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Orgel: Hard am Bodensee – St. Sebastian

Gebäude oder Kirche

Pfarrkirche St. Sebastian

Konfession

Katholisch

Ort

Hard

Postleitzahl

6971

Bundesland / Kanton

Vorarlberg

Land

Österreich

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

Um 1812 wurde eine Orgel von einem unbekannten Orgelbauer mit einem Manual und acht Registern aufgestellt.

1863 wurde ein Interimsinstrument (I/6) von Benedikt Klingler aus Rorschach/Schweiz aufgestellt.

1869 fand ein Orgelneubau durch Benedikt Klingler statt. Das Instrument hatte mechanische Schleifladen mit 18 Register auf zwei Manualen und Pedal.

1911 fand ein Orgelneubau unter Wiederverwendung einiger alter Teile durch die Gebrüder Mayer aus Feldkirch statt, welcher pneumatische Kegelladen mit 21 Registern auf zwei Manualen und Pedal besaß.

1961 wurde die jetzige Orgel mit zwei Manualen und 26 Registern auf mechanischen Schleifladen von der Firma Reinisch-Pirchner aus Steinach am Brenner gebaut.

Disposition

Disposition seit 1961:

II Hauptwerk C – f”’

Quintade 16′

Prinzipal 8′

Koppelflöte 8′

Viola 8′

Oktav 4′

Spitzflöte 4′

Nassard 2 2/3′

Oktav 2′

Terz  1 3/5′

Mixtur 1 1/3′ 4–5-fach

Trompete 8′

I Rückpositiv C – f”’

Gedackt 8′

Prinzipal 4′

Rohrflöte 4′

Oktav 2′

Waldflöte 2′

Quinte 1 1/3′

Zimbel 1′ 3–4-fach

Regal 8′

Pedal C – f’

Prinzipalbaß 16′

Subbaß 16′

Oktavbaß 8′

Hohlflöte 8′

Choralbaß 4′

Mixtur 2 2/3′ 6–8-fach

Posaune 16′

 

Disposition 1869

I. Manual C – f”’

Bourdon 16′

Prinzipal 8′

Viola 8′

Gedekt 8′

Octav 4′

Rohrflöte 4′

Quinte 2 2/3′

Superoctave 2′

Mixtur 2′ 3–4-fach

II. Manual C – f”’

Salicional 8′

Wienerflöte 8′

Spitzflöte 4′

Flageolet 2′

Clarinett 8′

Pedal C – f°

Principalbass 8′ u. 16′ (offen u. gedeckt)

Subbass 16′

Octavbass 8′

Bombard 16′

 

 

Disposition 1911

I. Manual C – f”’

Bourdon 16′

Principal 8′

Gedeckt 8′

Wienerflöte 8′

Salicional 8′

Oktav 4′

Hohlflöte 4′

Oktav 2′

Mixtur 2 2/3′ 4-fach

Trompete 8′

II. Manual C – f”’

Geigenprincipal 8′

Bourdon 8′

Viola 8′

Quintatön 8′

Oboe 8′ (Viola + Quintatön)

Aeoline 8′

Vox Coelestis 8′

Flöte 4′

Pedal C – d’

Principalbass 16′

Subbass 16′

Flötenbass 16′ (Transm. I)

Violoncello 8′

 

Spielhilfen

Aktuelle Orgel:
Koppeln: I/P, II/P, I/II als Fussrasten

Orgel 1867:
Zwei Koppeln

Orgel 1911:
Koppeln: II/I, Hochoctav II/I, Tiefoctav II/I, I/P, II/P
Kombinationen: Piano, Mezzoforte, Forte, Fortissimo, Auslöser
Autom.Pedalumschaltung, Tremulant für  II. Manual, Freie Kombination, Crescendobalanciertritt, Schwellkasten für das II. Manual

Gebäude oder Kirchengeschichte

1430: Errichtung einer Kapelle am Seeufer in Hard durch Gräfin Elisabeth von Montfort-Bregenz zum Dank für ihre Errettung aus Seenot (Sturmfahrt von Konstanz). Zu diesem Ereignis hängt heute in der Kirche ein Votivbild. Die Harder gehörten damals der Pfarrei Bregenz St. Gallus an.

1646: Hard wurde eine selbstständige Pfarrei mit eigenem Friedhof bei der Kirche.

1684: Es erfolgte ein Kirchenneubau.

1862: Grundsteinlegung und neuerlicher Kirchenneubau in Form einer neuromanischen Basilika nach Plänen Balthasar Brill

1876: Eine Erweiterung des Kirchengebäudes wurde durchgeführt.

1882: Der Kirchturm wurde auf 58 Meter erhöht.

1885: Die Kirche erhielt ihre jetzigen Portale.

1950/1951: Die ehemalige Bemalung im Kirchenraum wurde mit weißer und grauer Farbe übermalt. Der Kirchturm bekam vier neue Glocken als Ersatz für die im Zweiten Weltkrieg zu Kriegsmittel eingeschmolzenen Glocken.

1961: Die Pfarre erhielt eine neue Orgel.

1964: Erneute Renovierung des Kircheninnenraumes. Neuer Boden, neue Bänke und neue Beichtstühle. Der Baldachin über dem Hochaltar wurde durch einen provisorischen Volksaltar ersetzt.

1974: Entwürfe zur neuerlichen Umgestaltung des Altarraumes. Die Apsis wurde durch eine Wand vom Kirchenschiff abgetrennt.

2011/2012: Große Reparaturarbeiten im Innenraum der Kirche. Ausreinigung der Orgel

2019: Außensanierung des Kirchengebäudes

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Orgelbeitrag miterstellt von: Johannes Pommer

Orgel- und Kirchengeschichte:
“Orgelbau in Vorarlberg und Liechtenstein” Hans Nadler, Vorarlberger Verlagsanstalt Dornbirn, 1985, ISBN-13: 978-3854300557

Kirchengeschichte:
kirchen-online.org, abgerufen am 14. Mai 2021
kath-kirche-vorarlberg.at, abgerufen am 14. Mai 2021
vorarlberg.travel, abgerufen am 14. Mai 2021

Bilder:
Johannes Pommer

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