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Orgel: Halle (Saale) / Freiimfelde – Christuskirche

Gebäude oder Kirche

Christuskirche

Konfession

Evangelisch

Ort

Halle (Saale) / Freiimfelde

Postleitzahl

06112

Bundesland / Kanton

Sachsen-Anhalt

Land

Deutschland

Bildergalerie + Videos

 

Orgelvorstellung 14 KOMPAKT – Halle (Saale)-Freiimfelde, ev. Christuskirche

 

Orgelvideo Max Drischner (1891 – 1971) – Choralfantasie “Lobe den Herren” (1918) – User JRorgel auf Youtube

 

Glockenvideo “Halle (Saale)-Freiimfelde (D) die Glocken der evang. Christuskirche” – User Gloria Glocke auf Youtube



Bildrechte: Datenschutz

Orgelgeschichte

1928 pneumatische Kastenladenorgel mit seitlich angebautem Spieltisch, erbaut als Opus 428 von Orgelbau Wilhelm Rühlmann (Zörbig) II/13 + 1 Transmission. Die Gestaltung des Gehäuses oblag dem Bildhauer Paul Horn (Halle/Hannover).
Um 1980 Umdisponierung im neobarocken Stil II/13 + 1. Bei der Veränderung wurden einige Register gekürzt, versetzt oder erneuert und die Sesquialter in Einzelstimmen aufgeteilt.

Disposition

Aktueller Zustand 

I Hauptwerk C – g”’

Prinzipal 8′

Hohlflöte 8′

Oktave 4′

Mixtur 3-fach 2′

II Schwellwerk C – g”’

Geigenprinzipal 8′

Gedackt 8′

Gedacktflöte 4′

Nasad 2 2/3′

Flautino 2′

Terz 1 3/5′

Flöte 1′

Pedal C – d’

Subbaß 16′

Gedacktbaß 8′ Tr.II

Choralbaß 4′

 

Bei den meisten Registern fehlen die höchsten zwei bis drei Töne der dreigestrichenen Octave und die beiden Pedaltasten cs’ + d’.

Originaldisposition

I Hauptwerk C – g”’

Prinzipal 8′

Hohlflöte 8′

Oktave 4′

Mixtur 3-fach 2′

II Schwellwerk C – g”’

Liebl. Gedackt 16′

Flauto traverso 8′

Quintade 8′

Aeoline 8′

Nachthorn 4′

Flautino 2′

Sesquialter 2-fach

Pedal C – d’

Subbaß 16′

Stillgedackt 16′ Tr. II

Cello 8′

 

Spielhilfen

Manualkoppel II – I, Pedalkoppel I, Pedalkoppel II, Superoktavkoppel II – I, Suboktavkoppel II – I, Kalkant
Spieltisch unter Manual I: Volles Werk, Auslöser
Fuss: Schwelltritt II (Balanciertritt) bezeichnet Jalousie-Schweller

Gebäude oder Kirchengeschichte

1926 Grundsteinlegung zum Bau der Christuskirche.
1927 Fertigstellung der einzigen expressionistisch gestalteten Kirche aus Klinkersteinen in Halle, welche nach Plänen des Architekten Georg Roediger (Halle/Hannover) erbaut wurde. Die Gestaltung des Altarraumes oblag Bildhauer Paul Horn (Halle) und Maler Helmut Ruhmer (Halle). Aufzug einer Glocke der Gießerei Mitteldeutsche Stahlwerke Lauchhammer – Schlagton c”
1932 Ergänzung des Geläuts durch eine weitere Glocke der Gießerei Schilling (Apolda) – Schlagton a’.
1938 wird die Gemeinde von der Ulrichskirche abgelöst und selbständig.
Nach 1940 Beschädigungen durch Kriegseinwirkung.
1976 werden die Seitengänge für eine optimalere Isolation vermauert.
1985 – 1988 Altaraufsatz und Kreuzwegstationen von Maler Bernd Baumgart.
2017 Zusammenschluss der Christusgemeinde mit der Johannesgemeinde. Das untere Geschoss wird durch einen Kindergarten genutzt, im oberen Stock befindet sich der Kirchsaal, welcher sich mittels Falttüren an den Seiten vergrößern lässt.

Anfahrt

Quellenangaben


Orgelbeitrag erstellt von:

Dateien Bilder Kirche und Orgel: Johannes Richter
Orgelgeschichte: Johannes Richter
Kirchengeschichte: Wikipedia Artikel basierend auf Informationen vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt, Angaben der Kirchgemeinde, Bücher von Peggy Grötschel und Matthias Behne “Die Kirchen der Stadt Halle” Mitteldeutscher Verlag (Halle) 2006 ISBN 3-89812-352-9 und Holger Brülls / Thomas Dietsch ” Architekturführer Halle an der Saale” Dietrich Reimer Verlag (Berlin) 2000 ISBN 3496012021, Glockenvideo User Gloria Glocke
Orgelvideos von Johannes Richter auf dem Kanal JRorgel
Glockenvideo “Halle (Saale)-Freiimfelde (D) die Glocken der evang. Christuskirche” von Gloria Glocke auf Youtube – Kanal
Internetauftritt der Kirchgemeinde

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