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Orgel: Heitersheim – Kloster- und Schlosskirche St. Carolus des Schwesternhauses St. Ludwig

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Gebäude oder Kirche

Kloster- und Schlosskirche des Schwesternhauses St. Ludwig

Konfession

Katholisch

Ort

Heitersheim

Postleitzahl

79423

Bundesland / Kanton

Baden-Württemberg

Land

Baden-Württemberg

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1910 Orgelneubau

Derzeitige Orgel

1954 elektropneumatische Kegelladenorgel mit freistehendem Spieltisch, erbaut für die Kirche St. Fridolin in Häusern/Schwarzwald von Orgelbauer Willy Dold (Freiburg/Breisgau) II/12.
1977 Aufstellung des Werkes in Heitersheim mit neuem Orgelgehäuse durch Orgelbau Fischer & Krämer (Endingen am Kaiserstuhl).

Disposition

 I Hauptwerk C – g”’

Principal 8′

Rohrflöte 8′

Oktave 4′

Mixtur 4-fach 2′

II Schwellwerk C – g”’

Gedeckt 8′

Prästant 4′

Waldflöte 2′

Zimbel 2-fach 1/2′

Krummhorn 8′

Tremolo

Pedal C – f’

Subbass 16′

Oktavbass 8′

Choralbass 4′

 

Spielhilfen

1 freie Kombination, 1 freie Pedalkombination, II/I, I/P, II/P, Super II/I, Sub II/I
Spieltisch unter Klaviatur 1: Fr.Komb. an, Tutti, Auslöser, Handregister ab, Walze ab, Krummhorn ab, Aut.Pedal an
Fuss: Walze, Schwelltritt II

Gebäude oder Kirchengeschichte

Um 1350 Errichtung des Fron- und Salhofes als Niederlassung des Johanniter/Malteserordens.
1512 – 1546 Erweiterung zum Schloss und Bau einer Schlosskirche im barocken Stil.
1806 Auflösung des Johanniter-Fürstentums, das Kloster wird Staatseigentum.
Nach 1845 Abbruch der Schlosskirche.
1897 Erwerb des Schlosses durch den Vinzentinerordens und Gründung einer Einrichtung zur Erziehung und Beschäftigung von Mädchen.
1908 – 1910 Errichtung eines Schwesternhauses aus dem Getreidespeicher und Umbau bzw. Neuaufbau der Kirche im neobarocken Stil unter der Leitung des Architekten Lukas Geis (Freiburg). Die Altäre werden von den Gebrüdern Marmon (Sigmaringen) erschaffen. Die Stuckarbeiten schuf Fritz & Pfeifer (Bad Krozingen), die Gemälde wurden von Steinle und Silbernagl gefertigt. Es befindet sich eine kleine Glocke im Dachreiter, der Kirchturm hat keine Glocken.
1967 – 1971 Nutzung verschiedener Gebäudeteile durch eine schulische Einrichtung der Caritas für geistig behinderte Kinder und einer Behindertenwerkstätte.
1975 Renovierung der Kirche nach einem Brandschaden. Es werden ein Zelebrationsaltar und ein Ambo angeschafft.
Bis circa 1990 ist das Kloster ein Selbstversorgungsbetrieb.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Rainer Ullrich und Christoph Mutterer
Kirchengeschichte: Wikipedia Artikel mit Informationen von Johannes Helm “Kirchen und Kapellen im Markgräflerland”
Orgelgeschichte: Orgelarchiv Schmidt
Internetauftritt des Schloss Heitersheim
Internetauftritt der Vinzentinerinnen

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