken der Giesserei Sutermeister (Zofingen).
1838 Gründung einer Kirchenbaukommission.
1855 Errichtung des Fundamentes für die neue Kirche.
1856 Grundsteinlegung am 24. Mai.
1857 Weihe der Kirche am 02. Oktober 1857. Die Kirche St. Nikolaus von Myra wurde nach Plänen des Architekten Kaspar Blättler (Stansstad) und Johann Meyer Zeichner (Luzern) errichtet. Die Glocken des alten Kirchturmes werden übernommen.
1866 Weihe des Hochaltares mit einem Blatt von Melchior Paul von Deschwanden (Stans). Die Seitenaltäre erhielten Blätter von Franz Bucher (Hergiswil).
1867 Renovierung der Friedhofskapelle.
1894 Guss einer neuen Glocke, da ein Glockensprung zu verzeichnen war.
1907 Glasmalerarbeiten und Fenstergestaltung durch Josef Schilters (Steinen).
1933 – 1935 Umgestaltung des Innenraumes mit Übernahme der alten Altarblätter, Einzug einer neuen Deckenkonstruktion und Entfernung einiger Ausstattungsstücke nach Plänen des Architekten Adolf Gaudy (Rorschach).
1934 Aufzug und Weihe von 5 Glocken der Giesserei Rüetschi (Aarau) – Nominale H° + ds’ + fs’ + gs’ + h’.
1936 Sanierungsarbeiten an der Friedhofskapelle.
1977 – 1978 umfangreiche Renovierungsarbeiten im Innenbereich und Rekonstruktion des Gipsgewölbes unter der Leitung der Architekten Walter Hauser (Buochs) und Felix sowie Matthias Schmid (Rapperswil). Die Altarblätter werden in drei klassizistische Altäre eingesetzt, welche vom Kapuzinerinnenkloster Solothurn erworben wurden und von Urs Joseph Sesseli (Solothurn) erschaffen wurden. Die Kreuzwegbilder wurden angekauft und stammen (ebenso wie die Madonna aus der Zeit um 1740) aus Südtirol aus der Zeit um 1830. Die
1980 – 1981 Aussenrenovierung und Rekonstruktion des Dachreiters, welcher 1934 abgetragen wurde. Der Dachreiter erhält eine Glocke aus dem Jahr 1675 von Giesser Daniel Sprüngli (Zofingen), welche in der Friedhofskapelle hing.
2009 Sanierungsarbeiten im Turmbereich und Wechsel der Klöppel und Schwingeisen.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Roman Hägler und Andreas Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde und zitiert aus “Pfarrkirche St. Nikolaus Hergiswil am See” Engelberger Buch- und Offsetdruck AG (Stans) 1981 – Autor Kirchenrat Hergiswil Barbara Handke und Xaver Marty
Orgelgeschichte: eigene Sichtung – Orgelkonzert mit Brita Schmidt-Essbach 2015, Orgelarchiv Schmidt Horst Georg und Andreas Schmidt, Angaben der Kirchgemeinde bzw. des Pfarreiarchives und zitiert aus “Pfarrkirche St. Nikolaus Hergiswil am See” Engelberger Buch- und Offsetdruck AG (Stans) 1981 – Autor Kirchenrat Hergiswil Barbara Handke und Xaver Marty bzw. Peter Fasler – Orgelverzeichnis Schweiz – Link
Glockenvideo von User Auferstehungsglocke auf Youtube – Kanal
Ausschnitt Orgelkonzert 2021 von User Röm. Kath. Kirche Hergiswil auf Youtube – Kanal

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