FACEBOOK   INSTAGRAM   YOUTUBE

Orgel: Hannover / Wülfel – Matthäi-Kirche

Gebäude oder Kirche

Matthäi-Kirche

Konfession

Evangelisch lutherisch

Ort

Hannover / Wülfel

Postleitzahl

30519

Bundesland / Kanton

Niedersachsen

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1911 Orgelneubau einer pneumatischen Orgel durch Orgelbau Furtwängler & Hammer (Hannover) II/21.
1943 Zerstörung des Werkes durch Kriegseinwirkung.

Derzeitige Orgel

1956 mechanische Schleifladenorgel mit fest eingebautem Spieltisch, erbaut im ersten Bauabschnitt von Orgelbau Emil Hammer (Ronnenberg-Empelde). 1956 war ursprünglich eine geteilte Orgel zu Seiten des Mauerbogens geplant nach Prospektentwürfen der Firma Hammer. Der damalige Orgelrevisor setzte relativ spontan eine mittige Aufstellung in der heutigen Form durch. Der Prospekt wurde vom Architekten Habermann entworfen, gebaut wurde dieser von der Tischlerei Müller (Peine). Genau jener Architekt entwarf damit – für jene früheren Nachkriegsjahre eher untypisch – einen neobarock anmutenden Orgelprospekt, der das Kirchengebäude im schlichten, zeitgemäßen Stil der 50er Jahre wiedererrichten ließ.
1958 Vollendung des Werkes im dritten Bauabschnitt durch die Erbauerfirma Hammer (Hemmingen) II/20.
1974 umfassende Überholung und Veränderung der Chorzusammensetzung der Hauptwerksmixtur durch Orgelbau Hammer (Hemmingen-Arnum).
1987 Ausführung diverser kleinerer Reparaturen.
2006 Grundüberholung und Ersatz des Starker Dulzian 16′ im Pedal durch eine Posaune 16′ durch Orgelbau Hammer (Hemmingen-Arnum).

Disposition

I Hauptwerk C – g“‘

Quintadena 16′

Principal 8′

Rohrflöte 8′

Octave 4′

Spitzgedackt 4′

Octave 2′

Sesquialtera 2-fach

Mixtur 4-fach (vor 1974 4-7 fach)

Trompete 8′

II Brustwerk C – g“‘

Gedackt 8′

Gedacktflöte 4′

Schwiegel 2′

Quinte 1 1/3′

Scharff 4-fach

Krummhorn 8′

Tremulant

Pedal C – f‘

Subbass 16′

Principal 8′

Gemshorn 4′

Mixtur 3-fach

Posaune 16′ (vor 2006 St. Dulzian 16′) *

* St. Dulzian = Starker Duzian

Spielhilfen

Schwelltüren für das Brustwerk
Fuss: HW-Ped (I/P), BW-Ped (II/P), BW-HW (II/I) als Tritte

Gebäude oder Kirchengeschichte

Um 1550 ist die Existenz einer Kapelle belegt.
1817 Aufzug einer Glocke in den Dachreiter der Kapelle.
Ab 1896 Nutzung der Kapelle als Magazin.
1911 Bau einer Kirche nach Plänen der Architekten Karl Mohrmann (St.Georgen), Karl Börgemann (Hannover) und Eduard Wendebourg (Bückeburg). Die Ausmalung der Kirche stammte von Maler Carnehl unter der Leitung des Hannover Malers Friedrich Koch (Grossenwieden). Die Glasmalereien wurden von Glasmaler Heinz Mühlenbein (Hannover) ausgeführt. Inventargegenstände fertigten unter anderem die Bildhauer Friedrich Buhmann (Wuppertal) und Lampe (Döhren) an.
Aufzug dreier Glocken der Giesserei Nadler (Hildesheim) – Schlagtöne cis + e + gis.
1943 schwere Beschädigung der Kirche durch Kriegseinwirkung.
1956 Einweihung der heutigen Kirche im modernen Stil nach Plänen des Architekten Kurt Habermann. Zwei bisherige Bronzeglocken konnten trotz Glockenabsturz im Krieg übernommen werden, eine dritte Glocke wurde 1956 von der Lagerbrauerei Wülfel gestiftet.
Nach 1980 roter Anstrich der Kirchendecke.

Anfahrt

Anfahrt

Hier ist eine Karte von Google Map eingebunden! Wenn Sie auf anzeigen klicken und die karte anzeigen lassen gelten die Datenschutzbestimungen von Google Maps.
Karte jetzt Anzeigen!

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Matthäi-Kirchengemeinde
Orgelgeschichte: Bestand vor Ort und Orgelakte Matthäi-Kirchengemeinde, Disposition Organist der Matthäi-Gemeinde
Kirchengeschichte: Kirchen-Flyer, Das kleine Freie (Geschichte von Döhren-Wülfel-Laatzen) von Pastor Wehr 1936 / Veröffentlichung 1989
Internetauftritt der Matthäi-Kirchengemeinde Wülfel

IMPRESSUM | Datenschutz | designed by st-reway.de