Orgel: Hallau – Bruder Klaus
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Gebäude oder Kirche
Bruder KlausKonfession
KatholischOrt
HallauPostleitzahl
8215Bundesland / Kanton
Kanton SchaffhausenLand
SchweizBildergalerie + Videos
Orgelgeschichte
1953 Schleifladenorgel mit mittig freistehendem Spieltisch (Blickrichtung Empore) und elektrischer Spiel- und Registertraktur, erbaut von Orgelbau Th. Kuhn AG. (Männedorf) II/16 + 1 Auszug. Die Expertise oblag Pater Stefan Koller (Einsiedeln), die Intonation führte Paul Beurtin aus. Das Werk wurde am Sonntag, 23. Oktober 1953 eingeweiht.
2024 Renovierung des Werkes durch die Erbauerfirma.
Disposition
I Hauptwerk C – g“‘Prinzipal 8′ C – H Holz offen im Prospekt; ab c° – c‘ Metall im Prospekt – Anm. 1; ab cs‘ innen, Metall Spitzflöte 8′ C – H Holz ged.; ab c° Naturguss, offen, konisch Oktavflöte 4′ C – cs° Prospekt, Metall – Anm. 2 (ausser DS); ab d° innen, Metall Oktav 2′ Auszug Mixtur, Metall Mixtur 5 – 6 f. 2′ Metall – rep. c°/c’/c“; ab c‘ 6 f.
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II Schwellwerk C – g“‘Gedackt 8′ C – H Holz ged.; ab c° Metall ged. Salizet 8′ C – B Zink, offen (C – GS gekröpft); ab H Naturguss, offen Prinzipal 4′ Metall Gedecktflöte 4′ Metall ged.; ab f“ Metall, offen, konisch Nasat 2 2/3′ ab c°; Metall, offen, flötig Waldflöte 2′ Metall Scharf 3 – 5 f. 1 1/3′ Metall – rep. B/gs°/b‘; ab B 4 f.; ab gs° 5 f. Trompete 8′ Stiefel Metall/Becher Naturguss Tremolo
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Pedal C – f‘Subbass 16′ Holz ged.; C – G seitlich im Prospekt – Anm. 3; ab GS innen Prinzipal 8′ C – H Holz offen, ab c° Metall offen Rohrflöte 8′ C – F Holz ged.; ab FS Metall rohrged. Oktav 4′ Naturguss, offen
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Prospektpfeifen
Anmerkung 1 – Prinzipal 8′ HW im Prospekt = C – H Aussenfelder; c° – cs‘ Mittelfeld (c°/cs° Rundturm Mitte)
Anmerkung 2 – Oktavflöte 4′ HW im Prospekt = C – cs° (ausser DS) Mittelfeld (C – D Rundturm Mitte)
Anmerkung 3 – Subbass 16′ PED im Prospekt = C – G seitlich im Prospekt
Zusammensetzung Mixtur HW
C 2′ + 1 1/3′ + 1′ + 2/3′ + 1/2′
c° 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
c‘ 4′ + 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
c“ 5 1/3′ + 4′ + 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′ + 1′
Zusammensetzung Scharf SW
C 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
B 2′ + 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
gs° 2 2/3′ + 2′ + 1 1/3′ + 1′ + 2/3′
b‘ 4′ + 2 2/3′ + 2′ + 2′ + 1 1/3′
Anordnung am Spieltisch (von links nach rechts)
II SchwellwerkTremolo Trompete 8′ Scharf 3 – 5 f. 1 1/3′ Nasat 2 2/3′ Waldflöte 2′ Gedecktflöte 4′ Prinzipal 4′ Salizet 8′ Gedackt 8′
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KoppelnII – I II – P I – P |
I HauptwerkPrinzipal 8′ Spitzflöte 8′ Oktavflöte 4′ Oktav 2′ Mixtur 5 – 6 f. 2′
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PedalSubbass 16′ Prinzipal 8′ Rohrflöte 8′ Oktav 4′
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Spielhilfen
1 freie Kombination (B)
Mitte oberhalb des zweiten Manuals: Crescendo-Anzeiger 0 – 12
II – I, II – P, I – P als Registerwippen Nr. 10 – 12
Druckknöpfe unter erstem Manual: A (HR), B (FK), F, TT
Fuß: Trompete ab, Mixturen ab als Rastentritte, II – I, II – P, I – P als Hebeltritte auf der linken Seite (Koppeln wechselwirkend zu HR-Schaltungen), Crescendo (Tritt), Schwellwerk II (Tritt), Tutti, A (HR), B (FK) als Hebeltritte auf der rechten Seite (wechselwirkend zu Druckknöpfen)
Forte schaltet:
SW – Gedackt 8′ / Prinzipal 4′ / Nasat 2 2/3′ / Waldflöte 2′
HW – Prinzipal 8′ / Spitzflöte 8′ / Oktavflöte 4′ / Oktav 2′
PED- Subbass 16′ / Prinzipal 8′ / Rohrflöte 8′ / Oktav 4′
II – I / II – P / I – P
Tutti schaltet:
SW – Gedackt 8′ / Salizet 8′ / Prinzipal 4′ / Gedecktflöte 4′ / Nasat 2 2/3′ / Waldflöte 2′ / Scharf 3 – 5 f. 1 1/3′
HW – Prinzipal 8′ / Spitzflöte 8′ / Oktavflöte 4′ / Oktav 2′
PED- Subbass 16′ / Prinzipal 8′ / Rohrflöte 8′ / Oktav 4′
II – I / I – P
Gebäude oder Kirchengeschichte
1424 wird Hallau zu einer Kaplanei erhoben.
1505 wird Hallau von Papst Julius II. zur eigenständigen Pfarrei erhoben. Zu dieser Zeit nutzt die Gemeinde eine St. Mauritius-Kapelle für die Gottesdienste, welche bereits im frühen Mittelalter entstanden sein soll und an einen Wehrturm angebaut war.
1508 Ablösung von Neunkirch.
Um 1525 Einzug der Reformation.
1921 Bau einer Notkapelle in Hallau.
1933 Erwerb eines Baugrundstückes für den Bau einer Kirche.
1936 – 1937 Bau der Kirche Bruder Klaus und St. Mauritius in Hallau nach Plänen des Architekten Arnold Meyer (Hallau) – Einweihung am 22. August 1937. Am 8. August wurden die Glocken eingeweiht. Die Fenster der Kirche stammen von der Glasmalerei Mäder & Co (Zürich) aus dem Jahr 1937.
1939 Ablösung von der Mutterpfarrei Neuhausen.
1947 wird Bruder Klaus zum Hauptpatron der Kirche.
2012 Bildung des Pastoralraumes Neuhausen – Hallau.
Anfahrt
Quellenangaben
Orgelbeitrag erstellt von: Andreas Schmidt
Dateien Bilder Kirche und Orgel: Andreas Schmidt und Horst-Georg Schmidt
Kirchengeschichte: Angaben der Kirchgemeinde vor Ort, zitiert von der Internetseite der Kirchgemeinde (Link folgend)
Orgelgeschichte: Eigene Sichtungen und Spiel 1985, 1989, 2010 und 2026, Bestandesaufnahme Horst-Georg Schmidt 1989, Organistentätigkeit Brita Schmidt-Essbach sel. im Pastoralraum Neuhausen – Hallau, Auskunft Peter Zimmermann – Baureferent Kirchgemeinde Hallau – herzlichen Dank!
Internetauftritt des Röm.-kath. Pastoralraumes Neuhausen-Hallau




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